Posts by angeln.huber

    An der Alz gibt es ein paar Spezialisten, die mit Mais auf Forellen und Äschen angeln. Ein Maiskorn am ultraleichten Gerät, durchsichtiger Schwimmer mit wenig Tragkraft, ein - zwei Schrotbleie ...
    Eigentlich von der Technik her fast wie Nymphenangeln. Die meisten nehmen dazu auch Fliegenruten mit einer kleinen Stationärrolle. Wie man dazu steht, ist das eine, funktionieren tut es jedenfalls hervorragend.


    Diese Methode nennt man trotting und kommt aus England. Gefischt wird es mit einer Centerpin. Abwandlung ist es mit einer langen Bolognese Rute zu fischen, Schwimmer und Nymphe und feine bebleiung.
    Wie das geht wird hier erklärt: http://blog.angeln.de/praxis/p…chen-mit-pose-und-nymphe/
    Ich für meinen Teil möchte keine 4-5m Rute den ganzen Tag bewegen müssen, wäre mir zu umständlich.


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    Für die "Harten" gibt es im Zoo-Fachhandel oft noch gefrorenen Mäuse oder Ratten(Schlangenfutter) in verschiedenen Größen. Die gehen wie Sau, wenn mann sich traut die hinzuhängen.


    Tja angeln hat auch etwas mit Würde und Niveau zu tun. Wer es anglerisch nötig hat auf diese Weise unbedingt seinen Fisch zu fangen, muss anscheinend in ziemlicher anglerischer Not sein. Nicht persönlich gegen dich gemeint, das gilt generell. Ich stelle mir vor, kleine Kinder kommen vorbei und sind interessiert wie der Kollege angelt und sehen wie er kleine Baby Mäuse auf den Haken aufspießt, dass macht bei den Kindern und Eltern bestimmt einen Top Eindruck. Mich würde es würgen, so eine Ratte oder Maus aufzuspießen, da bleibe ich lieber ein anglerischer Softie mit Fliege, Spinner, Blinker, Mais.

    Tageskarten gibt es auch beim Besitzer der Strecke.Er verkauft auch Jahreskarten, für ca. 300 Euro glaube ich.Nach einer Begehung sieht die Strecke sehr mager aus. Du hast viele Idioten die wirklich alles mitnehmen müssen, von Barben bis Aitel wird alles weggeklatscht, viele Ostler und Proleten sind dort. Die meinen ein modriger Aitel und Barbe muss man unbedingt entnehmen für die 11 Euro, damit man auf seine Kosten kommt, peinlich sage ich nur.
    Besitzer:
    Rita Hörhammer Freisingerstr. 20a
    85406 Zolling

    Eben! "Oftmals" impliziert für mich "Mehrheit" oder "überwiegend". Ich denke, daß das richtig ist, ansonsten hätte angeln.huber sicher "manchmal", "wenige" oder "einige" geschrieben. Wie ich schrieb, gibt es mit Sicherheit (wie in jeder anderen Gruppe) natürlich auch bei den Landwirten Deppen. Daß diese allerdings bei den Bauern in der Mehrzahl sein sollen wage nicht nur ich zu bezweifeln.
    Abgesehen davon ist natürlich jeder Unfall dieser Art eine riesen Sauerei, erst Recht dann, wenn grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz im Spiel sein sollte.


    Haarspaltereien...bei 50 Unfällen in einem Landkreis sind anscheinend nicht wenige Bauern dafür geeignet eine Biogasanlage zu führen. Wir reden hier nicht mehr von 2 oder 3 Unfällen, sondern von 50!!! Ein Landkreis sieht bei uns in Oberbayern so aus...
    Aber vielleicht sind für dich 50 Unfälle noch wenig, für mich ist es "oftmals". Es reicht schon ein Unfall und ein Gewässer ist für eine gute Zeit biologisch Tod.
    [Blocked Image: https://www.image-maps.de/wp-content/uploads/2016/01/map-oberbayern-landkreise-_all.png]

    Diese Aussage halte ich für ziemlich unangemessen! Ziemlich viele Landwirte, gerade der jüngeren Generation haben ihren Beruf studiert. Sicher gibt es den einen oder anderen Deppen unter den Bauern, so wie im Rest der Bevölkerung eben auch. Deswegen eine ganze Berufsgruppe zu verunglimpfen gehört sich schlicht nicht.


