Posts by vatas-sohn

    Für mich ist das schwierig zu beantworten, bzw. einzuschätzen. Mangels fundiertem Faktenwissen muß ich die Aussagen mal so hinnehmen. Insgesamt empfand ich den Beitrag ziemlich ausgewogen. Von daher: :thumbup:


    Was den Aufstieg entkommener Zuchtlachse anbelangt, so kann ich mir das schon gut vorstellen. Schließlich werden die Lachse in einem Gewässer geboren, wachsen dort auf und werden dann groß gemässtet. Daß die dabei ihren Urinstinkt verlieren kann ich mir kaum vorstellen. Ob diese Lachse allerdings andere Gene haben, kann ich nicht beurteilen, kann mir aber vorstellen, daß es zu einer unnatürlichen Vermischung unterschiedlicher Genpools kommt (zumindest dann, wenn die Lachse, die gezüchtet werden, nicht aus eben diesem Fjord stammen), was in der Tat zumindest eine Beeinträchtigung der einzelnen Populationen führen könnte. Wie sich dies langfristig auswirkt und ob sich diese genetische "Verunreinigung" rückgängig machen lässt oder von selbst wieder verschwindet, das weiß vielleicht der Fuchs, allein auch die Wissenschaft sinniert noch darüber.

    Und das Heringsangeln ist auch eine unendliche Sauerei. Ich habe es vor vielen Jahren auch mal betrieben. Dazu hatte ich eine extra Rute (ganz einfach) mit ebenso einfacher Rolle. Wenn ich am hafen angekommen war, habe ich mir so einen weißen Vollschutzanzug angezogen und immer reichlich Wasser und Seife dabei gehabt. Den Anzug habe ich nach der "Fischerei" auf links gedreht und gleich im Hafen entsorgt. Die Schuppen an der Rute gingen nie wieder ab. Hornhechtangler kennen das aber auch...

    Also ich habe mir beide Sendungen angesehen. Die erste Reportage "Die wundersame Welt der Angler" beleuchtete aus dem Blick eines Nichtanglers unser Hobby. Völlig unvoreingenommen ging der Journalist an das Thema heran und versuchte sich ein umfassendes Bild zu machen, was ihm meiner Meinung nach auch gut gelungen ist. Natürlich spielte auch das unendliche Thema Catch & Release eine Rolle. Sehr gelungener Film! :thumbup:
    Die zweite Sendung war zumindest für mich weniger interessant. Da ging es schlicht ums Heringsangeln auf und um die Insel Rügen. Naja...

    Hääähhh???? :golly:=O:pillepalle:
    „Die Fische können Wasservögel fressen und die Fische fressen den Wasservögeln das Futter weg.“ :strafe:


    Der Irrsinn kennt anscheinend keine Grenzen. Hier bei uns in Brandenburg soll ein 30 ha Gebiet gerodet werden (für Tesla-Gigafactory). Nun klagt die "Grüne Liga" dagegen, daß eine Plantage (was Anderes ist dieser Wald nicht) gerodet werden darf.... Da werden neue Kohlekraftwerke wider wissenschaftlichen Erkenntnissen ans Netz gehen (z.B. Datteln 4) .... Dies könnte man leider endlos fortsetzen..... bekloppte Welt! :hmm:

    ... Mein Boot ist GFK. ...


    Dann solltest Du die ganze Sache anschleifen, ein/ zwei Tage trocken stehen lassen und da wo die Blasen im Anstrich waren mal z.B. Toilettenpapier auflegen und fest aufdrücken. Wenn dann feuchte, klebrige Punkte auftreten, hast Du ziemlich sicher Osmose im Boot. Dann hilft nur die entsprechenden Bereiche sorgfältig abzuschleifen (Gelcoat nicht runterschleifen!) und das Boot möglichst trocken und so lange wie möglich zu lagern um es auszutrocknen. Danach kannst Du grundieren und den Anstrich machen. Solltest Du Osmose (hört sich für mich nach Anfangsstadium an) haben und einfach so mit einem noch so guten Anstrich ohne Behandlung fortfahren, dann wird das schlimmer und kann zum Totalschaden führen. Damit ist nicht zu spaßen.
    Nein, ich will keine Panik machen, aber lieber jetzt im Anfangsstadium sorgfältig arbeiten, dann hast Du lange Freude an dem guten Stück. :thumbup:

    ... Können das Luftblasen von einem Anstrich sein?...


