Der Ammersee..............

    Der Ammersee..............

    Servus Angler-Companeiros,
    Letztes Jahr 2009, schrieb mir der Tim: " Markus, wie läufts bei dir? bei uns ist absolut tote hose, mit Mühe und Not, fange ich gerade mal ein oder zwei Stück pro Tag".
    Meine Antwort:" Bei mir läufts guad, die letzten Tage gings gut , fünf bis sechs Fische, und viele ausgeschlitzte."
    Tim: " Kannst mich mal mitnehmen?"
    Ich: " Kein Problem, ich hole dich ab, komme zu dem und dem Treffpunk, Uhrzeit 14 Uhr."
    Gestern haben wir uns dann getroffen, ich zu Tim: " Auf gehts, rein ins Boot, die Renken warten scho". Wir sind dann zu meinem Hotspot gerudert und haben möglichst schnell die Ruten fertig gemacht und rein damit.
    Kein zwei Minuten später, kam auch der erste Biss, der mir leider ausgeschlitzt ist. Aber dann kam die erste schöne Renke ins Boot, siehe Foto....................




    Innerhalb kürzester Zeit, konnte ich einen Biss nach dem anderen Verzeichnen, aber: "Was war mit Tim?":confused:

    Nach einer Stunde, immer noch kein Biss. Ich meinte dann, zeig mir mal deine Hegene. Ich sah die Nymphen und wusste, daran lag es.
    Ich zu Tim: " Tim ich gebe dir mal meine 14er Spezial-Nymphen, jetzt müsste es doch klappen :)!".
    Und wie vorhergesagt, es ging, siehe foto..............


    ....eine schöne 43cm Renke:) petri Heil an den Tim

    Der Knoten ist geplatzt. Er konnte bis zum Schluss fünf sehr schöne Renken und eine Brachse fangen, bei mir waren es am Schluss sechs Stück und 3 Brachsen.
    Wiedermal ein erfolgreiches gemeinsames Angeln, zweier Ammersee Fanatiker. Er lud mich daraufhin für ein gemeinsames Zupfen auf der Westseite ein, was ich bestimmt wahrnehmen werde. :)

    ps: bis auf diese wenigen Ausnahme Tage war es die schlechteste Renken Saison seit Jahren für mich und viele andere.......

    Petri Heil aus München
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    Servus Angler-Companeiros
    Letztes Jahr im Frühjahr rief mich ein Spezl an, und fragte mich: "Markus, was machst du den heute"?, Ich daraufhin:" Das weisst du doch, Ammersee Bootssaisoneröffnung ist angesagt"!. Er dann:"Wie schauts aus, wollen wir zusammen los, hast du lust? daraufhin meine Gegenfrage:"Hast du denn überhaupt das Material zum Renken angeln:)? . Nach kurzer Abklärung dieser Angelegenheit, holte er mich so gegen 11 uhr ab, und zuerst fuhren wir nach Breitbrunn um die Wochenkarte zu holen, nach kurzem Plausch mit Fr. Perchthold, gings dann auch Stanta pede nach Herrsching zum Ruderboot. Am schlimmsten für mich ist eigentlich immer diese Vor-Phase eines Angeltages, Ruten herichten, alles überprüfen Echolot montieren etc.... da kanns einem nie schnell genug gehen, das man aufs Wasser kommt.
    Endlich so gegen 13 uhr gings dann auf den See. Die Vorfreude war Enorm. Am ersten Hotspot fanden sich dann auch schon drei Boote ein, die schon sehr früh am Morgen auf dem See waren. Zumindestens auf einem Boot sind schon Renken gelandet worden. Aber nach Aussage eines Kollegen, war es trotzdem ein schwieriges Geschäft. Ok, mal sehen wie es uns ergeht. Nur ein paar Runden gedreht, und schon zappelte meine erste Bootsrenke im Netz. Siehe Foto



    Meine Freude war gross, denn dieser Fang bewies mir, es ging was zam auf Renken. Ich meinte dann zu Pescar: "Ich verspreche, du wirst bestimmt heute deine Erste Renke fangen, ich habe ein gutes Gefühl".