    Was anders habe ich auch nicht geschrieben. In dem Falle sieht man doch, das der Bauer vom Intellekt und der Persönlichkeit nicht dafür geeignet war. Wäre er dafür geeignet gewesen, hätte er die Anlage nicht manipuliert und hätte beim Unfall sofort die Sache gemeldet.

    Gute Dokumentation...Meine Meinung, baut Kohlekraftwerke, dann haben die Kumpels im Ruhrpott wieder Arbeit und wir eine gute Energie ohne Atomkraft. Wir haben die modernsten Kohlekraftwerke, aber die baut man lieber in China. Warum? Weil wir CO2 Hysteriker haben. Deutschland verbraucht 2% der CO2 Emissionen. China 27%, aber die bauen weiterhin ihre Kohlekraft weiter aus. Unsere Heimat wird zerstört und Lebensmittel werden verheizt, für was? Das wir die Klimaziele erreichen müssen, wobei gar nicht sicher ist ob die Klimamodelle stimmen und das menschengemachte CO2 wirklich schuld an der Erwärmung sind.


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    50 Biagasunfälle im Landkreis...

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    Sind Biogasanlagen rentabel?


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    483 Unfälle mit Biogasanlagen!!!!!!!! Genau so wie es keine 100% sichere Atomkraft gibt, gibt es keine Sicherheit bei Biogasanlagen, vor allem nicht in den Händen von Bauern, die oftmals von der Persönlichkeit und Intellekt nicht dafür geeignet sind. Bauern ist es doch wurscht!! Ja mei, san hoid nur Fisch!

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    Da hast du natürlich recht. Das Jammern über die Wasserqualität ist häufig Vorwand für eigene Misswirtschaft.Besatz von derartigen Mengen an Renken bringt nur dann etwas, wenn auch die entsprechende Nahrungsgrundlage da ist. Der Ausfang muss ebenfalls direkt im Verhältnis zum Nachbesatz bzw. zu dem was „nachkommt“ stehen. Am Chiemsee wird in etwa die doppelte Menge an Renken besetzt als am Sta, aber dafür halt auch der Bestand an fangfähigen Fischen über’s Jahr ordentlich ausgedünnt. Das ermöglicht dann wieder das Nachwachsen der nächsten Kohorten. Ich vermute das ist auch der Grund warum es so gut klappt. Würde weniger entnommen werden, wäre die Nahrungsgrundlage für die nächsten Generationen zu dürftig. Die Schwierigkeit besteht glaube ich für die Genossenschaften darin diese Schaukel einmal richtig in‘s Laufen zu bringen und dann auch zu halten. Letztlich profitieren am Chiemsee aber alle davon. Glaube viele Angler genießen den aktuellen Renkenbestand sehr. Ob es ökologisch sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Ich persönlich sehe die Verschiebung hin zu einer Wirtschaftsart eher als unproblematisch. Ist ja doch alles reversibel. Würde es zudem auch nicht anders machen, wäre ich Berufsfischer u müsste davon leben. Nur klappen sollte es dann halt auch......Mehr Akteure in Form von Berufsfischern wie am Sta machen das Ganze natürlich schwieriger und ich würde mich auch nicht trauen direkt vom Chiemsee auf den Sta zu schließen....ist ja alleine schon ein gewaltiger Unterschied wenn man die sich schnell erwärmenden Flachwasserbereiche am Chiemsee hernimmt u der Seesaibling spielt bei uns am Chiemsee ja eig. gar keine Rolle.Das mit der Entnahme der Weißfische beim Laichen ist natürlich ziemlich suboptimal.....da braucht man gar nicht diskutieren. Kann ich nicht verstehen.


