Posts by SirRumba

    Liabe Leit,


    bin selber geborener Landshuter. Zwengs der Authentizität dürfen die Laienschauspieler keine Brillen tragen, nicht rauchen, keinen Schmuck oder Piercings haben, keine Cola aus Dosen trinken etc etc etc....


    Die Zuschauer dürfen alles - allerdings wirds nicht gern gesehen, wenn Zuschauer in Kostümen rumrennen, weil die zu 100% neben der historischen Wirklichkeit liegen (müssen). Die Laho ist ja jetzt schon über hundert Jahre alt und die haben Heerscharen von Historikern beschäftigt, die bis ins Detail eruiert haben, wie man damals rumgerannt ist. Was man zu sehen bekommt ist also tatsächlich die Mode, Ausrüstung, Schmuck, Bewaffnung von 1475.


    Die Kleider und Rüstungen sind alle handgearbeitet, gehören dem Verein Die Förderer e.V. und werden zur Hochzeit den Schauspieler ausgehändigt.


    Was ziemlich witzig ist, ist, dass sich die Teilnehmer auch die Haare lang wachsen lassen müssen - im Jahr vor der Veranstaltung rennen da ziemlich krasse Zottel rum (auch Bänker die sonst so sehr auf ihr Erscheinungsbild achten müssen).


    In links gerichteten kritischen Landshuter Kreisen spricht man auch vom "Bonzenfasching"....


    Aber fahrts hin und nehmts euch ein Wochenende zeit - s´lohnt sich...
    Gruß SirRumba

    Servus Martin,


    ich frier sie auch immer ein, hat meines Wissens nach keinen Einfluss auf die Qualität. Waren immer lecker.


    bevor ich sie räucher, leg ich sie über nacht in salzwasser, entzieht dem Aal ein wenig feuchtigkeit und macht ihn gschmackiger, finde ich.


    Und jetzt: getrost eingefrieren.


    Gruß SirRumba

    Es ist in der Tat ein Drama. Was kostet der Besatz genau?


    Eigentlich müßte man auf dem Markt mitmischen, weil wenn der Fressmafia die Glasaale wenigstens zum Teil entzieht, besteht zumindest die Chance, dass der eine oder andere Aal durchkommt und ablaichen kann.
    Also wäre es in der gegenwärtigen Situation geboten, verstärkt zu besetzen, auch wenns teuer ist..


    Und dann EU-Weit ein Fangverbot für Glasaale, sofern diese dann nicht in den Besatz, sondern in die Konserve gehen.


    Aalfischen macht doch sooooo Spass. Schluchz!

    ich lass meinen wurm auch vorne runterhängen, aufziehen tu ich ihn mit der köderfischnadel. Die wurmnadel kann ich nicht empfehlen - habe den Wurm nie von der Nadel auf den Haken bekommen (Wurschtfinger halt und Grobmotoriker)


    Gruß SirRumba

    Bei uns gibts nur gut gemeine Antworten... :loll2:


    nein im ernst, Münchner Osten schaut meines Wissens mau aus auf salmonellen ohne vereinsbindung...


    Fürn Feringasee gibts tageskarten, aber auch tausende Badegäste, und die Satzforellen werden sofort nach der besatzsperre krass befischt


    Bei Fließgewässern schauts noch schlimmer aus - soweit ich weiß´gibts da auf Forellenwasser gar nichts an Tageskarten... :sorry: vielleicht wissen die anderen mehr...


    Gruß SirRumbaderGemeine

    Also am Speichersee gilt die gesetzliche Schonzeit bis zum 15.4.


    an der Isar ist die Schonzeit der des Zanders.


    Prinzipiell finde ich, dass die gesetzliche Schonzeit schon ein wenig verlegt werden könnte, weil am 16.4. die Hechte oft noch nicht abgelaicht haben...


    Bis zum 1.8. finde ich aber auch krass lange... welcher Sinn steckt dahinter? Dass die Hechte schon mal zwei Monate Zeit haben, die Weißfischbrut kurz zu halten?

    Hallo,


    ich kenne beide Bissarten, wobei meiner Erfahrung nach die Aale in Fließgewässern bei starker Strömung richtig hinlangen - allerdings hab ich auch schon ganz vorsichtige Zupfer gehabt, v.a. im Uferbereich der Starkstromflüsse, wos ein wenig ruhiger ist.
    Tödlich ist, wenn sich nach einem leichten Zupfer das Blei in der Strömung hebt und ein wenig abdriftet - dann ist der Aal auch weg.