    Nach diesen ersten Fisch, konnte ich noch ein Bekanntes Gesicht erkennen, Andreas war mit seinem Gummiboot und Junior auf dem See. Ich natürlich gleich hingerudert und gefragt wie es läuft. Strahlend hielt mir der Junior seine erste Renke entgegen. Was für eine Freude für den "Buam".




    Nach einem kurzen Gespräch, ging es für uns weiter. "Pescar" war schon ganz heiss auf seine erste Renke. Ich bin dann einen zweiten Hotspot angefahren, und hatte Glück. Ich hatte einen Schwarm getroffen, innerhalb von 10 minuten konnten wir noch drei Weitere Renken fangen...
    Hier ein Foto von Pescar´s erster Renke.........



    leider ist ihm kurz darauf eine gute 40er ausgeschlitzt:(, naja was solls.........kann passieren....
    Nach diesen Schwarm ging gar nichts mehr, ausser das ein Vereinskollege kurz "Hallo" sagte...



    Gegen Abend konnte unser Pescar noch seine dritte und letzte Renke dieses gelungenen Renkenauftakts landen. Ich habe leider diesesmal nur zwei Stück gefangen, aber das war mir ja nicht so wichtig. Wichtig war für mich, das mein Spezl seine ersten Renken überhaupt gefangen hat. Ich wünsche ihm auf diese Fischart weiterhin viel Erfolg, der Start ist gemacht^^. Und es war für uns ein super Ausflug am Tag der Arbeit....
    Ich hoffe das noch mehr Ausflüge dieser Art folgen werden...

    Petri Heil aus München
    Ein Beitrag von 2009........
    A guads Servus aus München an alle,
    EIn Angelkollege aus einem anderen Forum hatte mich gefragt, wie es denn mit einem Angelblindate auf Renken ausieht. Nach regen Schriftverkehr und einigen Abgesagten Terminen, stand dann der Ostermontag fest. Ich hielt heute die Bedingungen am See nicht besonders gut, und habe Waggl schon mal auf einen Schneidertag vorbereitet. Gegen Mittag haben wir dann mal kurz telefoniert, wo wir uns denn am besten treffen könnten, und wie die Bedingungen an einem Hotspot ausehen. Leider waren die Bedingungen am ersten Spot recht schlecht, ich habe dann einen weiteren guten Platz vorgeschlagen, denn wir dann so gegen 15:30 ereichten........



    man sieht Sonnenschein pur, leider blies uns ein Eiskalter Nord-Ostwind entgegen, der meiner Ansicht nach sehr schlecht war..............

    .........oder doch nicht?
    es biss meine erste Renke 2009, sie mass 32cm, etwas später biss dann noch eine weitere, die mir allerdings leider ausgeschlitzt ist....

    ..........als trost gab es dann noch diesen schönen Sonnenuntergang, der für mich und Waggl (Andreas) ein gelungener Abschluss für einen Schönes "Blindate" war, wiedermal konnte ich ein Forumsmitglied persönlich kennenlernen, wenn auch leider er keinen Biss oder Fisch verzeichnen konnte, ich hoffe aber, das es trotzdem ein schöner Angelausflug für ihn gewesen ist....
    Petri Heil aus München
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    servus beinander
    hier ein ködertest vom ammersee 2008
    Praxis Berkley Wobbler:
    Beim schleppen habe ich als erstes den sd frenzy shallow gefischt,er läuft ca. 2m,sein laufverhalten sind kurze schläge und er flankiert und rollt sehr schön,er hat auch 2 verschiedene rasseln,eine grosse kugel und kleinere kugeln, ich konnte auf anhieb einen hecht erwischen siehe:



