Posts by Kneuer

    Normalerweise soll der Fisch nach dem Biss möglichst wenig Widerstand spüren, daher macht es schon Sinn, dass der Sbiro frei auf der Hauptschnur läuft.


    Aber der Sbiro wär ja auch blitzschnell ohne Karabiner drüber gewechselt: Knoten am Wirbel unterm Sbiro abschneiden, Sbiro tauschen, wieder anknoten. Dauert keine 2 Minuten.


    Würde mir aber eine Einfädelhilfe besorgen, da sich nasse Schnur und Sbiro nicht vertragen.

    Ich muss jetzt auch mal meinen Senf zum Main abgeben. Nachdem ich vor mehreren Jahren mal ein Jahr intensiv im Main gefischt hab und zwar unterhalb von Aschaffenburg, war ich nicht so begeistert von diesem Gewässer. Ein Jahr nur Grundeln und Rotaugen. Kein Waller, kein Zander trotz intensiver Versuche. Dazu kamen gefühlte 10.000 Köderverluste.


    Gestern mit meinem Vater durfte ich die Strecke Roßstadt bis Knetzgau antesten. Gleich früh gabs einen schönen Hechtbiss mit kurzem Drill - Aussteiger. Kurz drauf hatten wir einen 25er Barsch. Meinem Vater is direkt danach noch ein ca. 35er Barsch direkt vor dem Kescher ausgestiegen. Dann haben wir Mittagspause gemacht. Nachmittags am Altarm hatte ich 3 Bisse. Eonen verhauen, ein Drillaussteiger und einen 65er Hecht verwandelt. Dann noch nen 25er Barsch gelandet und mehrere Nachläufer. Das Wasser war aber auch sehr klar.


    Auf freier Strecke hatten wir nur noch paar Anfasser, mehr ging nicht mehr.


    Aber alles in allem ein toller Angeltag von ca. 5 bis 6 Stunden an einem sehr abwechslungsreichen und erfolgversprechenden Fischwasser.



    Ach ja. Abrisse hatte ich den ganzen Tag über nur 4...

    Hallo und guten Morgen,


    Mein Angelkollege und ich sind am Sonntag früh in Richtung Siegsdorf aufgebrochen, um mal wieder ein wenig Abwechslung in unsere Fischerei zu bringen. Wir haben Sonntag und Montag in den Traunstrecken von Rudi Heger gefischt. Zuerst hatten wir die Weisse Traun rund um Siegsdorf im Auge, danach ging es eine Strecke weiter runter an den Fuß des Hochbergs. Die Weisse Traun ist ein Traumgewässer. ca. 5 km Fließstrecke, im Schnitt zwischen 15 und 20 m breit, durchgängig gut zu bewaten und der Besatz ist eindrucksvoll. Schon an der Brücke in Siegsdorf warten die Brückenforellen auf Brot.




    Es täuscht jetzt vielleicht ein wenig, aber die kleinsten hatten knappe 40cm. Eine Bachforelle stand dazwischen, die hatte ca. 55-60cm. Also wirklich kapitale Fische dabei.


    Wir haben uns also vorsichtig angepirscht und mit verschiedenen Fliegen versucht, die Biester zu fangen, aber dieses Unterfangen erschien aussichtslos. Umso frustrierender, dass keine 10 Minuten später ein älterer Herr ein Brot reingeworfen hat und die Forellen sich wahrlich um das Zeug geprügelt haben. Anmerkung: Brotfliegen sind an den Traunstrecken verboten... Deswegen also... :D


    Wir sind dann ein Stück höher gewatet und haben uns fleißig vorangefischt. Die eine oder ander kleine Forelle hat dann auch auf Nymphe bei meinem Kollegen bzw. kleine graue Trockenfliege bei mir gebissen. Die richtig großen Forellen waren aber nicht dabei bzw. sind schon beim aufsetzen der Fliege geflüchtet... Das liegt wohl am Befischungsdruck und dem klaren Wasser.


