Posts by Pullacher

    Nicht Schlecht. Bei dem Punkt "Stufenlos verstellbar" trennt sich da die Spreu vom Weizen. Ich bin mit meinem Scotty Rutenhaltern mit Hebelmechanismus sehr zufrieden, aber auch nur weil von den verschiedenen Einstellmöglichkeiten genau 2 für mein Boot und die Ruten passen. Außerden lass ich gerne beim Flachschleppen die Rutenspitze direkt über der Wasseroberfläche laufen. Dann ist die Spitze tiefer als das Handteil und das wird schwierig mit den Rohr-Rutenhaltern. Saubere Arbeit von euch und sicherlich steckt auch reichlich Tüftelei dahinter.


    Viel Erfolg damit,


    Stefan

    Sehr schöm, auch in der Bewegung ein sehr scharfes Bild. Wenn es endlich klappt mit der kapitalen Seeforelle am Tegernsee ruf ich dich an und du musst ein Foto von dem Trumm machen.


    Jetzt aber erst mal aufs Wasser mit dir.


    Gruß auch an Humpiiii,


    Stefan

    Gut wären auch Angaben in Masse pro 1000m. Angenommen man vergleicht Schnüre gleicher Grundfaser wird die Angabe nur durch unterschiedliche Färbung minimal verfälscht. Trocknung bis zur Massenkonstanz in einem Trockenschrank, Analysenwage und Exikator müsste für jeden Hersteller sehr einfach möglich sein. Dann hat man eine einfach zu erfassende Messgröße mit hoher Genauigkeit(geringe Standarsabweichung von Wiederholungsmessungen). Mit Masse, Länge und Dichte des Rohmaterials bekommt man dann einen rechnerischen Durchmesser ohne Berücksichtigung der Lückenvolumina. Das ist dann zwar nur ein theoretischer Durchmesser, aber man kann dann geflochtene Schnüre sauber miteinander vergleichen. Gefühlt sind mir die Stroft-Schnüre zu dick für die Tragkraft. Ich bevorzuge andere Multicolor-Geflechtschnüre.

    Einen brauchbarer Kompromiss im März/April stellen die sogenannten Regattawesten dar. Sie wärmen. tragen nicht besonders dick auf und man kommt damit wieder über das Heck ins Boot(Nur wenn man so beeinand ist, dass man im Sommer mit Badehose vollkommen Problemlos mehrmals hintereinander wieder reinkommt) und man kann damit noch recht Problemlos ein paar 100m Schwimmen(Wenn man das auch ohne Weste im Sommer überhaupt kann).
    Nachteil: Nicht ohmachtsicher und etwas schlechterer Tragekompfort als eine Automatikweste.


    Wer nicht die Körperliche Verfassung hat mit nassen Klamotten wieder in ein Ruderboot zu klettern oder lange Strecken zu schwimmen, dembBleiben nur Überlebensanzüge oder eben warten bis es warm wird.

    Ich hab nach der Umstellung auf Geflochtene direkt die ersten 4 Renken verloren und mich sehr geärgert. Heute will ich die Stroft Multicolor nicht mehr missen. Ich fische auch eine straffe Renkenrute aber hab mich sehr schnell daran geöhnt und heute weniger Aussteiger als damals. Die von dir angesprochene Stroft GTM Monofile ist eine Schnur mit sehr viel Dehnung. Ich würde dir zur Umstellung raten und nim gleich eine Geflochtene mit Markierungen für jeden m. Wenn die Renken plötzlich 10m über Grund durchziehen und du das Blei gerade nicht auf dem Echolot siehst ist diese Hilfe Gold wert.


    Gruß,


    Stefan

    Warum weiß ich jetzt auch nicht. Ist das Ergebniss jahrzentelangem Ausprobierens von den Jungs. Mein 80er vom 01.04. hat auch 80m hinterm Boot auf einen flachlaufenden Köder gebissen. Geht bestimmt auch auf 30m Schlepplänge was. Aber warum den Rat der Erfahrenen ignorieren? Außerdem sollte man das Sideplanerverbot am Starnberger See nicht ganz außer Acht lassen. Es tut doch zu Anfang der Saison nicht weh die Köder so weit rauszulassen, wenn noch wenig Betrieb auf dem Teich ist. Möglicherweise ist der Befischungsdruck durch Hechtschlepper am Starnberger See einfach viel höher, als an anderen Seen. Wenn ihr die hohe Schlepplänge für Quatsch haltet iss mir das auch egal, aber nicht alle Seen sind gleich. Außerdem sind Hechte bei mir eh nur störender Beifang und ich Fisch selber kaum auf dem Starnberger See.