    es fängt scho guad an,ich war gerade mal 20 min auf dem wasser

    jetzt zum sd frenzy medium diver

    er ist baugleich,nur das er so ca.3,5m-4 meter abtaucht,gebissen hat auch etwas siehe

    ein baby zander,gott sei dank ist beim kunstköder fischen die verangelquote sehr gering

    und es biss noch ein endzwanziger barsch auf den selben wobbler



    jetzt kommen wir zu den firesticks
    der suspender läuft auf ca 2 meter und der medium diver so ca.4 m geschleppt,der kleine 6cm firestick is der ideale köder für oberflächen nahe fische,vorallem er läuft sehr gut
    die firesticks zeichen sich durch ihre starken flankierungen aus,und ihren nervösen schlägen,und sie haben auch sehr starke rasseln,
    ich konnte auf den suspender heute einen starken biss verzeichnen,was ein ca.70er hecht oder 60 rapfen sein musste,leider ist der fisch sofort ins kraut und ich habe ihn verloren,als fazit:aber auch der firestick ist ein top köder!



    jetzt zum FS Flicker Shad Frenzy Berkley

    der flicker shad läuft auf ca 4 meter,er ist im wasser total nervös und hektisch im lauf,und flankiert so schöne wie ein blinker,noch dazu hat 2 verschiedene rasseln,er ist für mich ein top-zander wobbler von der grösse und vom laufverhalten,ich konnte auf anhieb letzte woche einen barsch und einen babyzander fangen,ich hoffe natürlich das grosse zander folgen werden,

    jetzt zum versand und preis:
    diese wobbler kosten zwischen 4 -6 euro,zu beziehen bei direkter link

    spinnerundco-shop.de/sess/utn;…oduct_overview.shopscript

    ich kann diesen versand super empfehlen,sehr netter kontakt am telefon,vorallem sehr freundlich und entgegenkommend,bezahlen kann man bequem per pay pal und die ware ist wirklich in 3-4 tagen da,man sollte aber immer vorsichtshalber anrufen und fragen ob die ware vorrätig ist,

    als schlusswort:diese wobbler sind absolute topköder was das preisleistungsverhältniss angeht,nur bei 2 modellen war der haken nicht besonders scharf,aber sonst bin ich sehr zufrieden,ich kann euch diese wobbler nur empfehlen,wer so wie ich aufs geld schauen muss,sollte sie sich diese unbedingt zulegen,weil es gibt kaum bessere wobbler für das geld
    Servus,
    das tolle Wetter heute musste ich doch ausnützen, 12 grad luftemperatur, kaum ein Lüftchen, jetzt mussten nur noch die fische beissen^^
    hier ein paar landschaftsbilder:
    Kloster Andechs richtung


    Was für ein herrlicher weissblauer Himmel




    Abendstimmung:



    3 heftige bisse gab und dieser schöne Rapfen wurde gelandet

    ,
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    es gab bei mir einen 73cm Hecht, der etwas über 2,5 kg gewogen hat, ausserdem ist mir ein segler in meine/n schnur/wobbler gefahren, den ich über den ganzen see verfolgen musste um zu meinem recht zu kommen,
    als schadensersatz gab es dann gott sei dank 20 euro, aber der wobbler und ca 150m fireline crystal sind futsch und das material ist gerade nicht billig, 100m kosten ca. 13 euro, bomber wobbler ca. 9,90 euro


    petri heil
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    Königsfischen 2009
    Das Königsfischen des meines ehemaligen Vereins war wie immer ein voller Erfolg, mein schleppteam "Ringmaier Buam" bestehend aus 5 mitgliedern wurde erster^^ mit
    2 hechten ca.65cm und meinem rapfen von 60cm


    der pokal steht bei meinem spezl in der arbeit
    königsfischer wurde ein sehr symphatischer älterer herr, der noch nicht lange im verein ist, mit einem hecht von ca.65cm, ausserdem wurden zahlreiche brachsen gefangen, 3 hechte, meine 3 rapfen und ein grosses rotauge

