Das erste Mal mit Stopsel

  • Moin liebe Leut`! :hutab:


    Nun ist`s endlich so weit: Ich werde am nächsten Freitag und Samstag jeweils zwei/ drei Stunden am Markkleeberger See mit dem Stopsel auf Renken gehen.


    Zu den Gegebenheiten: In Wurfweite ist es bis zu 13 m tief. Als Rute habe ich eine Daiwa Aqualite Sensor Floa, eine Shimano Technium mit ich glaube 18er Stroft GTM (kann auch 20er sein...), eine Websta V2 und natürlich meine Hegenen. Blei dachte ich so an 30 Gramm.


    Meine Fragen:
    Halten sich die Renken jetzt in besonders flachem oder eher in besonders tiefem Wasser auf?
    Ist ein mulmiger Untergrund besser als kiesige Flächen? (Ich würde wohl eher Mulm bevorzugen.)
    Wie gestaltet sich der Drill? Eher etwas härter ran gehen oder lieber weicher als mit der Zupfe?
    Nehme ich die "normalen" Hegenen mit etwa 25- 30 cm Nymphenabstand oder lieber eine, bei der die Nymphen enger geknüpft sind?
    Ist auch beim Uferfischen ein Kescher sinnvoll oder nötig?


    Ich weiß, diese Fragen sind für die Cracks unter euch eher Babykram, :lol: aber ich habe es noch nie vom Ufer aus versucht....
    Auf jeden Fall danke ich schon mal für die Antworten! :thumbup:

  • Einige der Fragen lassen sich nur gewässerspezifisch beantworten: An meinem 'Winter-Renkensee' werden sie ab Saisonbeginn = 01.01. im Bereich von etwa 13 m gefangen. In den Schweizer Seen sind die Fänge - allerdings vom Boot aus - wesentlich tiefer.


    Blei: 30 Gramm sind o.k., 35 Gramm wären für den V2 ideal, weil 30 Gramm durch die Adhäsion der Schnur im Schwimmerrohr manchmal nicht ablaufen. Darüber würde ich aber auch nicht gehen, denn je schwerer das Blei, desto eher schlitzen die Fische aus.


    Schlammiger Untergrund ist normal 'Renkengrund'.


    Beim Drill von Renken geht man generell eher weich ran, weil sie eben leicht ausschlitzen. Mit der Sensorfloat und Mono bist da aber ganz gut gerüstet.


    Nymphen werden von vielen gewässerspezifisch geknüpft. Mit 30 cm bist aber mal ganz gut aufgestellt. Kürzer würde ich nicht werden, denn wenn die Renken nicht direkt am Boden stehen, dann bist du mit einer sehr kurzen Hegene schnell unter den Fischen. Ich habe gerade für das zeitige Frühjahr auch ein paar Hegenen mit etwa 230 cm Länge.


    Einen Kescher brauchst du beim Renkenfischen eigentlich immer. Renken kannst du nicht aus dem Wasser heben und bei einer schönen Renke würde ich auch auf eine Handlandung verzichten. Da würdest du wahrscheinlich jede zweite verlieren.


    Das sind mal meine Meinungen und Erfahrungen, aber da gibt es hier sicher noch Leute, die schon viel länger auf Renken fischen und vielleicht auch manches anders machen.

    Coregonenfischen * * Bootsfischen

  • Ich mach´s eigentlich wie beschrieben, allerdings verwende ich in den meisten Fällen beim Stopsel Hegenen in 200 oder 240 cm, allerdings is die unterste Nymphe nur 10 cm über dem Blei! So hab ich "luft nach oben" und wenn´s nur auf die unteren zwei beist, häng ich ne Kürezere von 100 cm hin!

    Die Welt hat genug für jedermann´s Bedürfnisse, nur nicht für jedermann´s Gier!!
    Zitat.:"Mahatma Gandhi"

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