    In der Fachliteratur über den Starnberger See und auch nach Aussage einiger Hechtschlepper am Starnberger See sollten es mindestens 70 m hinterm Boot sein wenn flacher als 5m geschleppt wird.


    Viel Erfolg, es sind ja nur noch 13 Tage bis zur Eröffnung der Schleppsaison.


    Stefan

    Ein Agraffenwirbel direkt an der Spange ist Quatsch. Ich hab schon manche Stunde Perlmuttspangen mit und ohne Wirbel gefischt. Wenn man ohne Wirbel fischt ist der entstehende Schnurdrall so gering, dass keine Perrücken entstehen wenn die Spannung aus der Schnur genommen wird. Will man wirklich den Schnurdrall komplett verhindern kommt ein richtig hochwertiger 3-Fachwirbel auf Rutenlänge vor die Spange. Einfach Sprengringe rein, das reicht. Wahrscheinlich reicht auch einfach das Loch und man montiert mit einem einfachen Einhänger. Sollte die Spange mit einer Niete im Loch versehen sein, kann man die Spange einfach komplett ohne Kleinteile mit einem Papalaknoten montieren.

    Super Sache, schön gemacht. Sowas juckt mich auch immer. Ich wollte schon immer mal den absolut stilechten Fliegenfischer im britischen Stil mit Gespließter Rute und einem fetten Tauwurm am Haken umsetzten. Oder eine unglaublich aufwendige Bindeanleitung von einer total komplizierten Fliege erstellen, wo als letzter Schritt ein Tauwurm auf den Hakenschenkel gepiekst wird. Schön wenn mal einer den Quatsch im Kopf auch umsetzt.

    Glückwunsch zu eurer Entscheidung. Wenn man Spezialist auf einem Gebiet ist kann man auch was draus machen.


    Kleiner Hinweis zur Startseite der Chiemseefischer:


    Zitat:"...der größte See Bayerns und nach dem Bodensee und der Mürnitz..."


    Ihr meint sicher die Müritz. Springt einen gleich an und könnte Interessenten abschrecken.


    Viel Erfolg,


    Stefan

    Hallo Birdy,


    also nach meinen letztjährigen Erfahrung ist der Hechtbiss Anfang März beim Spinnfischen vom Ufer nahezu vorprogramiert. An jedem Einlauf stehen welche und sie beißen auch schon. Ne Seefo wird schwierig, aber der Hecht ist sicher. Allerdings haben sie Spitz gebissen.


    Gruß,


    Stefan

    Köderfisch soll angeblich ohne Zusatzhaken am Kopf nicht so lange halten. Ich fisch nur Gummifische am Planseesystem mit Einzelhaken am Sprengring der hinten in der Öse eingehängt wird. Der Gummifisch hält ohne Probleme an den Zacken. Ich glaub du hast noch einen Knoten im Kopf mit der Befestigung am Kopf ohne Zusatzhaken. Du steckst die Schnur durch, führst sie oben zurück und machst einen Rapala Knoten. Kannst auch einfach einen Schlaufenknoten wie bei einer Hegenenymphe machen.Bei der Abbildung von Helmut ist ein Kopfmpdell mit 2 Bohrungen dargestelln. Die Modelle vom AKM z.B haben nur ein Loch, dann ist die Schlaufe eben etwas größer.


    Geblickt oder brauchst du ein Foto?


    Gruß,


    Stefan

    Vorfach 25er Flourocarbon nicht unter 2 m. Schnur durch das Loch im Bleikopf von vorne nach hinten( richtung Köderfisch) durchstecken und einen kleinen Drilling oder Einzelhaken größe 6-8 direkt ohne Schlaufe mit z.B.einem Clinch-Knoten anbinden. Den Einzelhaken oder eine Fluke des kleinen Drillings in den Kopf oder Nacken des !!!Toten!!!! Köderfisches drücken, sodass das Öhr des Hakens an den Bleikopf anstößt.

    Im Stillwasser auf Regenbogenforelle sind auch "Alexandra"-Streamer eine Bank. Die bekommt man meistens unbeschwert. Wegen dem langen Vorfach kann ich meinen Vorrednern nur Recht geben. Deshalb bedarf es aber nicht gleich einer 5m Rute. Du schlenst die Montage mit der Fliege in der Hand ca. 5 m raus. Beim Einkurbeln liegt das Vorfach dann gestreckt auf dem Wasser. Wenn der Spiro ungefähr 1 1/2 m vor der Rutenspitze ist, setzt du zum Wurf an. Die Fliege startet dabei von der Wasseroberfläche und nicht im Hollunder hinter dir.