    Ja, das kann schon sein. Vielleicht hat sich der Antrich mit dem darunter nicht vertragen? Aus welchem Material ist denn so ein Kraller Boot? Wenn`s aus GFK ist und das Jahr über im Wasser liegt, kann das auch ein Anzeichen für Osmose sein. Das solltest Du unbedingt von einem Bootsbauer oder Sachkundigen vor Ort anschauen lassen, da in diesem Fall ernsthafte Schäden drohen.


    Zu Deiner anderen Frage: Wichtig ist zu wissen, wie das System aufgebaut ist, bzw. womit. Nicht jeder Anstrich verträgt sich miteinander. Du solltest genau wissen, was da drauf ist. Im Zweifel hilft nur alles runter zu schleifen und komplett neu aufzubauen (Zettel schreiben und so weglegen, damit Du den auch wiederfindest!). Ich würde eine solche Frage wenn Dir Dein Boot lieb ist lieber mit einem Fachmann vor Ort klären. Ferndiagnosen sind immer ziemlich ungenau (um es mal gelinde auszudrücken!).


    Viel Erfolg!

    Ja, die Sache mit der Beisszeit lässt sich auch bei uns gut beobachten, wobei bei uns das Zeitfenster i.d.R. deutlich größer ist. Kann mal nur `ne halbe Stunde sein, meist sind es so zwei oder sogar drei Stunden. Witzig finde ich, daß die Beißlaune nicht langsam nachlässt, sondern die Bärschlein abrupt ihre Fresserei einstellen- von jetzt auf gleich! :golly: Gestern war das Fenster nur für ca 45 Minuten offen, aber neben etlichen um 25 cm hat sich auch ein 37er meinen Wobbler geschnappt. :thumbup:

    Servus liebe Gemeinde! :hutab:


    Um mal etwas Anglerleben in die Bude zu bringen, mache ich mal ein Thema zu einem meiner Lieblingsfische auf. Vielleicht kommt ja was Konstruktives dabei rum! :stick:


    Da ich ja unter Anderem den Barschen hoffnungslos verfallen bin, mache ich hier mal ein Thema auf um Erfahrungen, Techniken, Ausrüstung etc zu teilen und ggf. auch mal den einen oder anderen Tip zu erhalten. :thumbup:


    Bei mir zu Hause (Brandenburg an der Havel im Bundesland Brandenburg) gibt es für mich wenig interessante Fische in direkter Nähe. Klar sind unsere Gewässer voll mit Weißfisch, Hecht (mag ich nicht leiden, denn allzuoft klauen die mir meine teuren Barschköder), Zander (der ist ja auch ganz interessant) und auch der eine oder andere Waller ist bei uns unterwegs. Die Renkengewässer sind von mir alle etwas weiter weg, so daß ich dazu natürlich Alternativen brauche und da haben es mir eben die Barsche besonders angetan.


    Wenn ich losziehe, dann ist meine Ausrüstung ziemlich simpel und übersichtlich. Meine Lieblingsrute dazu ist eine Fox Ultron Drop Shot mit einem WG von 2-14 Gramm. Dadran befindet sich eine 500er Shimano Rolle mit dünner geflochtener Schnur drauf. An diese knote ich etwa einem Meter FC in 0.41 mm dran um auch gegen die Hechte gewappnet zu sein. Bis auf einmal klappt das sehr gut. Vorne dran kommt dann ein Einhänger von Daiwa mit schönem weitem Bogen, damit die Wobbler sich auch gut bewegen können.


    Als Köder fische ich fast ausschließlich Wobbler in fast ausnahmslos natürlichen Farben. Jetzt in der kälteren Jahreszeit eher Suspending Modelle, die ja nach Anforderung 0,5- 2,5 Meter tief gehen (z.B. Illex Squirrel oder Daiwa Touch). Diese zupfe ich mit Schlägen in die lose Schnur heran, dann hüpfen die auch mal rückwärts, was die Stachelritter manchmal verrückt werden lässt. Die Bisse sind zu Weilen brachial.


    Wenn es wieder wärmer wird, dann fische ich logischerweise schneller mit Floating-Wobblern (auch wieder Illex, Daiwa und gerne auch Spro Ikiru).Das Ganze auch mit Stops und twitches in die Schnur versehen, nur eben deutlich schneller.