    So gings dann bis an die obere Gewässergrenze, wo erstmal Brotzeit angesagt war. Unmittelbar unter einem Wehr stand dann eine schöne Regenbognerin unmittelbar an einem Mäuerchen. Nymphe vorsichtig serviert, Fisch dreht zur Seite, Anhieb sitzt und dann gings ab.
    Die Kampfkraft der Wildfische war enorm. Mit ihren 42cm sicherlich nicht das obere Ende der Fahnenstange, aber mit der 4er Rute kaum zu halten... Nach einigen Minuten war das Fischlein dann doch im Kescher.


    Weiter gings flussab. Zwischen Felsen immer wieder mal eine kleinere Forelle. Ein sehr kurzweiliges Fischen. Auf einmal löst sich ein Schatten vom Ufer, packt meine Nymphe in der toten Drift, Anhieb sitzt und wieder eine unerbittliche Flucht. Leider gings um einen Felsen rum und weg war der Fisch. Das alles passiere binnen Sekunden. Geschätzt hatte die Forelle an die 50cm. Schade...


    Wir haben uns dann bis an die untere Gewässergrenze gefischt und insgesamt bestimmt 7 oder 8 Forellen um die 35-40 cm gefangen. WAHNSINN!!!!!


    Komisch war nur, dass unter jeder Brücke Brocken von Forellen standen und jeden Köder ignoriert haben :D:D:D


    Noch ein paar Eindrücke der Weissen Traun bzw. vom Nebenfluss, der Roten Traun:




    Der Zweite Tag stand dann im Zeichen des Hochbergs. Wir haben also von der Mündung der Roten Traun in die Weisse Traun bis runter nach Traunstein gefischt.


    Dieses mal mit geschlitterten Steinfliegen. Eine Wahnsinns Trockenfischerei mit Fischen bis 49cm auf die Trockenfliege. Brachiale Bisse an der Oberfläche. Teilweise sind die Forellen bis 30cm aus dem Wasser gesprungen... Abends hab ich Baldrian zum einschlafen gebraucht :D


    Auch hier war in fast jedem Abschnitt Fisch zu finden. In tiefen Gumpen sowieso, aber auch in flachen Rieselstrecken an den Randbereichen oder in Rinnen. Vorsichtiges anwerfen und waten waren Grundvoraussetzung. An ganz große Fische in sehr ruhigen Bereichen ging es auf allen Vieren heran. Was tut man nicht alles für den Erfog ;)


    Leider hatten wir nur 2 Tage, das hätte ich schon noch länger betreiben können. Abends gings dann zurück in die Heimat mit dem festen Vorsatz: Nächstes Jahr sind die beiden anderen Strecken vom Heger dran.


    Hier noch ein paar Eindrücke von der Strecke Hochberg:





    Hard facts:


    Tageskarten gibts bei der Firma Rudi Heger. Hier kann man sich auch über Parkplätze, Einstiege und fängige Fliegen informieren. Preise sind happig: Wir haben für 2 Tage 120€ pro Person bezahlt. Aber Leute: DAS WAR ES WERT!!!!


    Unterkunft hatten wir in Siegsdorf im Hotel Forelle. Einfach und nicht der freundlichste Empfang, aber für 1 Nacht war es ok.


    Ruten: 2,70m Klasse 4 oder 5. Vorfach in Hochberg nicht unter 0,16mm. Man braucht da Reserven...
    In Hochberg muss man evtl. sehr fein fischen, da die Fische sehr sehr vorsichtig sind.


    Suchtfaktor: HOCH.

    Ich hab von Shimano selbst 1 Minirolle. Die Sedona 500. Wie du aber schon sagst, wurde der Markt bei den Minirollen extrem ausgedünnt.


