Wie Köderfische in Fließgewässern anködern?

    Wie Köderfische in Fließgewässern anködern?

    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    ich hätte an euch mal eine Frage, wie man einen Köfi in einem Fluß am besten anködern soll.
    Bisher habe ich meine so aufgezogen, das der Haken im Maulwinkel liegt. Damit er nicht unnatürlich krumm auf dem Hakenbogen zusammenrutscht, befestige ich auf dem Vorfach noch einen Hilfshaken, der ins hintere Drittel des Köfis eingestochen wird, um ihn daran "aufzuhängen".

    Bisher habe ich so Bisse immer gut umgesetzt und auch prima gefangen.
    Jetzt wollte ich mal eine andere Anköderungsart ausprobieren, dazu brauche ich euren Rat und Erfahrung...
    Normal steht bzw. schwimmt der Fisch mit dem Kopf gegen die Strömung.
    Wie wäre es daher, wenn ich den Köfi mit der Ködernadel so aufziehe, das ein Haken in der Schwanzpartie liegt und der andere am Maul befestigt wird?

    Meint ihr, das Fehlbisse so zunehmen werden oder hat jemand von euch mit dieser Anköderungsart schon beste Erfahrungen und entsprechende Fänge gemacht?
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    Ich nehme auch immer die erstgenannte Variante mit Einzelhaken oder Drilling und das funktioniert seit Jahren.

    Die zweite Variante hat sicher auch seine Berechtigung, allerdings würde ich da berücksichtigen, dass Hecht und Zander den Köfi ja in der Regel vom Kopf her fressen und somit bei deiner zweiten Variante die Haken dann beim Anhieb in die "falsche" Richtung schauen.
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    Ich nehme als Köfi am liebsten fingerlange Gründlinge, Lauben und Ukis. Im Moment gehen gute Aale und Bachforellen an den Köfi.
    Da dachte ich, es wäre nicht so wichtig, wie rum man diesen anködert, hauptsache, er sieht lange Zeit im Wasser natürlich aus und wird auch so von der Strömung bewegt.
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    Was auch funktioniert hat, allerdings etwas schlechter, ist das anködern durch die Lippe mit großem Einzelhaken.

    Ich mach das manchmal im Winter beim Ruttenfischen und hab immer mal wieder Forellen als Beifang. Bei Aal wäre ich skeptisch was die Hakquote angeht.
    kleine Köderfische wie du Sie beschreibst ins offene Maul und ober in der Schädeldecke raus,
    hält bei Weitwürfen oder starker Strömung oder wenn er vorher eingefroren war,
    ansonsten hinten ins Fleisch zwischen Afterloch und Schwanz.
    Tight Lines wünscht Buchi
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    Ich verwende meine Köfis grundsätzlich aufgezogen tiefgefroren. Die tauen in der warmen Jahreszeit eh schnell genug auf...
    Die Methode von Pullacher mit dem Einschlaufen des Schwanzes mit einem halben Mastschlag werde ich mal ausprobieren...

    Als Haken nehme ich lang- oder kurzschenklige Öhrhaken der Größe 2.
    Beim Vorfachmaterial 0,35er bis 0.38er Mono.
    Geht's auf Welse, Köfis ab 15cm an entsprechender Kevlar. Mit großen Hechten siehts bei uns ganz schlecht aus und Zander beissen im Moment gar nicht.
    Aber Aal, Barsch und Forelle gehen ganz gut auf Köfi!

    Tja, warum verändern, wenn die klassische Anköderungsart bisher so gut funktioniert hat...
    Ich brauche keine Weitwürfe zu machen, ich angel nur wenige Meter von meinem Platz entfernt, da der Fluß höchstens 6m breit ist.

    Pullacher schrieb:

    Nein, ich nehme die Eingangs beschriebene Variante mit großem Einzelhaken im Maulwinkel. Allerdings mit Schlaufe statt Extrahaken zum fixieren (Halber Mastwurf). Geht wunderbar, egal ob See oder Fluss.


    Ich habe da noch eine Frage wegen dem Knotens, Pullacher:

    Einen halben Mastwurf gibt's ja gar nicht! Eher einen halben Schlag, zwei halbe Schläge ergeben EINEN Mastwurf...
    Kannst du das bitte mal mit einem oder zwei Bildern belegen, wie du das meinst bzw. das bei dir in der Praxis mit einem Köfi aussieht?
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