    Ja die Schaukel, eine ausgewogene Bewirtschaftung erkannt man an leichten Ertragsschwankungen, aber ein Zusammenbruch zeigt immer das etwas schief läuft. Ökologisch vertretbar bedeutet für mich, dass ein See nicht als Teichwirtschaft angesehen wird, sondern allen Fischarten gerecht wird. Im Jahre 2019 muss kein Berufsfischer um sein finanzielles Auskommen fürchten. Kein Berufsfischer hier im Münchner Umland müsste verhungern, wenn er weniger die Seen ausbluten lässt. Wir leben in keiner Notzeit, gerade die Starnberger Berufsfischer sind Millionäre und finanziell sehr "gstopft". Da Frage ich mich: " Warum könnte man gerade da nicht großzügig sein?" Früher haben sich die Berufsfischer sehr auf die Renken und Seesaiblinge konzentriert. Der Starnberger See galt als Mekka für kapitale Hechte und Seeforellen. Der Fischbestand war sehr ausgewogen und Gesund. Massenhaft Weißfische in allen Größen. Dann kam der Renken Boom. Regionale Fischarten vom Berufsfischer war das Stichwort. Der Tourismus nahm zu, die Nachfrage nach Renken wurde immer stärker. Der Gedanke:Die Renken müssen gefördert werden, unnütze Weißfische raus aus dem Wasser. Der Hecht muss auch raus, Laichnetze von 60-120mm für Hecht, Ufernetze für Weißfische, Seeforellen und große Bodenrenken, die spez. im Frühjahr nach den Maifliegen suchen und Fischbrut fressen. Diese Art der Bewirtschaftung ging einige Jahre gut und Befischung wurde immer stärker. Die Weißfische und Hechte spürbar weniger und jetzt der Bestandseinbruch der Renken als Zeichen für die Überfischung.


    Zu den Müritzfischern: Aus ganz Deutschland fahren Angler an die Müritz und bestaunen den Arten und Fischreichtum der Gewässer. Die Müritzfischer bewirtschaften eine Viehzahl von Gewässern und ihre Bestände brechen nicht zusammen ?!?!!? Warum?
    Zu den Angelteichen: Regenbogenforellen werden bei uns auch in Teichen befischt. Warum dann nicht der Forellenbarsch?
    Die Müritzfischer besitzen eine Menge an Gewässern, dass die eine Anlage brauchen um ihre Tonnen an Fisch gemeinsam zu verarbeiten ist doch klar. Bereits in der DDR gab es diese industrielle Fischverarbeitung. Solange sie nicht die Bestände schädigt und das ökologisch korrekt abläuft, warum den nicht?
    https://www.mueritzfischer.de/angeln/gewaesserverzeichnis/
    Wie Hoch die Anzahl der Berufsfischer ist kann ich nicht sagen, aber die Gewässefläche ist enorm.
    https://www.mueritzfischer.de/geschichte/
    Erstaunlich, das Brittelmaß/Küchenfenster.
    "Für Hechte auf dem Kölpinsee, der Müritz, dem Fleesensee, dem Plauer See, dem Jabelschen See und dem Tollensesee gilt ein Entnahmefenster von 60 cm (Mindestmaß) bis 90 cm (Höchstmaß zur Laichfischschonung)"
    Hier in Oberbayern sind wir noch Meilenweit davon entfernt. Der Hecht als Renkenfeind...


    Die 25 habe ich aus der Zeitung, wenn es 35 sind mit Netzrechten, um so schlimmer. Um das zu ändern, müsste der Staat von oben etwas ändern. Die Seen und Schlösserverwaltung könnte dem ganzen Einhalt gebieten. Die verpachten die großen Gewässer bei uns, aber anscheinend ist die hohe Anzahl und die Ausübung der Netzfischerei kein Problem für die Bevölkerung und Regierung. Über die Überfischung der Meere wird sinniert, aber der Nerfling, Aitel, Brachse, wird als Beifang gerne hingenommen und nicht beachtet. Auch gibt es keine Sensibilisierung der Bevölkerung was vor ihren eigenen Füssen passiert. Selbst Angler sind oftmals sehr uninformiert und glauben das der See z.B zu sauber ist.
    Die Aufteilung der Netze, macht eine effektive Befischung an sensiblen Punkten sehr einfach und erfolgreich und der Beifang fehlt dem Gewässer. Die Uferzonen sind recht leer geworden im Vergleich zu früher, mit früher meine ich die 1990er Jahre.


    Natürlich können wir nichts machen, aber zu mindestens die Dinge klar erkennen und verinnerlichen. Jeder gibt ein Puzelteilchen von seinem Wissen dazu und irgendwann wird das Bild für alle klarer.