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    Servus Companeiros de Pescar,

    Endlich war es soweit, das warten hatte ein Ende^^

    Wie immer mit der S-bahn nach Herrsching, anschliesend mein Boot vom Winter Dreck gesäubert, Ruten und Echolot hergerichtet, und dann gings endlich auf den See. Die ersten Hotspots wurden angefahren, aber keine Fische zu sehen oder zu fangen. Nun ja, ich kenne ja ein paar gute Stellen auf dem See, und auch diese Stellen brachten weder Fisch noch Sichel. Dann traf ich einen ehemaligen Vereinskollegen, der schon ein paar Stunden auf dem See war, er veriet mir, das es nicht nur mir so erging, sondern das es einigen anderen die auf dem See waren genau so erging, bzw. untermassige Renken gefangen worden sind. Ratlosigkeit auf beiden Booten. Ich habe meinen Spezl dann zu einem Platz geschickt, wo ich Fische gefunden habe. Ich wollte später nachkommen, nachdem ich einen weiteren Hotspot angefahren hatte. Wie zu erwarten, ging auch dort nix, also, hin zum Platz, den ich meinen Spezl gezeigt hatte. Am Platz angekommen, gabs relativ schnell einen Biß, beim Heben, der kleine Fisch ist mir allerdings ausgeschlitzt. Kurz darauf gabs meine erste Ammersee Renke, die untermassig war. Immerhin ein guter Anfang, dann tat sich Stundenlang, rein gar nix. Schneidertag dachte ich mir, und fuhr am Abend alleine ( die Fünf anderen Angelboote waren inzwischen weg) zu meinem Last Chance Platzl. Und Peng, es gab einen harten Biss, eine schöne 36cm renke die sehr gut genährt war.

    siehe Foto





    als Fazit: richtig viel, ging Heute nicht, aber der Anfang ist gemacht, meiner Meinung nach, dauert es noch ein bisserl, bis die gute Zeit anfängt, am Ammmersee



    Petri aus München
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    renkenberichte versuchfischerei angabe lfl.bayern.de
    quellenangaben:
    lfl.bayern.de/publikation...inkurl_0_0.pdf
    lfl.bayern.de/publikation...inkurl_0_1.pdf
    lfl.bayern.de/publikation...inkurl_0_2.pdf
    lfl.bayern.de/publikation...inkurl_0_0.pdf
    lfl.bayern.de/publikation...inkurl_0_0.pdf
    lfl.bayern.de/publikation...inkurl_0_0.pdf




    bericht 2003
    Die Ergebnisse der
    Echolotaufnahmen und der Versuchsfischereien belegen eine hohe
    Renkenbestandsdichte. Diese bewirkt eine starke Wachstumsdepression der
    Renken, so dass von den eingesetzten Maschenweiten das 25-mm-Netz am
    fängigsten war. Die Auguststichprobe setzte sich zu 30 % aus 2+ Renken und 70%
    aus 3+ Renken mit einer mittleren Länge von 25 cm und einem mittleren
    Stückgewicht von 100 g zusammen. Im Oktober waren Fische aus dem 25-mm-Netz
    zu gleichen Teilen der Altersklassen 2+ und 3+ zuzuordnen. Die
    Durchschnittsgewichte blieben unverändert. Das äußerst langsame Wachstum der
    Fische in Kombination mit der hohen Bestandsdichte deutet nach wie vor auf einen
    dichteabhängigen Einfluss hin


