Batterie für Ankerwinde

      Batterie für Ankerwinde

      Ich hab ne Fladen Ankerwinde (Fisherman 25) die nächste Saison aufs Boot kommt.
      Jetzt weiß ich aber nicht wie ich es mit der Batterie handhaben soll. Ich hab eine AGM 120ah auf dem Boot wenn ich mit Motor (55lbs) unterwegs bin. Beim Renkenfischen wenn ich viel unterwegs bin und oft die Plätze wechsel langt die Kombi 2 Tage, also wenn ich die Ankerwinde noch mit anschließe sollte es doch wohl auch bei öfteren Platzwechsel für einen Tag langen ? Oder was meint ihr ?

      Andere Situation wäre wenn ich nicht mit Motor unterwegs sein darf, also Rudern muss, will ich nicht die knapp 40kg schwere Batterie mitnehmen für die Winde.
      Was meint ihr, langt mir dann eine gute AGM 40ah, oder sogar noch weniger, bei öfteren Platzwechsel und Tiefen von ca.15-25m, für einen Trip ?

      Vielleicht hat der ein oder andere Erfahrung mit dem Thema, über Antworten wäre ich sehr dankbar.

      Grüße
      Tubifex
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      Ausprobiert hab ich mangels elektrischer Ankerwinde noch nicht. Allerdings mit dem Echolot und dem "Notdienst" beim Heimfahren - fürs Echolot reichts leicht einen Tag lang, 20 Minuten fahren packen die auch . Schau dir mal die Powerbanks mit 12 V Ausgang an (mit großen Krokodilklemmen) . Die sollten für 20 Mal Ankern locker reichen und wiegen kaum ein Pfund. Kostenfaktor um die 50 Euronen... gibt´s zig verschiedene, bis ca. 20 AH und auch spritzwassertauglich. Meine Bank ist jetzt 2 Jahre alt und hat noch nie rumgezickt. Das Handy kannst damit auch noch laden. Erstaunlich, was aus so nem kleinen Teil für Power rauskommt
      Sei nicht fieß, filetier und genieß!!!
      Schau doch mal nach, wieviel die Winde zieht! Wenn Du die Stromstärke weißt, dann kannst Du Dir leicht ausrechnen, wie groß der Akku sein muß...

      Bsp.: Eine Winde braucht beispielsweise 10A. Um die Winde eine Stunde lang zu betreiben brauchst Du 10A x 1h= 10 Ah Dzu müsstest Du noch etwa 1/3 addieren, damit Du einen normalen Bleiakku nicht schrottest, bzw. überhaupt die entsprechende Energie zur Verfügung hast; macht also rund 13 - 14Ah.

      Bei dem von Dir angepeilten 40Ah Akku hast Du also reichlich Luft nach oben... :thumbsup:
      Ostseeoporose und Bachflohkrebs sind fast geheilt.
      Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...
      :crazy:
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      Danke euch beiden erstmal :thumbup:
      Winde ist noch nicht da, hätte heut kommen sollen, aber ich hab was von 14A gehört, bei einem 35Ah AGM Akku sollt ich also die Winde ca.2h im max-Betrieb nutzen können, oder muss ich das 1/3 beim AGM Akku nicht dazurechnen ?
      Dann sollt ein 28Ah Akku wohl auch reichen.
      Außer ich wechsel am Walchi an der Galerie 20x den Platz :lol:
      Naja, die 2 Stunden wären ja Dauerbetrieb und soooooo tief ist der Walchensee ja nun auch wieder nicht. Lass so eine Ankerverholung 2 Minuten dauern, das ist sicher großzügig angenommen. Dabei hättest Du dann theoretisch 0,466 Ah verbraucht, könntest also 30 Mal den Anker heben, bis Du 14Ah verbraucht hast.... Eine 28er ist schwer genug und großzügig bemessen. Sicher täte es auch eine 12er, schließlich willst Du ja angeln und nicht ständig die Ankerwinde auf ihre Funktion hin testen.... :lol:
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      Gegen Coregonitis kann man anscheinend nichts machen...
      :crazy:
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      Ich habe die Messwerte der Ankerwinde nicht mehr genau im Kopf, aber mit einem Akku mit gut 20 Ah wirst du einen Tag locker ankern können. Zum Ablassen braucht sie auch nicht viel Strom, sondern nur beim Hochziehen.

      Der erwähnte 12 Ah Akku wird imho etwas schwach sein, weil Blei-Akkus keine so hohen Ströme (in Relation zur Kapazität) mögen, gerade wenn es um größere Tiefen und längere Laufzeiten der Winde unter Vollast geht. Mit 25 - 30 Ah hast Ankern + Echolot aber in einem Akku für einen ganzen Tag dabei.

