Posts by Pullacher

    Ich hab eine lange und eine hüfthohe Wathose von Behr geerbt, weil der Besitzer zu faul war kleine Löcher durch Dornengestrüpp zu flicken. Die Kurze hat mich dieses Jahr durch ca. 40 Angeleinsätze begleitet und kein neues Loch offenbart. Nachdem ich jetzt alle drei Varianten (lange und kurze Atmungsaktive sowie Neoprenhose) über das Jahr beim Fliegenfischen getestet habe hat sich bei mir die hüfthohe Atmungsaktive durchgesetzt. Achso, seit ich wieder Gummisolen benutze bin ich nicht mehr ausgerutscht. Die Lehmkanten an der Isar lassen grüßen. Und bei Schnee hast du total verloren mit Filzsohlen. Ich kauf auch nur noch Hosen mit fest angebrachten Stiefeln. Der erhöhte Aufwand beim an- und ausziehen und die erhöhten Anschaffungskosten haben sich bei mir in der Praxis nicht bewährt.


    Gruß,


    Stefan

    Es gibt noch ne Methode die nicht jeden Tag klappt und auch nur in den Sommermonaten. In der Abenddämmerung werden Zander manchmal aktiv und rauben in den oberen Wasserschichten. Bei mir hats nur einmal mit nem Durchschnittszander auf einen schlanken schwarzen Schwimmwobbler geklappt, kurz vor der Steinpackung in der Elbe bei Hamburg. In Fachzeitschriften habe ich schon öfter von der Zanderfischerei mit relativ flach laufenden "Crankbait"-Wobblern in der Abenddämmerung gelesen. Soll klappen und ist nicht so hängerträchtig. Die treibende Pose mit Köfi ist da sicher die universellere Methode.


    Viel Erfolg,


    Stefan

    ich hab mir jetzt mal die Patagonia Handschuhe ausm Heger Wiehnachtskatalog bestellt. Wenn ich damit im Winter fischen kann sind die auf jeden Fall megagut. Das währen die ersten Fingerhandschuhe in denen meine Hände warm bleiben. Ich bin die ober Frostbeule was kalte Hände angeht. Mein alter Her steht bei -10°C und Schnee von unten Links ohne Handschuhe im Watt und ich hab schon bei 5°C und Sonne blaue Flossen. Das Schlimmste ist, dass ich ab einer gewissen Aukühlung an den Händen und Füßen schon mehrfach Ohnmächtig geworden bin, sobald das kalte Blut wieder in den Kreislauf gelangt. Ganz abgesehen davon, dass ich keinen Wirbel mehr aufbringe und den Knopf für die Elektonische Autoschlossentriegelung nicht mehr bedienen kann. Sieht immer blöd aus wenn ich mit der Schuspitze auf meinem Autoschlüssel rumdrücken muss.


    Ich werde nach Fehmarn von der Qualität berichten.


    Gruß,


    Stefan

    Hallo Hubert, mit 3,95 hast wohl recht. Da hab ich mich vertan. Das S-Bahnticket in die Stadt und zurück ist in dem Fall teurer als die LED. Deshalb wirds wwohl ein Wegwerfprodukt. Mehr als 30 Nymphen und ein paar Fliegen pro Jahr binde ich eh nicht. Da reicht das lütte Ding.


    Gute Nacht

    Hallo Lackiererscene,


    mir ist beim Bauhaus Baumarkt was praktisches über den Weg gelaufen. Von Bondic gibt es eine kleine UV-Licht LED für 2,95 Euro. In Verbindung mit dem UV Bindelack vom Hubert reichen 6-8 Sekunden zum härten. Finde ich sehr praktisch, die Nymphe gleich nach dem Binden am Bindestock zu lackieren und zu härten.


    Ist günstig, handlich und geht sehr schnell.


    Gruß,


    Stefan

    Immer sofort wegschmeißen und gegen neue möglichst scharfe Einzelhaken austauschen. Keine Kompromisse beim wichtigsten Ausrüstungsteil! Wenn du natürlich teure Riesengummifische mit fest verarbeiteten Einzelhaken meinst hilft eine Nagelfeile. Immer richtung Spitze schleifen bis die Hakenspitze senkrecht aufgesetzt am Fingernagel sofort kleben bleibt. Aber bei Drillingen an Wobblern und Blinkern oder Stingerhaken am Gummifisch immer sofort gegen hochwertige neue Austauschen. Man kann mit günstigen Ruten und Rollen toll fangen, man kann auf teure Elektrotechnik an Bord verzichten aber wer an den Haken spart wird dies irgendwann bereuen.

    Ich hab keine Winterpause. Huchen und Seeforelle geben sich natlos die Klinke in die Hand. Ich betreib auch keine Materialpflege bei Ruten und Rollen seit dem ich nicht mehr im Salzwasser fische.

    Vielen Dank Sepp,


    der Uwe hat sich schon bereit erklärt. Das Angebot mit dem Renkenguiding am Tegernsee hat ihn sofort schwach werden lassen. Er will ja schließlich auch maaal eine Renke fangen.


    Da hab ich mir was eingebrockt...Er besteht da echt drauf!