    Deswegen bin ich für meine neue Minirolle um eine Größe nach oben ausgewichen bei gleichem Gewicht: Shimano Stradic ci4 1000.
    Die etwas größere Rolle hat für mich eigentlich nur Vorteile: größere Bremsscheiben, größerer Spulendurchmesser und etwas robuster ist sie auch.
    Die größere Schnurfassung kann man kompensieren durch Unterfütterung mit Mono.


    Zumindest klappts auf meiner Zupfe sehr gut mit der 1000er Größe

    Mein Tipp für den Winterhecht ist: Fische an den Kanten zu den Sommerstandplätzen. Zumindest brachte mir das jetzt noch ein paar kleinere Hechterl. Im Sommer waren die Burschen überm Kraut in ca. 3-4m Wassertiefe gestanden, jetzt kamen die Bisse einige Meter weiter im ca. 6-7m tiefen Wasser an den Kanten zum Kraut.


    Köder waren Gummifische an 10g Köpfen. Gefischt habe ich tatsächlich mit jiggen, also den Köder schön mit Rutenbewegungen springen lassen.


    Stahlvorfach ist bei mir auch Pflicht.


    Generell wollten die Jungs langsamere Köderführung und mehr Köderspiel (leichterer Kopf, größerer Schwanzteller) als im Sommer.


    Jetzt ist der See zugefroren, da schauts dann mit dem Winterhecht eher schlecht aus.

    Hallo zusammen,


    Nachdem ich nächstes Jahr im Sommer einen Monat Elternzeit nehmen kann und die Kleine dann das Meer sehen soll, hab ich mit Famielie und Freunden Ende August auf Langeland ein Ferienhaus mit passendem Boot (Quicksilver Cabin 5m mit 40PS) gemietet. Wir sind 2 Angler und 3 Neu-Anglerinnen.
    Angelausrüstung reicht für alle und meine beiden Rettungswesten nehm ich auch mit. Da mein Zwerg dann erst 1 Jahr alt ist, werde ich mit Kind an Bord eher sparsamst sein...


    Meine Frage ist, da in anderen Foren zurückhaltend berichtet wird:


    Hat jemand von euch in letzter Zeit Erfahrungen mit Langeland Nord um Lohals Erfahrungen mit Bootsangeln oder Brandungsangeln sammeln können? Die beiden Angelführer Langeland hab ich schon. Brandungserfahrung hab ich ja auch schon sammeln können.


    Beste Grüße


    Christoph

    Die Sedona in der 500er Grösse hängt an meiner Zweitrute. Funktionale Rolle für schmales Geld.
    Die Beastmaster aus deinem Link wird eher nicht zum Zupfen taugen. Das ist eine Spinnrute mit mittelschneller Aktion. Damut kriegste das feine Maul der Renken prima geschlitzt.
    Schau eher mal nach den Modellen mit der Bezeichnung corregone. Alternativ schau dich bei Websta oder Stucki um.

    Hey Kroko, ich finde dich beeindruckend! Rollen für 300€ geißeln... Mein Geldbeutel würde brüllen. Meine uralte Spinnrute (8 Jahre), die damals Rute, Rolle und Schnur gemeinsam gerade mal 250€ gekostet haben, werden von mir behandelt, als wären sie aus Glas.


    Ich könnt teures Angelzeug nie richtig hart rannehmen, weil es mir zu schade wär. Deswegen ist bei Rollen bei 120€ Schluss. Bis dahin kann ich sie ordentlich quälen, da tuts net so weh ;)

    Sehe ich ähnlich. Tauglich sind die meisten Markenrollen ab 50 Euro, da gerade im Süsswasserbereich die meisten Rollen über 100 Euro nur noch mit zusätzlichen Spielerein aufwarten können. Anders siehts bei Spezialeinsatzgebieten aus, wie z.B. Ultraleichtfischen

    Ich bin mittlerweile ein Fan von den Daiwa-Rollen geworden. Vorher hatte ich immer Shimano gefischt. Meine Technium auf der Zanderspinnrute (die am allermeisten im Einsatz ist) hält seit beinahe 10 Jahren...