    Mit Neid hat das nichts zu tun, sondern mit liebe zum Gewässer und seinen Lebewesen. Natürlich haben wir ein anglerisches Interesse, aber ich habe auch Freude daran, wenn das Gewässer "lebt" und ich viele Fischarten zahlreich beobachten kann. Was waren das für Naturschauspiele, wenn die Mairenken und Seerüßling zum laichen zur Nepomuk Brücke kamen. Wie die Aitel Schwärme beim Seebad Undosa ihre Runden zogen. Das alles ist mittlerweile Geschichte. Die großen Schwärme sind Vergangenheit. Kleine Lauben sind jetzt in großer Zahl zu finden, die bleiben ja nicht im Netz hängen. Weißfische müssen raus, sie sind Konkurrenten für die Saiblinge und Renken. Hechte müssen raus, weil die fressen die Renken und Saiblinge weg. Der Hechtbandwurm ist die große Gefahr für die Vermarktung.
    Die großen Seen werden bei uns einfach als landwirtschaftliche Fläche gesehen,die Ertrag bringen sollen. Doch sie haben einen viel höheren Stellenwert für uns, für die Menschen die in Bayern leben und auch für die Tiere.
    Jetzt frage ich dich: " Ist es Zeitgemäß und für das Gewässer tragbar, wenn 25 Fischrechte mit 500m Netzen den See bewirtschaften? Könnte man nicht sagen, ja 25 Berufsfischer sollen dir Tradition weiterführen, aber bitte mit ökologischer Bewirtschaftung?" Die den Fischen und den anderen Lebewesen noch Luft lässt zur Existenz? Wo Weißfische und Hechte, nicht als Übel angesehen werden, sondern als wichtigen Bestandteil, der Lebensgemeinschaft Starnberger See? Die Müritzfischer im Osten und die östereichischen Seen zeigen es doch. Der Tourismus ist dort eine willkommene Einkommensquelle. Die Berufsfischer dort haben erkannt, dass gute Bestände allen einen Nutzen bringen, doch von der Mentalität sind wir hier noch Meilenweit entfernt. Stelle dir vor, die Bestände sind so gut, das man nicht mehr 500m Netze braucht, sondern nur 200m Netze, das käme doch allen Berufsfischern zu gute, jetzt ist es so, derjenige der am meisten und oft raus fährt bekommt seinen Fisch. Der andere Kollege muss es dann auch machen, ein Domino Effekt. Die Bestände geben das einfach nicht mehr her, deswegen auch der Einbruch, statt sich zu überlegen wie man die Bewirtschaftung anpasst, wird lieber nach Erklärungen gesucht, die am Thema vorbei gehen und an einer wirklichen Lösung im Wege stehen. Es wird so sein, einige Berufsfischer fahren weniger raus, die Erträge steigen wieder, dann fahren wieder alle raus, peng der Bestand bricht wieder ein und das ganze geht von vorne los. Erkennt man sehr gut an der Grafik.
    Zur Abhängigkeit: Rechne doch mal nach, wie viel Euro wir in die Kassen der Berufsgenossenschaft spülen. Die Berufsfischer sind außerdem Mitglied im selben Verband, allein deswegen sollten sie auf uns Rücksicht nehmen. Ich bin
    dagegen devot seinen Kopf zu senken, aber auch nicht Hasserfüllt die Konfrontation zu suchen. Solange die Sturschädel nicht die Zeichen der Zeit erkennen und geistig absolut unbeweglich sind, wird sich da nichts ändern. Entweder kommt es von ganz oben oder die Genossenschaft erkennt selbst, dass es so nicht weitergeht.

    Um nochmals beim Thema zu bleiben. Es heißt der See ist zu sauber. Neun Jahre davor, wo die Erträge gut waren, muss er anscheinend wieder schmutziger geworden sein oder nicht? Den ohne Dreck, keinen guten Ertrag. 8o Die Sauberkeit variiert anscheinend alle paar Jahre und erklärt so die guten oder schlechten Fangerträge.
    https://www.sueddeutsche.de/mu…ber-fuer-renken-1.2140207


    Setzen wir uns in die Zeitmaschine ins Jahr 2010. 2010 muss wohl ein besonderes schmutziges Jahr gewesen sein.
    Was lesen wir da?'
    Starnberger See (5636 ha)
    Ergebnis