      Die von Harry erwähnte Lithium-Powerbar würde ich auch nicht als erste Wahl ansehen. Der Starter-Ausgang ist nur für sehr kurzen Betrieb gedacht. Die Dauerstrom-Ausgänge, welche diese Akkus meist auch haben, sind nur für geringe Ströme ausgelegt. Bei meiner Powerbar ist die Laufzeit des Echolotes viel geringer, als die angegebene Kapazität des Akkus dies vermuten lassen würde. Bei 3 - 4 Stunden ist da Schluss, obwohl die nominalen 20.000 mAh eigentlich 2 Tage reichen sollten.
      Coregonenfischen * * Bootsfischen
      Danke Hubert,
      infos von dir wie immer auf den Punkt :thumbsup:
      Du hast die Winde ja au aufm Boot,hast du sie fest montiert oder portabel ?
      Ich möchte sie mit einem Handgriff drauf und wieder wegmachen können, hab da ein Schubladenzug bzw. Schubladenführung im Sinn.

      Wie sieht deine Lösung aus, wenn sie bei dir portabel ist ?

      Grüße
      Lars
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      Meine Lösung sieht so aus, dass ich keine Ankerwinde mehr habe, sondern einen Bugmotor mit GPS und 'digitalem Anker'. Da dies am Chiemsee als Anker zugelassen ist, habe ich meine Ankerwinde auch verkauft.

      Wenn du eine Möglichkeit zum schnellen Entfernen der Winde willst, dann würde ich mir die Montage-Platten für Bugmotoren mal näher ansehen, isnbesodere die Lösungen mit Alu-Platte, welche man ineinander schieben kann. Wichtig ist, dass die Bugrolle sauber zur Mitte der Windentrommel fluchtet, sonst hast du ständig Ärger. Die Bugrolle von Fladen ist auch nicht der Hit. Ich hatte eine deutlich bessere aus dem Bootszubehör-Bereich verbaut, die wirklich funktioniert und wo man das Seil über einen gesicherten Splint aushängen konnte.
      Coregonenfischen * * Bootsfischen

      Hubert schrieb:

      Bei meiner Powerbar ist die Laufzeit des Echolotes viel geringer, als die angegebene Kapazität des Akkus dies vermuten lassen würde. Bei 3 - 4 Stunden ist da Schluss, obwohl die nominalen 20.000 mAh eigentlich 2 Tage reichen sollten.


      War bei mir genauso mit einer normalen Powerbank
      Ich hab mir für meinen Kayakanker (E-Multi) das Ding gekauft
      amazon.de/gp/product/B01FVPRR4…age_o06_s00?ie=UTF8&psc=1
      und mit dem Teil dazu
      amazon.de/gp/product/B01N1OQ4K…age_o05_s00?ie=UTF8&psc=1
      funktioniert meine "Ankerwinde" drei Tage ohne das ich das Ding laden muss.
      Allerdings weiß ich nicht wieviel Saft meine E-Multi zieht.

      MFG
      uwe123
      Ich tu das was ich für richtig finde sonst würd ich es nicht tun

      schliersee-fischer.de/
      Servus Hubert,

      also du würdest für einem Echolot keine Lion Powerbank 18-20 Ah empfehlen...?
      Meine 9 Ah geht mittlerweile nur 4-5 St... und eine fette Bleiakku möchte ich nicht schleppen...

      Ich habe noch den alten Lowrance HDS gen1. Echo/Plotter... und möchte ein Wochenende durchhalten.

      sowas:
      ebay.de/itm/20000mAh-DC-12V-Li…id=p2385738.c100677.m4598


      Danke,

      Roel
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      Lithium-Akkus sind generell schon zum empfehlen, wenn man sich ein wenig mit den Akkus beschäftigt, was sie mögen und was nicht und wenn man sie entsprechend behandelt.

      Mein Starthilfe-Akku ist ja auch super für diverse Zwecke - eben mal schnell mobil das Handy aufladen, ein wenig Starthilfe-Unterstützhung leisten, kurz das Echo zum Testen betreiben usw. Das Gerät ist sehr handlich und leicht, nur die Laufzeit, die sich rechnerisch aus der angegebenen Kapazität des Akkus ergibt, erreicht es nicht annähernd. Selbst bei großzügig angenommenem Stromverbrauch müsste das Echo locker damit 10 Stunden betrieben werden können, aber in der Praxis macht meine Starthilfe-Powerbank nach ca. 4 Stunden die Grätsche.

      @Roel: Das von dir verlinkte Gerät hat eine relativ niedrige Spüannung von 10,8 bis 12,6 Volt. Lowrance Echolote brauchen mindestens 11,0 Volt (bis 17,0 Volt), darunter schaltet sich das Echo ab. In der Praxis führt zu geringe Spannung zu Störungen und unerklärlichen Fehlern.

      Meine Powerbank kann ich in drei verschiedenen Ausgangsspannungen schalten, somit habe ich das Problem nicht. Ich betreibe mein Echo mit 16 Volt Ausgangsspannung, da läuft es sehr stabil. Vielleicht ist das aber der Grund für die kurze Laufzeit.
      Coregonenfischen * * Bootsfischen