    In Stillgewässern kommen überwiegend vorsichtige Bisse und oft lassen die Aale den Köder dann auch wieder liegen.
    Insofern ist es ganz interessant, dass sie im Schmuttersee so krass hinhauen.


    Gruß SirRumba

    Das mit den Hechten meinte ich für den Fall, dass du, um das Wasser ein bisschen aufzupeppen, ein paar Weißfische einsetzt. Sollten sich die zusehr vermehren und die Nahrungsgrundlage für die Karpfen gefährden, dann soll der Hecht den Bestand regulieren.


    Daher auch das Sprichwort "Der Hecht im Karpfenteich"
    - der soll nicht die Karpfen scheuchen oder fressen, was er bei 60cm Brummern ja eh nicht tut, sondern sie Weißfische...


    Ich denke, der Rest im Forum hat auch noch einige gute Ideen.


    PS: Hecht schmeckt übrigens ganz vorzüglich...


    SirRumba

    Hallo knötopet,


    servus im Forum, möchte dir gern auskunft geben, bin aber kein Profi und möchte
    die anderen Forumsmitglieder auffordern, mich zu korrigieren wenn, ich was falsches sage:


    Also, ich denke du kannst auf jedenfall Schleien setzen, evtl. auch Brachsen, Rotaugen oder Rotfedern.
    Da der Teich aber wirklich nicht besonders groß ist, sollten die Stückzahlen nicht zu groß sein.


    In einem zweiten Schritt, kann ich mir vorstellen auch ein zwei Hechte einzusetzen - je nachdem wie sich die Weißfische vermehren...


    Komme zu dieser Empfehlung, weil ich mal mit einem Landwirt gesprochen habe, der einen Teich in ähnlicher Größe hatte. Bei dem waren Karpfen, Schleien und ein Hecht drin.


    Ansonsten gibts ja sicher einen Haufen Literatur zum Thema Fischbesatz....


    Grüße
    SirRumba

    na dann,


    kaulbarsche gibts im Speichersee keine, zumindest ist mir nichts bekannt, dass irgendwann mal welche gefangen wurden.


    In der Isar weiß ich auch nicht (aber da fisch ich erst dieses Jahr - und bin wirklich nicht im Bilde. Es wird schon noch dauern, dass Wasser kennen zu lernen)


    Wie ist es denn mit den anderen Barschartigen: Zingel, Schrätzer, Streber.


    Habt ihr die in der Donau öfter mal als Beifang drauf?


    Gruß SirRumba

    ach so, ich dachte schon, die Barschzeit im speicher wär angebrochen.


    im übrigen bin ich mir fast sicher, dass auch in der Amper so kapítale zu fangen wären, aber sie kommen halt nur vereinzelt vor und sind ziemlich vorsichtig.


    DAs ist eben der Vorteil am Speicher, weil sie da schwarmweise um den durchlauf stehen und relativ leicht befischt werden können.


    und die Fressgier macht auch die großen béissen, der Futterneid halt...
    Gruß SirRumba

    Servus Piker,


    Quote

    Original von Piker


    SirRumba: Bis zu welchen Größen hast Du die Barsche aus dem Speichersee bisher gezogen?


    Bisher konnte ich hier nur "kapitale Exemplare" von max. 10cm entdecken. :kkr:


    ... sag mal, hast du die Barsche dieses Jahr entdeckt? Wenn ja, dann scheint es ja langsam loszugehen.



    Also zum Speichersee: da sind echt Kapitale Barsche drin, unter :guck:
    http://www.c-oertel.de/donkies.asp
    und hier unter Sonstige Fische kannst du dich mal davon überzeugen.


    Insgesamt: ich habe dort bisher nur Barsche im 30+ Bereich erwischt, weiß aber, dass Barsche bis 48cm (verbürgt) und über 50cm (unverbürgt) gefangen wurden.


    Die Besonderheit am Speichersee ist die, dass du keinen Barsch außerhalb der Monate Juni bis September (gaaanz evtl. auch noch Anfang Oktober) fangen wirst.
    Is einfach so.
    In diesen Monaten ziehen die Barsche mit den Brutfischen in die tiefen Wasserregionen um den Durchlauf (hier ist es mit 4 - 5 metern am tiefsten) und in guten Jahren kannst du, wenn du es drauf anlegst, "wahre Schlachtfeste" feiern.