    Quote

    Die Standardmaschenweite der Berufsfischer zum Fang von Renken beträgt 40 mm. Von April bis Juni waren daneben zwei 38 mm-Netze zugelassen. Die Alterszusammensetzung der Fische aus den beiden Maschenweiten zeigte keine wesentlichen Unterschiede. In der ersten Jahreshälfte dominierten in den Netzen der Berufsfischer vierjährige Renken. Da-neben kamen noch drei- und fünfjährige Tiere vor. Ab der zweiten Jahreshälfte wuchsen 3+ Fische vermehrt in die Maschen hinein
    und dominierten am Ende der Fangsaison mit 50 %. Im Vergleich zu den Vorjahren fiel der Anteil der 2+ Renken mit rund 5 % außer-gewöhnlich niedrig aus. Die Gründe dafür könnten entweder in einem Ausfall dieses Jahr-
    gangs oder in einem verminderten dichteabhängigen Wachstum bei einer hohen Rekrutie-rung dieses Jahrgangs zu suchen sein. Gewissheit wird erst das nächste Fangjahr bringen. Insgesamt kann für den Renkenbestand des Starnberger Sees eine ausgewogene Alterszusammensetzung festgestellt werden, die eine nachhaltige Bewirtschaftung widerspiegelt. Das Wachstum der Renken kann als befriedigend bezeichnet werden. Wie in den Vorjah-
    ren, war eine breite Streuung der Individualgewichte innerhalb derselben Altersklasse zu beobachten. Während die Berufsfischer 2009 einen Renkenertrag von insgesamt 10 kg/ha
    erwirtschafteten, dürfte er 2010 etwas höher ausfallen und bei etwa 13 kg/ha liege


    Quelle:https://www.lfl.bayern.de/mam/…ahresbericht_2010_ifi.pdf


    2011 quelle: https://www.lfl.bayern.de/mam/…tituts_f__r_fischerei.pdf

    Quote

    Die Standardmaschenweite der Berufsfischer zum Fang von Renken beträgt 40 mm. Die in den Berufsfischernetzen gefangenen Renken verteilten sich im Jahresgang hauptsäch-lich auf die Altersklassen 4+ und 5+. Erst ab Jahresmitte traten vermehrt dreijährige Fi-sche auf und gleichzeitig nahm der Anteil der Fünfjährigen ab. Zweijährige Renken waren nur in den versuchsweise gesetzten 36- und 38 mm-Netzen zu beobachten. Insgesamt spiegelt der Renkenbestand des Starnberger Sees eine moderate Befischungsintensität wi-der, die eine nachhaltige Bewirtschaftung gewährleistet. Das Wachstum der Renken kann als befriedigend bezeichnet werden. Wie in den Vorjahren, war eine breite Streuung der Individualgewichte innerhalb der Altersklassen zu beobachten. Während die Berufsfischer 2010 einen Renkenertrag von insgesamt 12 kg/ha erzielten, dürfte er 2011 etwas höher ausgefallen sein und bei etwa 15 kg/ha liegen.

    Quote

    Der Chiemsee hat ca. 8.000 Hektar, pro Hektar kommen etwa 20 kg Ertrag raus - angeblich! Also 16 Tonnen insgesamt. Das wären bei verkaufsfähigen Fischen von 250 Gramm 64.000 Fische. Die möchte ich mal sehen...

    'bioharry','



    Entschuldige 8000x 20 kg=160.000:1000=160 Tonnen. 80km Fläche, 8000 ha
    Bei 3Kg : Starnberger See 56 qkm= 5600ha x 3kg= 16,8 Tonnen Fangmenge


    Tja wenn 95% gefangen werden, dann ist stimmt es doch. Zu viele Fischereirechte verteilt auf zu lange Netze, an zu vielen Tagen. Folge Bestandseinbruch, dann sollte die Befischung sensibler vorgenommen werden. Wäre auch im Interesse der Berufsfischer. Ist den so eine starke Befischung nötig um seine Existenz zu sichern? Wenn nein, könnten sie doch großzügiger sein und so wieder einen besseren Bestand aufbauen, aber raus holen was geht, bringt nur kurzfristig etwas und danach kommt das Große jammern. Angler werden natürlich immer etwas fangen können, die Frage ist, wie schwer ist das? wie viel Erfahrung braucht der normale Angler? Kann ein Anfänger mal zur Gaudi seine Renken fangen? Verteilen sich die Renken? oder sind sie nur speziell an kleinen Plätzen zu fangen? Ein See mit einem sehr guten Bestand, zeigt ganz klar wo die Unterschiede sind. Nachhaltigkeit? 95% eines Jahrganges platt zu fischen? Aber Einsicht, etwas falsch gemacht zu haben? Fehlanzeige.

