Posts by Roeding6634

    Ich hab mir in etwa dasselbe vor einigen Jahren mit einer alten Penn Commander zusammengebastelt, war aber mit dem Ergebniss nicht wirklich zufrieden. Als der Kayakfischer (Uwe) vor einiger Zeit seine Konstruktion bei den Alpinen vorgestellt hat, habe ich die Penn (Sternbremse) durch eine alte DAM Multi mit Schiebebremse ( 25 Oiro auf Ebay) ersetzt. Mit ein bisschen Feintuning an den Bremsen vom Downrigger und meiner Schlepprute zieht jetzt beim Ablassen das Downrigger-Blei recht langsam und kontolliert den Köder runter (Rute ist schon im Rutenhalter) und ich kann dabei enspannt rudern. Wenn die gewollte Tiefe erreicht ist, leg ich mit einem Handgriff beide Bremsschieber um und gut. Das Handling ist mit ein bisschen Übung sehr komfortabel und der Preis ( Materialkosten) liegt irgendwo bei 60 Währungseinheiten ( 25,- Rolle, Ebay. 10,- Rutenhalter,15,- Blei und Clip, 3,- Rollenendring, 10,- 130 Meter Billiggeflecht 0,25 oder 0,30). Ich Bastell halt im Winter gerne, brauch den Downrigger ca. 2-3 im Jahr und würde daher keine 150 Euronen für nen "Marken"-Downrigger ausgeben. Andere gehen halt lieber ins Solarium und zum Friseur und kaufen den geilen Scheiß vom Klassenfeind :) .Es is hoid a jeder anders, gell

    Ich hab als Bub mit meinem Vater oft am Nasenbach und der Ilm gefischt, damals gab es die Ilm noch Tageskarten.... War ein tolles Wasser. Für welchen Abschnitt vom Nasenbach gibts den noch Karten ? Würd gern mal wieder ein paar Kindheitserinnerungen aufleben lassen.
    @ Zeppelin : Ramsach bei Murnau FV Garmisch, Loisach bei Griesen FV GAP, Loisachauslauf Kochelsee ( Nur Wochenkarten), Brunner Ache und Lech bei Füssen KFV Füssen

    Probier mal Haxen heiß zu räuchern, wenn man die Garphase so 1,5- 2 Stunden bei 150-170 °C ( Ist bei Holz als Brennmaterial zumindest mir nicht exakter möglich) hält, gibts die geilste Kruste des Universums. Ich koch sie vorher gut 45-60 Minuten je nach Größe im würzigen Sud, ( Kraftbrühe, viel Lorbeerblätter, Zwiebeln, Salz, Pfeffer, a bisserl Paprika, Rotwein) und lass sie dann darin gut 2-3 h ziehen. Dann trocknen, in den Ofen hängen und die letzten 30 Minuten regelmäßig mit Bier-Honig-Salzgemisch einpinseln. Das rockt wie die Hölle....

    Ich kann die Orvis-Wathosen/Schuhe empfehlen, die Silver Sonic ist wahrscheinlich zusammen mit den Patagonia Hosen das beste was auf dem Markt zu haben ist. Haben sehr durchdachte Features ( Aus rückenhoher Wathose mach Hüfthose usw.) und sehr leichtes aber robustes Material. Kostet aber je nach Ausführung auch um die 300-400 Oiro. Mein Vater hat vor 2 Jahren eine zum Geburtstag bekommen und ist sehr zufrieden. Allerdings muss man sagen das ich seit vier Jahren die Greys GRXi ( Mit 180 Geldeinheiten dtl. billiger) habe und auch sauzufrieden bin, hat bis jetzt jedes Jahr Lachs/Äschen/Meefofischen in Schweden, Norwegen, Ostsee und unsere Breiten ohne Schonung mitgemacht und hält Top dicht. Nur den Schuhen (Greys G) sieht man es langsam an

    Servus,
    ich würde mir gut überlegen, auf den
    Rat von Bressen zu hören. Hab jetzt die zweite
    Bootsrestaurierung hinter mir und helfe manchmal beim Bootsreparieren
    im Verein mit, daher existiert ein bisschen Einblick in die
    Materie. Was du dir da vorgenommen hast, ist ein Haufen Arbeit. Wenn
    es die finanziellen Ressourcen hergeben, kauf dir was Neues/gutes
    Gebrauchtes. Ansonsten rechne mal mit 200+ Arbeitsstunden, außer du
    bist ein Profi oder handwerklich Hochbegabt.
    Das mit dem
    Sandstrahlen klingt nach nem guten Rat, weil das Abschleifen selbst
    mit einem guten Exztenterschleifer ( Rotex) eine Qual ist. Lack und
    alte Flicken müßen komplett runter. Nur vom blanken originalen GFK
    lässt sich was Haltbares aufbauen. Gutes Material gibts auch
    unter:http://www.fiberglas-discount.de.
    Glasfaser würd ich
    300g/m2-Matten für die Teile des Bootes mit Wölbungen etc.
    benutzen, weil nicht so steif und leichter formbar. 450g/m2 für
    gerade Flächen und Bereiche wo das GFK vom Boot mürbe ist. Anstelle
    von Lack würde ich nach der zweiten Harzschicht Topcoat (je nach
    Gusto eingefärbt) Nass in Nass mit der letzten Harzschicht
    auftragen. Gib nach 1- 2 Lagen eine sehr robuste Oberfläche.
    Das
    ganze ist eine klassische Winterarbeit, such dir einen beheizbaren
    Arbeitsraum ( Harze erst ab 18°C gut zu verarbeiten) und leg los.