    Danke nochmal,


    Stefan

    Hallo Fischerkollegen,


    ich möchte am 01.11.12 ein 4,50m langes und 1,40m breites Ruderboot vom Chiemsee nach Wolfratshausen bringen. Kann mir jemand aus dem südlichen Münchner Umland dafür leihweise seinen Bootstrailer zur Verfügung stellen? Müsste locker auf einen Trailer für ein Kraller 4,20 oder Ringmeier draufpassen. Biete einen Kasten Bier beliebiger Sorte (Astra, Flens, Dithmarscher... ;) )und natürlich einen Tag Tegernseeguiding auf Renke und Saibling in 2013. Habe einen Anhängerführerschein und auch Erfahrung im Umgang mit Bootstrailern.


    Vielen Dank im voraus,


    Stefan

    Oh jee, so ein schönes Boot :wseufzer: Bei Holzbooten wird meine Hamburger Elbfischerseele immer gleich schwach. Ich glaub ich mess mal meine Duplex Stapelgarage aus.


    Hast ne ordentliche Persenning für Landlagerung auf der Wiese und nen Slipwagen dabei?


    Gruß,


    Stefan

    Wenn dir Renken weit draußen am Grund stehen ist das Fischen mit Unterwasserpose vom Ufer auch sehr schön. Durch den viel kleineneren Körper der U-Pose kommt man sehr weit und kann das System durch langsames Heranziehen mit langen Stops auch wunderbar aktiv Fischen. Nur starker Seitenwind ist recht nervig. Würde ich nicht außer acht lassen.

    Alles in Ordnung. Vom Ufer musst du mit mind. 30g Blei + Schwimmergewicht rechnen. Ringe sind egal, benutze einfach einen Renkenfinder oder V2 Spezialschwimmer ohne Stopper und feuer frei. Allerdings flutscht auch ein selbstgebundenener Stopperknoten aus z.B. 0,08er Geflochtener auf einer 20er Mono-Hauptschnur mit 4 Windungen super durch feine Ringe wie z.B bei meiner Winkelpicker. Rute eher mit 50g Wurfgewicht aufwärts nehmen wenn du mehr als 30m werfen willst. Das entscheidene Detail bei Stopperposen ist neben dem ganz feinen Stopperknoten die Stopperperle. Es gibt welche die fein genug sind um auf einer 20er Schnur gerade so noch zu gleiten. Der beste Trick diesbezüglich ist ein mit dem locher ausgestanztes Stück Schnellheftereinband (Die Plastikdinger mit Klarsichtdeckel) In die Mitte dann mit einer Nadel ein so feines Loch stechen, dass die Schnur gerade noch durchflutscht und der Stopper am feinen Knoten hängen bleibt. Wenn du die Hegene aus gutem 18er Flourokarbon bindest und 50g Blei verwendest ist mächtig Wurfweite drin. Allerdings ist gerade im März das Boot, meiner Erfahrung nach, ein riesen Vorteil. Ich habe die letzten beiden Jahre auch sofort nachdem der Tegernsee eisfrei war mit dem Kajakangeln losgelegt. Ab einde April gehts dann auch vom Ufer sehr gut. Aber wer weiß wie es bei dir in Brandenburg zugeht? Außer dir wohl keiner.


    Gruß,


    Stefan

    Da liegt immer ein ungeordneter Haufen mit 45 m Tampen in 4mm in der hinteren Ablage. Wenn der Anker unten ist häng ich einen Karabiner in das Seil und klinke ihn in den hinteren Tragegriff ein. Auf Spannung bringen und per Slipsteg an irgendwas festtüdel. Normalerweise ist das Ende der Leine auch immer an den Spannseilen der hinteren Ablage befestigt. Wohlgemerkt normalerweise :schimpf: :cursing:


    Wie oben beschrieben ist der Anker in 90 % der Fälle zugeklappt im Einsatz. Ich hab mir auch extra ein 50m Monofiles beim Hubert gekauft, aber da brauch ich noch was zum aufwickeln. Das ist sonst zu sperrig. für dieses Jahr habe ich genug Renken. Deshalb ist jetzt Zeit zum basteln und tüfteln.


    Gruß,


    Stefan

    damit habe ich mich auf die Aussage von Schusterbua: "dann bist hoffentlich allein auf dem Boot" bezogen. Da passt höchstens noch nen Dackel mit rauf. Aber wir sind ja beim Ankern... und nicht bei einer Kajakdiskussion.


    Gruß,


    Stefan

    Tach,


    ich verankere mein Kajak auch immer mit einem 1,5 kg Klappanker. Wenn nur wenig Wind ist, lass ihn einfach zugeklappt in den Schlamm rauschen. Das reicht dann locker für ein Kajak. Wenn der Wind stärker wird und man Tiefer als 15 m ankert hilft natürlich nur ausklappen und viel Ankerseil nachgeben. Wehe die Hegene sitzt im Ankerseil und man holt den ausgeklappten und rotierenden Anker hoch. Nach 10 Umdrehungen kann man nur noch alles abschneiden. Ein solider und leichtgängiger Wirbel ist natürlich eine ziemlich gute Idee. Sehr gut soll eine einfache quadratische Stahlplatte mit 1cm Dicke und 15cm Kantenlänge mit Öse in der Mitte funktionieren. Saugt sich angeblich super fest. Jetzt ist ja Zeit zum Basteln.


    Gruß,


    Stefan