    Soweit mir es in den letzten ca. 15 Jahren bekannt ist, haben die Chiemseefischer immer größere Maschenweiten, als z.B. die Ammerseefischer benutzt. Deren stark schwankende Erträge haben meiner Ansicht die Ursache, dass mit immer geringeren Maschenweiten gefischt wurde, bis nichts mehr da war.


    Wie viele Berufsfischer sind aktiv am Chiemsee unterwegs? Der See ist ja wirklich größer, wenn sich auf die Wasserfläche weniger Berufsfischer konzentrieren, als an Ammersee, Starnberger See und die Befischung weniger aggressiv ist, noch dazu dieses unnütze Hegefischen auf Weissfische unterbleibt, dann wäre es vielleicht eine Erklärung. Man erkennt es an der Ertrags.jpg, zuerst steigen die Erträge oder bleiben ziemlich gleich, dann auf einmal starker Anstieg des Ertrags und schon nächstes Jahr Einbruch der Bestände. Ausreden sind dann immer: "Das Wasser ist zu sauber" " Schlechtes Renken Jahr" "Kormoran ist schuld", " Winter zu Warm" etc.. Niemals ist die Rede davon das 25x 500m Netze vielleicht eine negative Auswirkung haben könnten (Starnberger See aktive Berufsfischer 25) (Ammersee Berufsfischer 30). Ich möchte nicht die Berufsfischer als böse gierige Menschen darstellen. Ich finde es nur Schade, dass die Bewirtschaftung nicht zeitgemäß angepasst wird. Gute Beispiele für eine positive Bewirtschaftung sind die österreichischen und Ostdeutschen Berufsfischer.

    Ja sehe ich auch so...


    Ich bin jetzt seit 35 Jahren am Starnberger See aber so wenig Netze wie im vergangenen Jahr habe ich noch nie gesehen, logisch dass dann auch der Ertrag pro ha sinkt.


    Keiner macht sich die Arbeit für leere Netze.


    Am schnellsten wachsen die besonders aktiven Fische. Wenn viele Netze gelegt werden, werden diese am schnellsten wachsenden Fische somit als erstes gefangen


    Ja klar, die Kleinwüchsigen bleiben übrig und besetzen so die ökologische Nische. Ein starker Hecht/Raubfischbestand hilft dem ab, wenn man sie nur lässt. Am Starnberger See werden auch Laichnetze auf Hechte gesetzt.

    ertrag.jpg
    Ertrag..
    Der Chiemsee ist der einzige See wo der Renkenertragt steigt, alle anderen Seen zeigen ganz deutliche Sprünge auf. Eigenartig?!!??! Was machen die Chiemsee Berufsfischer richtig und anders? Trotz Klimaerwärmung, trotz steigen der Durchschnittstemperatur. Trotz besserer Wasserqualität. Die Kollegen vom Ammersee, Starnberger See und Bodensee sollten ihre Bewirtschaftung und Praxis der Netzfischerei vielleicht von den Kollegen am Chiemsee kopieren oder ihrer Gewässergröße anpassen.
    ertrag.jpg
    quelle https://www.lfl.bayern.de/mam/…fi_jahresbericht-2017.pdf

    Hier noch als Ergänzung:
    https://www.umweltbundesamt.de…stand-der-seen#textpart-6
    Der Chiemsee und der Starnberger See sind natürlicherweise oligotroph – also nährstoffarm. Beide Seen waren in den 1970er Jahren zwar durch die Einleitung ungeklärter Abwässer und durch eine intensive Bewirtschaftung der Felder und Wiesen überdüngt. Sie nähern sich jedoch wieder ihrem natürlichen Zustand in unterschiedlichem Tempo an. Zur Erreichung des guten ökologischen Zustandes nach EG-Wasserrahmenrichtlinie gilt für beide Seen ein typspezifischer Orientierungswert (nach Oberflächengewässerverordnung) für Gesamtphosphor von höchstens 8 Mikrogramm pro Liter (µg/l) im Jahresmittel.