    Gruß,


    Stefan

    Hallo Holgi,


    schöne Ausrüstung. Sieht aber noch arg jungfeulich aus. Ich hab mich etwas über die Rutenhalter direkt auf der Ruderbank gewundert. Kann man da noch ungehindert rudern, wenn mit schweren Vorschaltbleien oder beim Saiblingsschleppen die Schnüre senkrecht runter gehen? Es hat ja durchaus Charme, die Rute sofort in Griffweite zu haben. Ich muss auch noch Rutenhalter montieren.

    Ganz abgesehen von Karate oder der Lagerung auf Dampfern kann man sowas auch ganz hervorragend mit Spanngurten hinbekommen. Also vorsicht beim zu gut gemeinten Festzurren mit schmalen Spanngurten.

    Hallo,


    meiner Meinung nach ist es unrealistisch ein Ruderboot für 2 Personen dauerhaft auf dem Dach trabdportieren zu wollen. Da bleibt nur Kajak oder Kanadier. Beim Ruderboot, egal welches, geht nur Liegeplatz oder Trailer. Es soll ja eins zum regelmäßigen Schleppen sein, sonst wäre ja auch ein Banana Boot möglich. Auch wenn man dabei wenig Boot bei hohem Gewicht, schlechten Rudereigenschaften und hohem Preis bekommt.


    Gruß,


    Stefan

    Alleine von Stroft kommen ja schon 4 unterschiedliche Schnüre in Frage. Die Stroft GTM mit hoher Tragkraft und guter Kotenfestigkeit, dafür sehr hohe Dehnung. Dann die beiden Flourocarbon-Typen fc1 und fc2 mit etwas niedrigerer Tragkraft und dafür wesentlich weniger Dehnung. Fc1 und fc2 unterscheiden sich dann nochmal in der Knotenfestigeit und deutlich im Preis. Dann gibt es noch die Stroft ABR mit sehr hoher Abriebfestigkeit dank Beschichtung. Sehr hoher Preis und wohl nur fürs grundnahe Schleppen das Geld wert.


    Also, Stroft ist nicht gleich Stroft. Du hättest aber auch einfach kurz Stroft googeln können.


    Gruß,


    Stefan

    Tja, weiß ich jetzt auch nicht so genau. Wenn ich natürliche, dunkle Nymphen fische z.B. Schwarz mit rotem Kopf kommt da ein schwarzer Haken drunter. Bei einer roten Nymphe mit Tinselrippung nehme ich einen Goldhaken. Silber hatte ich bis jetzt nur an gekauften rosa Nymphen mit weißer Kopfperle, ging auch super im Herbst bei 15m. Nimm einfach immer Goldhaken, dann kann nicht viel schief gehen. Iss aber eine Wissenschaft für sich in die man sich extrem verrennen kann und dann doch wieder beim gleichen rauskommt.

    Ich hab mir den Renkengreifer für meine 16er und 18er Hegenenymphen gekauft. Super Haken! In den 25er Päckchen war kein Ausschuss dabei. Ich glaube auch, dass man lieber an der Rute Sparen kann. Wer für das Renkenfischen am Haken spart ist selber Schuld.


    Kaufen!


    Stefan

    Danke für die Quellen. Bei mir gilt auch: Geahnt habe ich es, aber belegen konnte man es nicht. Kennst du auch Arbeiten über das Farbsehen von Salmoniden? Da habe ich den Verdacht, dass z.B. Renken oder Saiblinge nur Schwarz/Weiß sehen können.


    Gruß,


    Stefan

    Zum Pfropf:


    Phasenübergänge sind Isotherm. Der Wasserfilm auf den Eisbrocken hat immer die Temperatur des Schmelzpunktes. Wenn die Außentemperaturen >0°C sind wird dem System von außen immer mehr Energie zugeführt, als von dem Resteis wieder entzogen werden kann. Deshalb verringert sich die Masse an festen Eis mit der Zeit und der Auslauf kann nicht wieder zufrieren. Die Fische liegen auch nicht auf dem Eis auf, sondern auf dem Wasserfilm an der Grenzschicht. Aber iss doch egal. Wer es perfekt haben will macht das ganze Tüdelüd mit Kühlbox und Eis und sonst reicht doch Schatten und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, wie du es auch machst. Gerade Saiblinge sind extrem empfindlich und werden gerne weich oder gar matschig wenn sie zu lange im Boot liegen.


    Gruß,


    Stefan

    Also, bei allen Tricksereien und Kompromisslösungen die man hier so liest und die durchaus als Notbehelf sinnvoll sind wenn man mal nix ordendliches dabei hat. Die maximale Haltbarkeit erreicht toter Fisch wenn er sofort nach dem Fang auf Eis gelegt wird und so schnell wie möglich auf eine Kerntemperatur < 4°C gebracht wird. Alles andere ist eine Notlösung wenn man kein Eis dabei hat. Eine Kühlbox mit Crushed ice und Ablaufmöglichkeit bleibt das beste.