    Im Hochsommer dann fische ich sehr gerne ganz kleine Wobbler von z.B. Sebile, die man auch schön abwechslungsreich führen kann. Ab und an nehme ich dann auch mal einen Spinner (Mepps Aglia silber in #3 oder #4), den ich ganz langsam über Grund kurbel und dabei etwas mit der Rutenspitze wackel. Dadurch läuft der Spinner nicht so stupide durchs Wasser und man kann zuweilen damit beissfaulen Eglis auf die Sprünge helfen.


    Gaaanz selten fische ich auf Eglis mit Gummi oder Drop Shot und so gut wie nie mit Naturködern (etwa Tauwurm).


    Wie (außer mit der Hegene) befischt ihr die Barsche? Oder legt ihr es nicht gezielt auf diese herrlichen Fische an? Mir jedenfalls bereitet das unbändige Freude und die Fänge werden durch die vielen Experimente immer besser.


    So: Nun seid ihr dran! :hi:

    Uijjj...scheint wieder lustig zu werden. :thumbsup: Ich lese mir gerne mal Fischereirechte anderer Bundesländer durch, zumal ich ja auch in eurem schönen Land ab und an mal fischen gehe. Deswegen habe ich mir mal das BayFiG angesehen: In der Verordnung zur Ausführung des Bayerischen Fischereigesetzes (AVBayFiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Mai 2004 (GVBl. S. 177, 178, ber. S. 270) BayRS 793-3-L im Vierten Teil, Abschnitt II im §15 Absatz 1 Satz 6 steht das eindeutig drin: "...das Fischen unter gleichzeitiger Benutzung von mehr als zwei Handangeln (§ 16 Abs. 1); werden zwei Handangeln benutzt, dürfen diese zusammen nicht mehr als sechs Anbissstellen aufweisen...." Ausnahme ist hier der Bodensee, in dem die Bodenseefischereiverordnung – BoFiV gilt. Da darf man laut Zweiter Teil, §15 Abs. 1 "...Die Hegene darf bis zu fünf Anbissstellen (Einfachhaken) haben. Neben der Hegene darf gleichzeitig keine weitere Angel verwendet werden...."
    Wenn jetzt bei euch nicht wirklich alles anders läuft als im Rest der Republik, dann sind das die Vorschriften, die mindestens einzuhalten sind. Weniger kann der Fischereirechtsinhaber in der ausgegebenen "Angelkarte" festlegen, mehr aber nicht. :beer:

    Hallo,


    ist das evtl. ein Big S? Die gabs früher mal und waren gar nicht so schlecht. Weiß leider nur nicht mehr, wie die Tauchschaufel von dem ausgesehen hat.
    Hat der im inneren eine Kugel, die du hörst, wenn du ihn schüttelst?


    LG Tom


    Ja, da klappert eine Kugel drin...


    Leider ist der Big S nicht der den ich suche. Meiner ist sehr flach...

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    War ein schönes Filmchen. Für meinen Geschmack etwas wenig von der Unterwasserwelt.


    Frage an Einheimische oder Auskenner am Chiemsee: Der Beitrag war ja von 2015. Wird heute immer noch die Mückenbekämpfung in solch` großem Stil betrieben? Ich hoffe doch nicht! Schließlich brauchen die Fische (und nicht nur die) die Biomasse als Nahrung....

    Naja, da muß ich für Christopher schon mal eine Lanze brechen! iCapio ist schon etwas anderes als die Lockstoffe der bislang bekannten Hersteller. Christopher ist Wissenschaftler (wenn ich mich richtig erinnere Pharmakologe) und hat sich eingehend über Jahre mit der Materie befasst. Heraus kam Ende 2015/ Anfang 2016 dabei, daß er die entsprechenden Moleküle isoliert hat, mit anderen Stoffen kombinieren konnte. Zudem sind die Stoffe anders als fast alle bislang bekannte Lockstoffe wasserlöslich.
    Ob das allerdings etwas bringt muß jeder für sich selbst herausfinden. Durch das andere Forum, in dem ich aktiv bin, kenne ich schon ein paar Leute, die darauf schwören. Ich bin da allerdings nicht so der Tester, dafür fehlt mir trotz der dahinter steckenden Logik der Glaube daran. Auch deshalb, weil ich der Überzeugung bin, daß im Wasser schwimmender Fisch eben meist nicht riecht, erst wenn der einige Zeit tot irgendwo rumlag. Und wenn man an seinem Tun nun mal nicht glaubt, dann fängt man auch nichts... Wie immer sehe ich die Anwendung so: Wer fängt hat Recht!