    Um den Starnberger See wurde in den 1970er Jahren eine Ringkanalisation errichtet. Landwirte stellten auf extensive Grünlandnutzung um. In Folge sank der Phosphorgehalt im Wasser deutlich: Seit dem Jahr 2000 auf etwa 5 µg/l. Der Starnberger See befindet sich derzeit in einem nährstoffarmen (oligotrophen) Zustand (siehe Abb. „Entwicklung der Wasserbeschaffenheit des Starnberger Sees“).
    Auch um den Chiemsee wurde in den 1980er Jahren eine Ringkanalisation gebaut. Die Nährstoffsituation verbesserte sich relativ schnell. Der See befand sich bereits um das Jahr 1990 in einem schwach eutrophen Zustand. Zurzeit wird die Nährstofflage als mesotroph eingestuft. (siehe Abb. „Entwicklung der Wasserbeschaffenheit des Chiemsees“ und Karte „Seentypen in Deutschland - Verteilung der verschiedenen Seentypen in Bayern“).

    Laut der Aussage von Berufsfischern am Starnberger See, ist das schlechte abwachsen aufgrund der Sauberkeit des Sees zurückzuführen.
    Der Wörthsee, Chiemsee, Tegernsee etc.. sind von der Sauberkeit und dem Nährstoffeintrag ähnlich und trotzdem sind dort die Renkenerträge besser. 2017 konnte im Chiemsee 20kg/ha Renken gefangen werden und das oder gerade weil er so sauber ist. Eigenartig?!!!??
    Im Vergleich dazu:Ertrag am Bodensee-Obersee mit 4,1 kg/ha,Ammersee Ertrag mit 6,9 kg/ha,Ertragsrückgang für den Starnberger See auf 2,4 kg/ha,
    Auch das Gewicht liegt bei den Chiemsee Renken bei 250g, am Starnberger, Ammersee und Bodensee liegt es ca. bei 200g. Das Alter der Renken die dieses Gewicht erreichen liegt heutzutage bei ca. 4 Jahren früher waren sie bereits nach 2-3 Jahren so schwer.
    Sind die Seen so stark unterschiedlich von ihrem Nährstoffgehalt? Hängt es wirklich damit zusammen? Ein weiteres Beispiel ist der Millstätter See siehe Link. Trotzdem das dieser See genau so sauber ist wie der Starnberger See liegt der Ertrag weitaus höher.


    "Wie Gassner erläuterte ist der Phosphatgehalt dort mit sieben Milligramm/Kubikmeter ähnlich niedrig wie im Starnberger See. Aus seiner Sicht sei das Fischen die wichtigste Einflussgröße für die Bestände: Am Millstätter See hielten sich Angler und Fischer stark zurück."
    Quelle:
    https://www.sueddeutsche.de/mu…-gehen-ins-netz-1.3251215


    Und jetzt kommt eine weitere Quelle:
    https://www.umweltbundesamt.de…r/seen/zustand#textpart-1


    Hier die Tabelle wo man die Seen vergleichen kann.
    Sauberkeit.jpg


    quelle:https://www.umweltbundesamt.de…usgew-seen_2018-06-08.pdf



    Dort kann man nachlesen wie sauber unsere Gewässer sind und was mich sehr überrascht hat, dass der Chiemsee und Wörthsee wo es gute Renkenerträge gibt, nicht unterscheiden von den Seen mit niedrigen Erträgen.
    Wer die Seen kennt stellt sich die Frage was unterscheidet diese Seen voneinander? Die Art der Bewirtschaftung? Die Größe der Seen? Die Anzahl der Berufsfischer und Intensivität der Netzfischerei? Wie kann es sein, das der Starnberger See noch vor ein paar Jahren gute Erträge geliefert hat und dann urplötzlich der Einbruch kam?


    Eine Theorie: Die Bewirtschaftung. Weißfische stellen eine wichtige Biomasse dar, die im Tonnennbereich ein Gewässer düngen können und wichtige Nährstofflieferanten sind. Entnimmt man die unbeliebten Weißfische stört man das ökologische Gleichgewicht. Alle Fischarten in einem Gewässer stellen zueinander eine Wechselbeziehung her. Jede Fischart hat ihre ökologische Nische und hat eine Aufgabe in der aquatischen Lebensgemeinschaft. Dieses Zusamenspiel zwischen den Arten kann sehr sensibel sein und wenn sie der Mensch durch eine zu starke Befischung oder falsche Bewirtschaftung stört, dann kann es zu solchen Problemen führen.
    Zweite Theorie: Die zu starke und dauernde Befischung durch die Netze. Fische passen sich den Gefahren an und entwickeln Strategien zum Überleben. In einem Bericht über Dorsche konnte festgestellt werden, das kleinwüchsige Dorsche genetisch bevorzugt werden, durch die einseitige Entnahme der Größeren durch die Netze.
    Quelle:https://sciencev1.orf.at/science/news/112924


    Dritte Theorie: Die Tauchjäger Kormoran drücken die Fische in die Tiefe wo es sicherer ist, aber weniger Nahrung vorhanden ist. Auf dem Echolot kann man Renkenschwärme in einer Tiefe 12m-30m oftmals erkennen.