    Von Daiwa fisch ich zum Spinnfischen gern die Lexa. Als Nachfolger der Technium auf meiner Zanderrute hab ich mir aber auch schonmal die Daiwa Theory angeschaut... Die hat ne recht gute Ausstattung für nen ordentlichen Preis. Was mich sehr überrascht hat, war die Daiwa Ninja. Für den günstigen Preis kriegt man viel viel Rolle.


    Du musst nur aufpassen: Daiwa fällt bisschen größer aus als Shimano. Was bei Shimano ne 3000er Rolle ist, ist bei Daiwa eine 2500er oder manchmal sogar nur ne 2000er.

    Patagonia und Simms sind sicher die Platzhirschen unter den Wathosen. Von der Qualität gibts da sicher nix zu meckern. Dafür sind sie sehr sehr teuer.


    Die Marke Field and Fish hat sich damals, als ich eine Wathose gebraucht hab, einen Namen unter den Fliegenfischern gemacht. Ich hab mich für das 3-lagige, günstige Modell entschieden und fisch die jetzt seit 4 Jahren doch recht intensiv in Gebirgsbächen. Hier muss man auch mal auf die Knie gehen oder über Steine kraxeln. Bisher noch kein Problem.
    Auch kann man aus der brusthohen Wathose eine hüfthohe machen, was doch im Sommer sehr angenehm ist. Im Winter ist das Fischen mit einer Fleeceschicht auch ganz locker zu machen.


    Das Topmodell von denen ist 5-lagig. Kannst dir ja auch mal anschauen.

    Ich muss leider zugeben, dass ich keine der bisher genannten Rolle fische. Ich kenn nur die Big Baitrunner Long Cast von meinem Vater her. Und die ist echt nicht übel.


    Zur zweiten Frage: So viel Schnur wirst in den seltensten Fällen wirklich brauchen, da du sonst den kompletten See abspannst (ja, solche Heinis gibts auch...). ABER: Der große Spulendurchmesser ermöglicht einen weiteren Wurf, da die Schnur geschmeidiger Abrollen kann. Ob das jetzt den Unterschied von 70 auf 120m macht, wage ich aber auch zu bezweifeln, weil da mehr Faktoren mitspielen.

    Habs mir mittlerweile auch "gegönnt", diese Sendung anzuschauen. Teilweise wars a rechter Schmarrn, was die da von such gegeben haben. Teilweise wurde sich auch selbst widersprochen. Aber insgesamt hatte ich bei dem Titel schlimmeres befürchtet.


    Wer mitdenkt und hinterfragt, nimmt den Inhalt dieser Sendung ohnehin nicht ernst.


    Was ich schwach fand, war, dass beispielsweise der Einfluss von Angelvereinen (Wiederaufbau) bzw Kormoranen (Dezimierung) des Äschenbestands in Fliessgewässern mit keinem Wort zur Sprache kam. Das wär mal was PRO Angler...

    Hi,


    schau dich einfach mal hier im Forum um, ob dich mal jemand mitnimmt. Im besten Fall hat jemand auch 2 oder 3 verschiedene Ruten dabei, damit du erstmal ausprobieren kannst. So hab ich auch angefangen und dann Stück für Stück aufgerüstet.
    Ansonsten ist, wenn du dir ne erste Ausrüstung kaufen willst, der Tom in München (AKM) ne gute Anlaufstelle. Der hat Ahnung und berät ordentlich.


    Sollte ich dieses Jahr doch mal wieder aufn Tegernsee kommen, nehm ich dich gern mal mit, aber als Spezi darfst mich net betrachten, da fehlen mir noch etliche Jahre an Erfahrung.


    Vielleicht geht im Frühjahr ja auch mal wieder ein Renkenfischen am Tegernsee zusammen? Da hättest dann auf jeden Fall einige Leute, bei denen man sich echt was abschauen kann.