    Ein gutes Jahr war zum Beispiel 2003, weil in der Hitze sich die Brut ganz hervorragend entwickelt hat. Da hab ich auch, ohne zu übertreiben, mehrmals an die 50 Barsche in ordentlichen Größen (20 - 30+ cm) erwischt (war damals Arbeitslos und hatte Hunger :loll2:)
    In dem Jahr war der Gewässergrund am Rand, wos nicht so tief ist und man bis zum Grund runterschauen kann, Schwarz vor Barschen...


    ganz anders 2004, da gelangen mir nur eine handvoll Fänge. s´ war einfach zu kalt, nicht viel Brut, nicht viel Barsch...


    wenn sich im September und Anfang Oktober die ersten kalten Nächte ankündigen, hauen die Brutfische ab, frag mich nicht wohin, und mit ihnen die Barsche - bis in den nächsten Juni...
    Wo sie im Herbst, Winter und im Frühling stehen, wissen wir nicht. Aber wenn du den See kennst, weißt du, dass ja nur ein Bruchteil der Fläche zu befischen ist.


    Solltest du mit Tageskarten fischen, dann würde ich dir empfehlen möglichst jetzt schon auf barsch zu gehen, weil es für den See nur noch die Karten gibt, die jetzt beim Händler liegen. Wenn die verkauft sind, werden für dieses Jahr keine mehr ausgegeben. Nur die Jahreskarten behalten die gültigkeit.


    Dies hat EON durchgesetzt, die sind ja bei der Kanalsanierung und haben sich vom durchrauschenden Verkehr und von einigen unangenehm auftretenden Tageskartenfischern (Baustellenbetretung und was weis ich noch alles) gestört gefühlt, und dass beim Verein durchgesetzt. Is so.


    Aber wie gesagt, vielleicht wird das Barschjahra auch wieder mau... dann ist die Fischerei ja sowieso den Sommer über fürn Arsch...


    Also lass mich wissen, ob du die Barschsichtungen dieses Jahr gemacht hast, dann werd ich nächste Woche nach meinem Examen vielleicht auch mal rausfahren.


    Gruß SirRumba

    Hallo, ich hab die Erfahrung gemacht, dass eingefrorene Köfis auch gut fangen. Allerdings halten Weißfische, die eingefroren und dann wieder aufgetaut waren, wesentlich schlechter/kürzer am Haken.
    Solltest du nur mit Köfi auf Grund fischen, sind Weißfische ok. Wenn du aber gezupt auf Raubfisch gehst, würde ich dir dringend raten, dich mit kleinen Barschen einzudecken. Die haben eine ledrige Haut und überstehen zahlreiche Auswürfe und die ganze Zupferei. Und fängig sind die auch.


    Gruß
    SirRumba

    @ cityliner @Rucki


    rein interessehalber: wo fischt ihr? Seen mit Aalbesatz oder Fließgewässer?
    ich denke, dass macht schon einen Unterschied...


    Außerdem: hat jemand Ahnung, seit wann der Aal in offenen bayerischen Gewässern nicht mehr besetzt wird (werden darf).
    Wenn ich recht informiert bin, dürfen Berufsfischer ja nach wie vor besetzen. Ist das richtig?


    Gruß SirRumba

    Konnte gestern den zweiten Aal landen, 61 cm, aus der Isar, biss gegen 22.15 auf Tauwurm...


    :nix: :kkr: allerdings: anschließend hatte ich keine Biss und keinen Zupfer mehr.


    Was macht ihr für Erfahrungen: ist der Aal mittlerweile so selten, dass man froh sein kann, wenn man noch einen fängt (alle paar Ansitze mal)?


    Habt ihr den Aal schon mal "laufen" erlebt, dieses Jahr?

    @ aalfischer


    von nächtlichen Bissen auf köderfisch ist mir nichts bekannt, solang der fisch ruhig am Boden liegt.


    Allerdings wurden im Speichersee bei Ismaning Hechte in den letzten Dämmerungsminuten (da wars schon richtig dark) auf Kunstköder beim Spinnfischen gefangen und auch auf gezupfte Köderfische. Dies kommt aber nicht besonders häufig vor, ist mir selbst noch nicht passiert (wobei ich eigentlich auch selten auf Hecht fische, und dann tagsüber). Wahrscheinlich muß man den Köder unmittelbar am Hecht vorbeiführen.


    Dass einmal ein Hecht beim Aalfischen auf Köfi beisst, ist mir noch nie zu Ohren gekommen, ich halte es auch für sehr unwahrscheinlich aber nicht für unmöglich.


    Was mir aber schon passiert ist, ist, dass ich in der Dämmerung Hechtnachläufer auf meinen Tauwurm hatte (2 mal, einmal beobachtet) - Schnapp - kurzer Drill - und Vorfach ab.


    Gruß SirRumba