    Ich möchte nicht behaupten ich habe Recht, es sind nur meine Gedanken ohne Anspruch auf Richtigkeit.



    Zum Vergleich...
    Bodensee
    [Blocked Image: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/bilder/zustand-bodensee.gif]


    Chiemsee
    [Blocked Image: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/bilder/zustand-chiemsee.gif]



    [Blocked Image: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/bilder/zustand-starnberger-see.gif]


    Starnberger See
    [Blocked Image: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/bilder/zustand-ammersee.gif]


    ammersee

    Da in der Isar vielleicht schon, das mag direkter Besatz sein... aber was ist mit den 2 Betrieben unterhalb vom Kiffner... die sind auch betroffen. Der obere mehr, der untere weniger... Und dann die Belastung des Geschiebes. D.h. für mich, da war freilich was im Wasser.
    Abgesehen davon hat der Merkur-Artikel ein paar nette Fehler. Regenbogner sind alles andere als standortreu. Und Fische werden im übrigen auch nicht geboren. Na ja...


    Wie das auch immer sein mag. Wer weiß wie oft Fische mit Malachitgrün behandelt wurden, wer weiß wie lange das schon ging. Eine riesige Sauerei. Gab es da nicht einmal ein Skandal am Wörthsee? Mit dem Kiffner? Elsässer statt Seesaiblinge?

    Ich sags noch mal. Die Belastung der Fische stromabwärts, also in den anderen Fischzuchten, kann nicht! von Fischen herrühren, die oberhalb "belastet zugekauft" eingesetzt und gemästet wurden. Entweder diese Fische wurden ebenfalls belastet! zugekauft, oder jemand hat das Malachitgrün literweise oberhalb dieser Fischzuchten ins Wasser gekippt. Den Rest der Handlungskette kann man sich selbst ausdenken...


    Fische aus Isar waren schwer mit Leukomalachitgrün belastetHartl wurde sofort aktiv. In der Tiefkühltruhe hatte er noch zwei Regenbogenforellen, die er aus dem betroffenen Isarabschnitt gezogen hatte. Und weil Forellen „standorttreu“ sind, ist er sich nahezu sicher, dass die Fische mit den in Freising gekauften identisch sind. Die brachte er zum Tiergesundheitsdienst Bayern nach Grub bei Poing. Das schockierende Ergebnis, das dem FT vorliegt: Beide Fische waren mit 332 Mikrogramm Leukomalachitgrün pro Kilo schwer belastet. „Wenn man bedenkt, dass dieses Arzneimittel seit 2004 für Speisefische verboten ist, weil es krebserregend sein könnte, und wenn man bedenkt, dass daher eine Null-Toleranz besteht, ist das ein sehr hohes Messergebnis“, stellt Hartl klar. Auch der Arzt im Labor sei über den Wert erschrocken gewesen. Zugleich hat der Anglerverein einen Weißfisch, einen sogenannten Aitel, zur Untersuchung gebracht, der in der Moosach geboren und aufgewachsen war. Dieser Fisch wies überhaupt keine Belastung auf. Damit steht für Hartl fest: „Die Fische sind nicht über das Wasser verunreinigt worden, sondern wurden direkt mit dem verbotenen Mittel behandelt.“


    https://www.merkur.de/lokales/…et-sich-aus-11828743.html

    Der Kiffner hat sich selbst angezeigt, und es sind wahrscheinlich mehrere Vereine betroffen. Die Moosburger werden nicht die einzigen Vereine sein, auch die Konsumenten die im Hofladen seine Ware gekauft haben könnten davon betroffen sein. Im Wildfisch aus der Moosach wurden keinen Rückstände gefunden. Ein Aitel wurde untersucht. Mal sehen wie die betroffenen Vereine darauf reagieren. Ich persönlich habe auch Satzfische vom Kiffner in der Tiefkühltruhe. Ich bin am überlegen sie untersuchen zu lassen.