    Hi zusammen,


    kommt auf den Einsatzzweck an, würde ich sagen. Wie schon im anderen Thema behandelt ist meine aktuelle Lieblingsrute fürs gröbere die Shimano Speedmaster XH300 aus der ersten Generation. Und das seit ca. 10 Jahren. Mit der Fische ich größere Wobbler (gern auch geschleppt), Gummifische zwischen 10 und 18cm, größere Blinker, eben alles, was ins Zander- oder Hechtmaul soll.


    Für (See- und große Regenbogen-, ggf. auch Meer-)Forellen hab ich mir letztes Jahr eine tolle Peitsche aufgebaut: Der Blank ist von Pacific Bay, Tradition II T2SH1084-2, Länge ca. 2,80m, WG 5-30g (verträgt aber auch nen Ticken mehr). Geht zunächt nur von der Spitze her mit, danach kommt eine schöne Semiparabolik und wenns das Handteil erreicht wird die Kraft schon wuchtig. Eben genau das richtige um Forellen ab 40cm gemütlich auszudrillen. Hatte auch schon nen Hecht mit rd. 80cm, den hat sie auch locker weggesteckt.


    Zu guter letzt: Meine Wallerspinnrute. Eine DAM MAD Cat Spin. Die ist vom Gewicht her noch schön zu händeln, hat aber brachiale Power. Die wirft die Doppelblinker sauber gen Horizont. Wie sie sich im Drill verhält will ich dieses Jahr mal ausprobieren.


    Das sind meine 3 Lieblinge in der Reihenfolge, wie sie am meisten Verwendung finden.

    Aber eine Offenbarung war es, als ich mir die 40gr Rocksweeper Nano geholt habe. Nun spüre ich auch die 10gr am 12er Gummi, und wie krass einfach nur...


    Die Rocke ist aber auch ein Brett und mit einer Standard 40g-Spinnrute nicht zu vergleichen. Die Rocksweeper hat ne mega spitzenbetonte Aktion und eine durchschnittliche 40g-Rute geht schon weit in die Semiparabolik. Und du hast recht. Die Rute ist tatsächlich ein Traum.

    Hi,


    ich hab früher, als ich in Aschaffenburg und Bamberg gewohnt hab, fast ausschließlich auf Zander gefischt. Reviere waren der Main und angrenzende Baggerseen.


    Mein Geschirr sah in der zeitlichen Entwicklung folgendermaßen aus:


    Yad Freiburg, 3m, WG 10-30g, semiparabolische Aktion -> fürs leichte Twistern (ja, damals gabs diese Gummiwürmer noch, am besten in gelb) war die Rute super, aber der Anhieb war schwierig durchzukriegen und ab 10g Kopf hat die Rute schlapp gemacht.


    Dann kam der Umstieg auf eine Sportex (Name vergessen) mit leicht spitzenbetonter Aktion und nem WG von rund 50g. Mit der kam ich nicht wirklich zurecht, weil sie mir mit der Zeit zu schwer wurde. Mittlerweile ist die mit ihren 3m eine meiner liebsten Ansitzruten.


    Als nächstes bin ich mit der Rute von Jörg Strehlow, der Quantum Crypton Zander gestartet: Spitzenaktion, 2,85m lang, WG bis 65g. Mann, war das ne tolle Rute fürs Gummifischln. Perfekte Balance und von der Aktion her genau das richtige, um Zander mit Gummifischen von 10-15cm und Köpfen von rd. 10-18g zu ärgern. Ich hab sie dann dennoch verkauft, weil ich mir was neues leisten konnte und wollte:


    Die Shimano Speedmaster 3m, WG 50-100g. Und an der bin ich seit mittlerweilen rd. 10 Jahren hängen geblieben. Die macht alles mit. Vom 10cm Kopyto am 10g Kopf bis zum 18cm Gummilatschen am 25g Kopf. Drüber fisch ich ehrlich gesagt nicht.
    Die Rute ist sehr straff, hat ne ausgeprägte Spitzenaktion und im Drill kommt sie dann bissl weiter runter. Dazu ist die Rute sehr leicht. Köderführung passt auch, da ich ohnehin oft faulenze.
    Ich hab sie auch schon zum Dorsch jiggen auf der Ostsee missbraucht. Auch das ging sehr gut.