    bericht 2004:
    Die Ergebnisse der Echolotaufnahmen und der Versuchsfischereien belegen im Vergleich
    zu den Vorjahren eine unverändert hohe Renkenbestandsdichte. Diese wird für die starke
    Wachstumsdepression der Renken verantwortlich gemacht, so dass das 25 mm-Netz am
    fängigsten war. Die Alterszusammensetzung der gefangenen Fische war wie im Vorjahr
    von der Dominanz dreijähriger Renken geprägt. Die Beobachtung, dass der Jahrgang 2000
    (3+ Fische im Jahre 2003) in den Versuchsfängen von 2004 kaum noch nachzuweisen
    war, weist auf eine hohe Sterblichkeit dieser Fische hin. Möglicherweise sind sie auf
    Grund ihrer schlechten körperlichen Kondition, mit der sie in den Winter 2003/2004 gegangen
    sind, und durch die Laichzeit so stark geschwächt worden, dass sie den Winter
    nicht überlebt haben. Ähnliche Verhältnisse waren bereits Anfang der 1990 er Jahre im
    Ammersee zu beobachten gewesen.
    Das sehr schwache Auftreten von 2+ Renken (Jahrgang 2002) in den Versuchsfängen
    kann als Hinweis für eine geringe Jahrgangsbildung gewertet werden. Das Wachstum der
    Ammerseerenken war nach wie vor außergewöhnlich langsam. Dies wird durch die durchschnittlichen
    Fanggewichte der zwei- und dreijährigen Renken von nur rund 100 g belegt

    2005:
    Die im Juli durchgeführten Echolotaufnahmen zeigten im Vergleich zum Vorjahr sehr
    geringe Anzeigen, was auf eine starke Abnahme der Bestandsdichte hinweist. Eine Verifizierung
    dieser Beobachtung konnte aus organisatorischen Gründen im Herbst nicht vorgenommen
    werden. Zum Zeitpunkt der Untersuchung fiel das außergewöhnlich klare Wasser
    im Ammersee mit Sichttiefen von 4-5 m auf. Wie in den Vorjahren erwies sich das Netz
    mit der Maschenweite 25 mm am fängigsten. Es enthielt 103 Renken auf einer Länge von
    100 m gegenüber 16 Renken im 30 mm-Netz bei gleicher Länge. Die Fische aus dem 25
    mm-Netz gehörten zu 83 % der Altersklasse 3+ an (Jahrgang 2002) und wiesen ein mittleres
    Stückgewicht von 119 g bei 27 cm Länge auf. Aus der einmaligen Versuchsfischerei
    im Berichtszeitraum ergeben sich folgende offene Fragen: Hat die Bestandsdichte der
    Renken im Ammersee tatsächlich stark abgenommen? Werden die Fische im nächsten
    Jahr besser abwachsen? Angesichts der schlechten Vermarktungsmöglichkeiten für die
    kleinen Fische, wurde auch 2005 die Renkenfischerei nur von sehr wenigen Berufsfischern
    am Ammersee meist unter Verwendung von 28 mm-Netzen ausgeübt. Der Renkenertrag
    dürfte deshalb nicht über 2 kg/ha betragen

    2006
    Wie bereits im Vorjahr festgestellt, waren die Echolotaufzeichnungen auch 2006 vergleichsweise
    gering, was auf eine Abnahme der Renkenbestandsdichte hindeutet. Vor diesem
    Hintergrund konnten im Berichtsjahr nach mehreren Jahren erstmals wieder deutliche
    Veränderungen hinsichtlich Fängigkeit, Alterszusammensetzung und Wachstum der Renken
    beobachtet werden. Obwohl sich in beiden Versuchsbefischungen die meisten Renken
    in Netzen der Maschenweite 25 mm fingen (107 Fische im Juli und 234 im September),
    war beim Entnehmen der Fische aus dem Netz ein deutliches „Herauswachsen“ festzustellen.
    Dadurch, dass die Fische in Bezug auf die Maschenweite verhältnismäßig groß
    waren, die Maschen legten sich unmittelbar hinter den Kiemen um den Fisch, konnten die
    Renken nicht durch die Maschen geschoben werden, sondern mussten rückwärts herausgenommen
    werden. Im Vergleich zu den Vorjahren war ein vermehrtes „Hineinwachsen“
    in die nächst größeren Maschenweiten 30 mm und 35 mm festzustellen. So fing das 30-
    mm-Netz im Juli 139 und im September 237 Renken, das 35-mm-Netz im Juli 23 und im
    September 52 Renken jeweils pro 100 m Netzlänge. Während sich die Renken aus 25-
    mm-Netzen im Wesentlichen auf die Altersklassen 2+ und 3+ verteilten, dominierten in
    30-und 35-mm-Netzen die Altersklassen 3+ und 4+. Die mittleren Stückgewichte der
    Renken waren durch einen deutlichen Anstieg geprägt. So wiesen die Fische aus 30-mm-
    Netzen im September 2006 rund 175 g gegenüber 120 g im Jahre 2005 auf. Die Fische aus
    35-mm-Netzen hatten immerhin schon rund 200 g. Auf Grund der Erschließung von Ver37
    marktungsmöglichkeiten erfolgte die berufsmäßige Befischung des Renkenbestandes
    hauptsächlich mit 28 und 32 und zum Teil auch mit 35-mm-Netzen.

