Renken räuchern

    Waren die gefroren? Ich hab mal versucht aufgetaute Renken zu filetieren. Das war ein Desaster! :ill:

    Renken werden wohl schon durch den Froster enorm weich.
    Meinen Traumfisch habe ich schon gefangen.
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    Danke für Euere Antworten!
    Die Renken sind nach dem Fang in der Kühltasche gelegen, bevor ich sie abends geschlachtet und eingefroren habe.
    Dann sollte eigentlich nix fehlen.
    Ich lasse meine Fische zum Räuchern immer in der Lake auftauen, weil sie dann die Lake besser aufsaugen und durch das fermentieren nicht so weich werden wie nach dem normalen Auftauen.
    Filetieren probier ich bei aufgetauten Fischen erst gar nicht mehr- ich hab da mit aufgetauten Rutten schon meine Erfahrungen gesammelt! Prost Mahlzeit :fie:

    Gruß und Petri
    Walter
    Also ich nehm die gefrohrenen Renken aus der Truhe, laß sie langsam im Waschbecken auftauen, entferne dann die Kiemen (weils leichter geht) und dann leg ich sie in die Lake.
    Wenn sich dann ab und zu die Bauchgräten lösen ist mir das relativ egal.

    MFG
    uwe123
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    @walter,
    das grätenlösen hab ich auch schon beobachtet, bei eigentlich ununterbrochener kühlkette von fang bis schlachten,
    also von dem her... passt scho.
    ich hab mir damals auch meine gedanken gemacht als ich dass das erste mal
    beobachtet habe, aber es sprach nie was dafür dass irgendwas verdorben war.
    "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
    - Albert Einstein -



    Walter Pusch schrieb:

    Filetieren probier ich bei aufgetauten Fischen erst gar nicht mehr- ich hab da mit aufgetauten Rutten schon meine Erfahrungen gesammelt! Prost Mahlzeit :fie:

    Da hast du dir das schlechteste Beispiel als Anhaltspunkt (persönliche Erfahrung) ausgesucht - Rutten kann man nur frisch oder kurz gekühlt am näxten Morgen filetieren. Die dünnen Bauchlappen sind da schon ein Graus.
    Der Rest ist kein Thema und bei mir ist Kühlung sogar gewollt - Forellen, Saiblinge und Renken "erledige" ich frisch (ohne Kühlphase), Hecht Zander, Barsch und diverse Weissfischarten wandern in der Regel vor "Bearbeitung" auf jeden Fall über Nacht in Kühlschrank.
    Da ich zum Räuchern kaum noch komme, filetiere ich mittlerweile so ziemlich alles und bei den ganzen "nicht-Fettflossern" (ausser Rutten) hat sich m.E. ein nächtlicher Kühlschrankaufenthalt bewährt.
    Die Kühlung (das länger Tot-sein) löst die muskuläre Verbindung von Haut und Fleisch - die Verarbeitung ist einfacher, auf die Qualität des Fleisches hat das m.E. keinen Einfluss.
    Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der eigene Vorteil aufhört. (Haile Selassie)
    Gruß aus den Haßbergen von fischkorb.de
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    Das lösen der Gräten ist mir bisher hauptsächlich bei Renken aufgefallen, die Hechtbandwurmbefall hatten. Wenn dann zusätzlich noch an den Stellen, wo sich die Gräten gelöst haben, das Fleisch andersfarbig ist (orange), dann wird man auch bei Wurmlarven fündig.
    Coregonenfischen * * Bootsfischen
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    Gehört zwar auch zum Räuchern dazu ist aber eigentlich ein anderes Thema

    Ich hab schon so viel rumprobiert aber das Kiemenrausmachen (bei Renken) ist ne furchtbare Arbeit.
    Ich weiß man kann zwar einfach den Kopf wegschneiden dann hat man auch keine Kiemen mehr aber die Fische schauen dann halt nicht mehr so schön aus :crazy:
    Habt ihr da irgendeinen Trick

    MFG
    uwe123
    Ich lass die Kiemen einfach drin. Beim Ausnehmen werden die Kiemen natürlich kräftig ausgespühlt, so das keine Blut- oder Schleimrückstände mehr drin sind.
    Statt den Kopf wegschneiden, würde ich gleich Filets räuchern.
    Gruss
    Juvol
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    Uwe , warum schneidest Du die Kiemen raus ?
    Was soll das bewirken ?

    Ich hab das noch nie gemacht und habe einwandfreie Räucherfische ,
    die ich sogar meinen Gästen vorsetze .
    Auch der Ostermeier schneidet die bei seinen Saiblingen nie raus .

    Petri
    Herbert
    @Uwe: Die Kiemen habe ich auch noch nie rausgemacht. Allerdings werden die Blutreste vor dem Einfrieren fein säuberlich ausgewaschen.

    @Hubert: An Bandwurmbefall habe ich auch zuerst gedacht. Beim Durchleuchten war aber nichts dergleichen festzustellen. Verfärbt ist das Fleisch auch nicht.


    Gruß und Petri
    Walter
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    beim rausnehmen der kiemen gehts mehr um die optik - schaut halt nett so gut aus, wenn die kiemen "auslaufen" und du dann die enstpr. spuren am fisch siehst. dem geschmack tut´s keinen abbruch.

    mfg

    der Jazz.
    ...and we will never surrender...

    uwe123 schrieb:

    Ich mach es auch nur wegen dem Blut das dann über die Renken läuft.
    Sieht halt nicht schön aus


    Aha , ich räuchere meine Fische ja in einem elektrischen Räucherofen .
    Da werden die Viecher in eine Art Gitter gelegt . Da kann dann natürlich kein Blut über
    den Fisch laufen , höchstens in den Ofen .

    Petri
    Herbert
    Bei Fischen sollten die Kiemen entfernt werden, weil diese durch den hohen Blutanteil besonders schnell verderben.

    Wenn mans kann, ist es auch keine große Affäre: durch das Töten - Kiemenschnitt - sind sie zum Großteil ohnehin schon abgetrennt. dann noch oben und unten mit einem kurzen! Messer ein Schnitt, wo sie angewachsen sind und schon sind sie heraussen.

    Ansonsten: mal zeigen lassen - Jungfischer lernen das richtige schlachten heute im Vorbereitungskurs zur Prüfung ;)
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