    Trotz all dem Equipment in der Garage meine 20 Jahre alte Shimano Fighting Rod (1,80 m Wg 2-8 gr (eher 5-15)). Eine Schwarzbarschrute für den amerikanischen Markt, fängt bei mir hauptsächliche Forellen und Barsche. Nach wie vor unschlagbar beim präzisen Werfen von Ködern bis 10 gr und jeder Drill ein Genuß. Hat vermutlich die meisten meiner Fische gefangen.
    Für`s etwas schwerere Fischen mit Blinker und Gummifisch hab ich die Carboflex von Sportex in 3,00 m mit Wg 5-25 gr ( eher 15-40), schön semi-parabolisch aber mit etwas Rückgrat.
    Und auf dem Boot und zum Twitchen von Wobblern die Nordic Seahawk von DAM mit 7-28 gr.
    Aber wenn`s auf die einsame Insel ging, auf die ich nur eine davon mitnehmen darf, dann die Shimano und einen Kopyto-Shad mit 4gr-Kopf.

    Meine Beizmischung bekommt je nach Laune noch einen guten Schuss Gin oder Whiskey, sonst Standard Zucker (braun), Salz und Dill. Hab auch mal mit der norwegischen Variante des Beizens experimentiert, die packen ihren Gravlaks in einem irdenen Gefäss auf eine Schicht Tannen/ Fichtenzweige, nicht schlecht, ist mir aber schlicht zu aufwendig.
    Meistens schafft der Fisch es gar nicht in den Ofen, sondern wird direkt nach dem Beizen verspeisst

    Also, mal abgesehen von den üblichen Verdächtigen wie Fisch und Speck nehm ich den Räucherofen (umgebauter Metallschrank ca. 190X80X60 cm) auch gerne als Smoker her und mach Spareribs, Haxen und Pulled Pork. Noch nie eine derartig geile Kruste an den Haxen gehabt. Und das Pulled Pork, ein Traum. Da hab ich dann aber ein extra Tropfblech, weil die safteln schon ganz gut. Zur Erntezeit häng ich mir auch immer Chillis, vor allem Habaneros mit rein. Gibt dann die berühmten Chipotles, die in keiner BBQ- Sauce fehlen dürfen.
    Und im November wird Knoblauchwurscht mit jugoslaw. Bekannten nach uraltem kroatischen Rezept gemacht und für drei Tage kalt geräuchert.
    Man kann mit so einem Ofen recht viel Unsinn anstellen, wenn man nur a bisserl experimentierfreudig ist.

    Nun Bressen, dann scheinst du beim Schreiben deine Augen fest geschlossen zu halten :-). Ich würd mal sagen, wem`s schmeckt der hat recht, oder?


    Und ja, ich glaub, ich hab mein Quantum Rauch erzeugt, um mitreden zu können. Bin aber für logische Belehrungen ( physik/chem. Erklärungsansätze, nicht " Des hat da Papa scho so gmacht") immer zu haben . Solange das Räuchergut auf der gleichen Ebene hängt, sich nicht berührt und man das Tropfblech vorher sauber gemacht hat, wo soll bitte der Fremdgeschmack herkommen? Ich benutz meist Fichtenspäne/ Wachholder für den Räuchergang, des gibt eine etwas dominantere Rauchnote, als Buche oder Esche ( Aber eigentlich ist der Unterschied echt maginal). Den Ofen verwenden wir gemeinschaftlich seit ca. 5 Jahren , mit recht vielen Räuchergängen pro Jahr, da hat sich nie was gfehlt. Aber bitte, erleuchte mich.....
    Eigentlich gehts hier aber glaub ich um den echt geilen Schrank vom Benwob und nicht um fundamental unterschiedliche Ansätzte beim Räuchern.

    Ich gehör zum Beispiel zu jenen welchen, die Fisch und Fleisch ( heiß und kalt) gleichzeitig räuchern, hab niemals nicht einen negativen Kommentar über den Geschmack bekommen.
    ( Außer von jenen Barbaren, die Geräuchertes sowieso nicht mögen). Würd mich auch sehr wundern, wenn bei der Fichtenteerschicht im Ofen irgendeine Geschmacksnuance außer Rauch eine Chance hätt.

    Da fallen mir sofort die Pinewood Lappland Extrem Jacke und Hose ( beides ca. 90 Oiro) ein. Halten bei mir seit 2 Jahren bei stundenlangen Hundespaziergängen und Angeltouren dicht. Verarbeitung anständig, bester Beweis für die Funktionalität ist, das in Nordschweden jeder zweite Einheimische mit den Klamotten von Pinewood rumläuft. Einziges Manko an der Jacke ist der hackelige Reißverschluß und dass die linke Außentasche bei längerem Regen naß wird, die Feuchtigkeit dringt aber nicht nach Innen durch. Die Hose ist recht warm und nur bei Temperaturen bis ca. 15 °C komfortabel zu tragen, ist aber extrem robust und selbst beim Knien und Sitzten im feuchten Gras dank Verstärkungen an Hintern und Knien dicht.