    2007:
    Auf Grund der zunehmenden Stückgewichte der Renken wurde der Bestand durch die
    Berufsfischer im Berichtsjahr verstärkt genutzt. Während im Frühjahr noch 28 mm-Netze
    zum Einsatz kamen, betrug die Maschenweite ab dem Sommer 32 mm und danach zum
    Teil auch 35 mm. Die Ergebnisse der Probefischereien und der Echolotaufzeichnungen
    bestätigen eine deutliche Abnahme der Bestandsdichte. Dies hatte sich bereits bei den Untersuchungen
    im Jahre 2006 abgezeichnet. Während in den Vorjahren das 25 mm-Netz mit
    Abstand die höchsten Fangergebnisse erzielte, war es im Berichtsjahr nur noch wenig erfolgreich.
    Die Renken hatten inzwischen Größen erreicht, mit denen sie am häufigsten in
    30- und 35 mm-Netzen zu fangen waren. Nach den Ergebnissen der Altersbestimmungen
    waren die Fänge in allen Maschenweiten durch die Dominanz von 4+ Renken des Jahrgangs
    2003 geprägt. Daneben waren in geringerem Umfang 3+ und 5+ Fische vertreten.
    Auffallend ist das weitgehende Ausbleiben von 2+ Renken, die sonst zumindest während
    der Oktober-Befischung zahlreich auftraten. Dies deutet auf einen schwachen Nachwuchsjahrgang
    hin. Eine erfreuliche Entwicklung ist beim Wachstum bzw. bei den Durchschnittsgewichten
    der Renken zu beobachten. Die mittleren Stückgewichte waren so hoch
    wie seit Jahren nicht mehr und bewegten sich im Wesentlichen zwischen 180 und 200 g.
    Im Jahre 2004 betrugen Sie dagegen nur rund 100 g. Die Tatsache, dass die Größe der
    Renken seit einigen Jahren deutlich zugenommen und die Bestandsdichte dabei abgenommen
    haben, lässt den Einfluss der Bestandsdichte auf das Wachstum der Ammersee-
    Renken erkennen. Angesichts der höheren Stückgewichte haben sich die Vermarktungsmöglichkeiten
    deutlich verbessert, sodass der Ertrag ca. 10 kg/ha angestiegen sein dürfte