    Ich hatte vor einiger Zeit aber auch mal von Hechtmart die Sportex Styx in der Hand, die hatte ein geringeres Wurfgewicht als meine Speedmaster, war aber von der Aktion her straffer. Daran lässt sichs also schwer festmachen. Ach ja: Diese Rute war zum Jiggen übrigens der Hammer....
    Noch ne Empfehlung, wenn man auf den gleichen Rutentyp steht, wie ich: Shimano Yasei Aspius (die weiße). Die hatte ich auch schonmal in der Hand und war kurz davor, meine alte Dame, die Speedmaster, gegen die einzutauschen. Aus alter Verbundenheit konnte ich mich aber nicht durchringen.


    Als Rolle hab ich nach mehreren Versuchen aus der Cormoran-DAM-Ecke eine Shimano gefunden. Ich würd mir gern mal ne neue kaufen, aber mit entsprechender Pflege macht meine Technium 4000FB seit fast 10 Jahren ihren Dienst. Würd ich mir ne neue leisten, wärs die aktuelle Technium 4000. Ich find die Rollen haben ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Hab mir letztes Jahr für nen anderen Zweck ne Daiwa Lexa 3000 gegönnt. Die is auch schick.


    Schnur fische ich die WFT Plasma in orange und rot. Tragkraft hab ich 8kg (rot) für den Baggersee, da hier keine Hindernisse zu erwarten sind und 14kg (orange) für den Fluss, da man hier mit den Steinen schon etwas mehr Abrieb haben kann und ich da lieber auf Nummer sicher geh. Ausserdem kommts auf die Wurfweite im Fluss nicht ganz so an, wie am Baggersee.


    Vorfach hab ich grundsätzlich Stahl dran (1x7, ummantelt wegen untermaßigen Fischen, die sonst zu sehr verletzt würden, Tragkraft rd. 10kg, Länge ca. 70cm).
    Mein Vater nimmt irgendwas Hardmonoähnliches von Greys und fängt damit einen Hecht nach dem anderen. Mir wär das zu heikel... Er steht drauf.


    Ich verwende am Vorfach oben ein Tönnchenwirbel (sog. Powerwirbel?) in Größe 8 und am anderen Ende nen möglichst rundbogigen Karabiner (Duolock) in Größe 4 müsste das sein. Tragkraft ist hier ca. 10kg.


    Hätte sich das Beißverhalten an unserem Baggersee nicht so massiv geändert (60 Zander zu zweit pro Saisaon auf 2 Zander von 100 Mitglieder im Jahr) würde ich wahrscheinlich meine Kombo immernoch öfter zur Hand nehmen.


    Kleiner Tipp für dich: Such dir einfach mal Zanderangler aus deiner Region, quatsch auch einfach mal beim Fischen Leute an und frag die nach dem verwendeten Gerät. Vielleicht lassen die dich mal die jeweils verwendete Spinnrute testen und so kommst auf deinen eigenen Geschmack.
    Es ist halt so wie immer: Frag 3 Angler und hör 4 Meinungen.

    Hi,
    Am kleinen Fluss wirkt es zwar ein bisschen wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen, aber ich hab auf meinen Karpfenruten Okuma Axeon 65. Da geht Distanz schon mal recht gut und selbst ablegen auf sehr grosse Distanz ist drin.


    Ich find die Rolle robust, schick und recht preiswert. Die Teile liegen bei rund 90 Euronen.

    Wir waren letztes Wochenende auch nochmal im Einsatz: Massen an Fisch im Fluss, aber alle leider 33 oder 34cm, sodass von 9 oder 10 Forellen genau 2 maßig waren bei unserem Schonmaß von 35cm.