Hui, am Chiemsee pfeifts

    Hui, am Chiemsee pfeifts

    Am Chiemsee hat die Saison für die BF begonnen. Ganzn schön happig teilweise.

    Zwischen Spessart und Karwendel vorhin.
    Meinen Traumfisch habe ich schon gefangen.
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    Aber Renken mit Milchsoße? =O Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen?
    Meinen Traumfisch habe ich schon gefangen.
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    Schöner Bericht!
    Ich bin nur immer wieder erstaunt, wie ungenau die Berufsfischer filetieren. Da bleibt mindestens ein Drittel des Fleisches an den Karkassen. Dafür sind sie natürlich extrem schnell und Zeit ist bekanntlich Geld. Aber was da immer weggeworfen wird ist echt zum heulen.

    Kaneta wrote:

    Aber Renken mit Milchsoße? =O Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen?


    Ich mir auch nicht, hört (und sah) sich aber interessant aus. Why not? Mal probieren...
    Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt.
    Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...
    :crazy:
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    Kaneta wrote:

    Eigentlich ist es ja eine Sahne Soße und von daher nicht so außergewöhnlich.
    Ich hab da noch etwas im Froster und werde das mal antesten.


    Au ja! Kannst ja hernach Bescheid geben wennst Baldriantropfen brauchen solltest.
    Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt.
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    OK. Zum Lästern kommen sie dann alle wieder aus ihren Löchern. :rolleyes:

    Ich esse nicht jede Woche Fisch und gehe sparsam damit um. :D
    Meinen Traumfisch habe ich schon gefangen.
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    Da hat der Kroko schon Recht, zu Gunsten des Zeitaufwandes wird beim Filetieren oft ganz schön was verschwendet. Du darfst aber auch nicht vergessen was der Verbraucher so fordert, das Filet muss aussehen als wäre es mit der Schablone ausgestanzt.
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    Ich lasse mir extrem viel Zeit beim Filetieren. Wer mir schon mal zugeschaut hat, der weiß, dass es Fleisch-sparender und präziser kaum geht. Bei mir bleibt maximal 5 Prozent Fischfleisch an der Karkasse, welche anschließend noch zum Fischfond ausgekocht wird. Lieber lasse ich mal einen mehr wieder schwimmen. Der Fisch hat schließlich sein Leben gelassen und deshalb wird er auch komplett verwertet. Natürlich dauert bei mir dann das Filetieren länger, aber das ist es mir wert
    Keine Frage, so mache ich es ja auch. Wir beide müssen (oder wollen) ja auch nicht unser Geld damit verdienen, Auszubildende durchbringen und ein paar angestellten ein sicheres Leben ermöglichen.

    Apropos Fischfond, lass mal ein paar Details hören. Ich bin mit meinem nicht zufrieden. Kopf, Kiemen, Bauchlappen, Flossen alles mit rein? Wieviel Wasser und um wie viel % einkochen mit welchen Zutaten? Meine Experimente mit Fischsuppen waren auch eher nix bis jetzt.
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    Kopf, Flossen, Kiemen, Gräten etc. rein in den Topf (frisch ist dtl besser, als eingefroren). Dazu Zwiebeln, Petersilienwurzel, Sellerie, Lauch, Pfeffer, Lorbeerblätter und am wichtigsten reichlich Liebstöckel rein. Keine gelben Rüben wegen der Farbe. Dazu Salz oder Suppenbrühe rein und mit Wasser auffüllen bis die Karkassen bedeckt sind. Das Ganze dann mindestens 60 Minuten kochen und anschließend durch ein frisches Geschirrtuch in einen anderen Topf abseihen. wenn man die Brühe kochend heiß in ein Einweckglas füllt, hält das 4 Wochen im Kühlschrank. Ansonsten einfrieren. Aus diesem Fond kann man dann Risotto, Fischsuppe etc machen.
    Man kann je nach Belieben die Karkassen vorher kurz in Butterschmalz anbraten, um Röstaromen zu erzeugen und dann mit Riesling ablöschen. Der Rest ist dann wie oben. Hab das bisher mit Hecht, Zander, Waller, Renken und Seeforelle gemacht. Wenn man im Gefrierschrank sammelt, dann maximal 6 Wochen einfrieren. Sonst wird’s tranig. Lieber nachher den Fond einfrieren.
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    Danke Kroko! :thumbup: Kleiner Tip noch von mir: Wenn`s mal langweilig ist und nichts außer Weißfisch beißen will, dann machen die sich gut für Hund und Katz und obendrein geben die einen prima Fischfond ab.
    Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt.
    Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...
    :crazy:
    Hallo miteinander

    Kroko wrote:

    Das Ganze dann mindestens 60 Minuten kochen und anschließend durch ein frisches Geschirrtuch in einen anderen Topf abseihen. .


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Fischfond besser wird, wenn man ihn kürzer kocht. Je länger er vor sich hinsimmert desto mehr scheint sich so eine Art von Kleber zu lösen. Der Geschmack wird dann fast schon seifig (übertrieben gesagt). Je fetter der Fisch um so mehr kommt das Problem zum Vorschein. Ich denke 20 -30 Minuten ziehen lassen bringt das beste Ergebnis.

    Aber wie gesagt: Das ist mein ganz persönlicher Eindruck. In den Koch-/Lehrbüchern steht das nicht so.

    Servus
    Fischer am Inn
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    Pullacher wrote:

    Schauen wir mal, hab mir ein Testobjekt besorgt.
    anglerforum-bayern.de/index.ph…cdb1cf0db6bbd1ed98ee67a65
    ....


    Jetzt gefangen? 8o
    Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt.
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    Das ist ein Fangfähig besetzter Zuchtfisch aus meinem Vereinsgewässer, das hat mit einer richtigen Seeforelle NIX zu tun. Trotzdem Danke für die Petris, war eine vom vorjährigen Besatz. Liebstöckel gab es frisch beim Edeka im Kräuterregal, hat super geschmeckt. Hab zuvor noch nie mit Liebstöckel gekocht.
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    Ach Quatsch, natürlich hab ich mich gefreut. Feines Vorfach, selbstgebundene 14er Nassfliege. alleine am Wasser und dann noch ein Fisch, was will der Angler mehr im Januar.
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    Super! Freut mich, dass du mit dem Rezept zufrieden warst. Liebstöckel ist ein hammer Gewürzkraut, was vollkommen zu Unrecht unterschätzt wird. Liebstöckel wächst übrigens in der warmen Jahreszeit super im Kräuterbeet und kann hervorragend getrocknet werden. Getrocknet ist er mindestens so aromatisch, wie frisch.