    2008:
    Aufgrund der sehr niedrigen Fangergebnisse der Versuchsfischerei und der geringen
    Echolotaufzeichnungen ist von einer weiteren Abnahme der Renkenbestandsdichte auszugehen.
    Während noch vor vier Jahren Netze der Maschenweite 25 mm mit Abstand am
    fängigsten waren, zeigten sie in den vergangenen zwei Jahren nur noch geringe Fänge.
    Dagegen erhöhte sich die Fängigkeit in den größeren Maschenweiten, allerdings auf niedrigem
    Niveau. Im Berichtsjahr waren die Fänge in allen Maschenweiten durch die Dominanz
    von 4+ und 5+ Renken geprägt. Daneben waren in geringerem Umfang 3+ und 6+
    Fische vertreten. Angesichts des Fehlens von zweijährigen Renken in den Stichproben
    muss von schwachen Nachwuchsjahrgängen ausgegangen werden, sodass die Erträge in
    den nächsten Jahren deutlich niedriger ausfallen dürften. Die mittleren Stückgewichte sind
    im Vergleich zum Vorjahr weiter angestiegen und lagen zumindest in der zweiten Jahreshälfte
    deutlich über 200 g. Entsprechend wiesen die meisten Renken in der Stichprobe
    vom Oktober Längen von über 30 cm auf.
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    Servus,
    nachdem die letzten zwei Angeltage am Ammersee, eher entäuschend waren, lag mein Hoffnung auf den gestrigen Tag.
    Am See angekommen, sah ich wie so oft, eine Schlechtwetterfront aus Diessen aufkommen. Ich habe echt dieses Wetterglück gepachtet, in München auf der Webcam, sah ich eine leichte Bewölkung, cool gutes Angelwetter dachte ich mir.
    Und dann das...........



    starker Wind aus SW, und gute Wellen, man kann es gut an den weissen Schaumkronen erkennen.
    Aber, ich dachte mir was solls, ich bleib jetzt da, mehr wie nass werden geht eh nicht. Also, habe ich wie immer meine Hotspots angefahren, und es machte Peng^^
    Eine Renke mit 41 cm........



    Motiviert von diesen Fang, habe ich weitergesucht....



    .....eine sehr gut genährte Renke mit 37cm. Endlich, klappts, und ich konnte am Schluss des Tages 5 massige Renken fangen. Die anderen drei waren leider nicht so gross, aber egal, nach den zwei harten Anfangstagen, war ich guad Happy.
    Und als Krönung, gab es diesen herrlichen rötlichen Sonnenuntergang, dank des Vulkanausbruches auf Island.



    Leider erkennt man das Rot nicht besonderlich gut auf diesen Foto, aber an den Wolken kann man erahnen, wie stark die die rötliche Färbung war. Alles in allem, war es trotz des kalten Windes und der hohen Wellen ein sehr guter Tag für mich, auch wenn diese 5 Renken hart erarbeitet waren.
    Petri Heil aus München

    ammersee schrieb:

    Leider erkennt man das Rot nicht besonderlich gut auf diesen Foto, aber an den Wolken kann man erahnen, wie stark die die rötliche Färbung war.
    Der Himmel sah in den letzten zwei Nächten bei uns auch genial aus, irgendwie richtig sauber - glasklare Farben und scharf abgegrenzte Linien - ich sach nur "Flugverbot", erstaunlich was das ausmacht, kennt man schon garnicht mehr.
    Die ganze Sache finde ich überhaupt bemerkenswert - die Natur hat einen kleinen Schluckauf und schon braucht die modernste Technik einen Krückstock.
    Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der eigene Vorteil aufhört. (Haile Selassie)
    Gruß aus den Haßbergen von fischkorb.de
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    Stimmt, liess sich bisher auch nur theoretisch einschätzen - ich kann mich jedenfalls an kein Flugverbot in den letzten Jahrzehnten erinnern.
    Ich hoffe, die Wissenschaft hat diese Gelegenheit genutzt und mal reale Messungen durchgeführt - macht allerdings nur Sinn, wenn die Möglichkeit besteht, die vulkanischen Teilchen aus den Messergebnissen buchstäblich rauszufiltern.
    Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der eigene Vorteil aufhört. (Haile Selassie)
    Gruß aus den Haßbergen von fischkorb.de
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    so versuchsfischerei 2009: quelle lfl.bayern.de/publikationen/if…cht/39038/linkurl_0_0.pdf
    2009

    Ergebnis:
    Der Ammersee war in der Vergangenheit durch seine besonders ausgeprägte Fluktuation der Renkenerträge aufgefallen. Die Ertragseinbrüche der Berufsfischer Anfang der 1990er Jahre sowie zwischen 2001 und 2005 ist nicht etwa auf eine geringe Bestandsdichte zurückzuführen, sondern ganz im Gegenteil auf einen eher zu hohen Renkenbestand. Die Folge war ein stark vermindertes Individualwachstum, so dass die Berufsfischer die Fischereiausübung aufgrund von fehlenden Vermarktungsmöglichkeiten für die zum Teil nur gut 100 g schweren Fische zeitweise ganz einstellten. Im Berichtsjahr verwendeten die Berufsfischer zu Anfang der Saison noch 32 mm-Netze. Ab der Jahresmitte kamen dann 35 mm- und später im Jahr auch 37 mm-Netze zum Einsatz. Die Alterszusammensetzung der Renken in den besagten Netzen war durch die Dominanz von 5+ und 6+ Fischen ge-prägt. Nachwachsende Jahrgänge waren aus dem vereinzelten Auftreten von 3+ Renken praktisch nicht nachweisbar. Im Vergleich zu den Vorjahren war eine deutliche Zunahme des Wachstums zu beobachten. Während die mittleren Fanggewichte im Frühjahr 180 -200 g betrugen, lagen sie in der Herbststichprobe zwischen 270 und 330 g. Die Bestands-dichte der Renken wird als sehr gering eingeschätzt, was sich in einem deutlich ver-minderten Ertrag gegenüber 2008 bemerkbar macht. Während 2008 noch ein Ertrag von 11 kg/ha erzielt werden konnte, lag er 2009 nur noch bei der Hälfte des Vorjahresergeb-nisses.
    Die sich bereits seit einigen Jahren abzeichnende Verminderung der Bestandsdichte auf-grund fehlender Rekrutierung (Jahrgangsbildung) hat zu einem deutlichen Anstieg der Individualgewichte geführt. Damit haben sich die Vermarktungsbedingungen verbessert. Interessant ist die Beobachtung, dass die in 2009 dominierenden Anteile der Altersklassen 5+ und 6+, die Fänge der Berufsfischer bereits seit drei bis vier Jahren bestimmt hatten. Es bleibt zu hoffen, dass sich der derzeitige geringe Renkenbestand möglichst bald wieder durch entsprechende Nachfolgejahrgänge erholt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ammersee“ ()

    servus,

    kannst du bitte ne quelle mit angeben um schwierigkeiten für´s borad zu vermeiden?
    vielen dank und grüße

    sepp
    "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
    - Albert Einstein -



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    Dann müsste diese spezielle Art ja bereits vor 2005 dort vorgekommen sein - wieso hat die keiner gefangen?
    Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der eigene Vorteil aufhört. (Haile Selassie)
    Gruß aus den Haßbergen von fischkorb.de
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    ich weiss nicht wie lange ich schon kaulbarsche in der senke hatte, das komische ist, ein biologie hat mich mal angeschrieben, ob das wahr sei, mit dem kaulbarsch, dann habe ich ihm einen tipp gegeben wo sie sind, vielleicht war es ja der selbe? aber auf alle fälle ist unter uns fischern am ammersee der kaulbarsch schon bekannt, aber das es eine eigene unterart ist, erstaunt mich schon

    gruss
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    bioharry schrieb:

    die wurden schon immer gefangen. Aber keinem ist aufgefallen, dass es ne eigene Unterart ist

    Hinterlässt einen leichten Geschmack von unerforschter Wildnis, Harry - irgendwie beruhigend zu wissen, dass wir noch nicht alles wissen :search:
    Bei vielen Leuten beginnt das Gewissen erst dort, wo der eigene Vorteil aufhört. (Haile Selassie)
    Gruß aus den Haßbergen von fischkorb.de