Erfahrungen Amper bei Zolling

    Erfahrungen Amper bei Zolling

    Servus Leute,

    war heute an der Amper bei Zolling, Tageskarte besorgt und losgelegt.
    war das erste Mal dort und die Vorfreude war groß.
    Mein Bruder hat gleich nach 5 min an der Brücke eine Äsche gefangen auf Blinker.
    Danach ging 3 h lang gar nichts mehr keine Bisse/Zupfer oder ähnliches.
    Haben den ganzen befischbaren Abschnitt bis zum Wehr hoch abgeklappert. An sich ja ne schöne Strecke, aber wirklich keinerlei Fische gesichtet. Dachte da geht etwas mehr....
    wir haben die meiste Zeit geblinkert...
    hat jemand von euch Erfahrungen mit der Amper bei. zolling und wenn ja wars bei euch auch so fangfrei?
    Scheinen nicht wirklich viele Fische drin zu sein?!
    MfG
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    Morsche,
    es ist zwar einige Zeit her, dass ich dort war aber deine Erlebnisse kann ich bestätigen. In der Mitte der Strecke ist ein kleines Wehr an dem wir damals zwei Forellen erwischt haben.
    Das war aber alles....Gesehen haben wir auch dann rein gar nichts.
    Von Kollegen hörte ich, dass im Frühjahr und Herbst Brücke und Wehr hin und wieder Aitel und Hecht vorbringt (in überschaubaren Größen) aber mehr auch nicht.

    Esist ne schöne Strecke aber viel mehr woh leider nicht mehr :(

    Trotzdem, Petri zur Äsche :)

    VG
    Hetzi

    Cicinho21 wrote:

    Servus Leute,
    Scheinen nicht wirklich viele Fische drin zu sein?!
    MfG


    Wie ich diese Sätze liebe. Sehe keinen Fisch, ist also keiner drin. :S
    Einmal dort gewesen, gleich eine Äsche ! gefangen(Hetzi sogar 2 Forellen), schönes landschaftliches Erlebniss gehabt, Ich wäre glücklich. .
    Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion über den Sinn des Angels vom Zaun reissen, aber wenn ich Massenfänge will, da gehe ich ins "Puff" oder kaufe mir Fischstäbchen...
    Gewässer kennen lernen etc. scheint Out zu sein...

    LG
    Andre
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    Naja....Unrecht hast du nicht, da geb ich dir recht Andre.
    Nur für das wofür die Amper hier steht, wie sie zumindest bei mir damals auch noch angepriesen wurde, entspricht es einfach nicht den Erwartungen.
    Ich hab in meiner Vorstellung ja geschrieben, dass es mir hauptsächlich um das Erlebnis geht und ich habe die Aussagen Cicinho nur bestätigt.

    Ich erwarte bei weitem keine Massenfänge :) dafür bin ich viel zu entspannt

    Der Fischkontakt allgemein ging mir damals ab, 95% der Strecke sind maximal 70cm tief und man hat einen wahnsinns Gewässereinblick nur haben wir nicht mal Kleinfische gesehen...das hat uns stutzig gemacht.

    Gegen die Strecke und das Naturerlebnis kann ich nichts sagen, das war fast top, nur der Fischreichtum entspricht einfach nicht der Amper wie man (zumindest ich) sie kennt :)

    Also nichts für ungut ;)
    Hatte letztes Jahr eine Jahreskarte für 15 Kilometer Amper und habe auch nur sehr wenige Fische gesehen. Allgemein wurde gesagt, dass der Bestand in den letzten 20 Jahren stark abgenommen hat, obwohl die vielen Vereine, die ein Stückchen haben, massiv besetzen. Aber es gibt eben auch guten Angel- und Kormorandruck.
    Fische sind da, aber nicht so einfach zu befischen, wie das der liebliche Fluß vermuten lässt - und bei zum Teil sehr flachen Strecken mit wenig Deckung ist dann halt auch mal wirklich wenig los. Ist eben kein englischer Fluß, in dem Döbel, Brachsen und Barben dicht gestapelt stehen und für Bewegung an der Angel sorgen.
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    Ich kenne die Amper nicht, aber der Beschreibung nach erinnert mich das sehr an eines meiner Hausgewässer ( max. 8m breit, 1 m tief und oftmals sehr sichtig).
    Ich bin sehr oft dort, zuletzt heute morgen, und erlebe genau das, was Ihr beschreibt. Augenscheinlich ist kein Fisch weit und breit zu finden. Aus der Erfahrung weiß ich aber, das Fische da sind und daher habe ich mit der Zeit meine Fischerei etwas umgestellt.
    Bei so einem Gewässer, in dass ich so gut reinschauen kann, können die Flossenträger natürlich auch gut rausschauen! Daher gilt, sich so vorsichtig und langsam wie möglich zu bewegen. Außerdem habe ich gemerkt, dass es von Vorteil ist, wenn ich gegen die Sonne fische. Ist nicht immer angenehm, aber gerade in solchen Gewässern reagieren meiner Erfahrung nach die Fische extrem panisch, wenn ein Schatten (möglicher Fressfeind) aufs Wasser fällt.
    Was aber am meisten Fische an den Haken brachte, war die Änderung meiner Köderführung. Wärend ich früher hauptsächlich quer zur Stömung oder stromab gefischt habe, fische ich heute sehr viel stromauf und hole den Köder mit der Strömung ein. Wichtig sind dabei natürlich Köder, die auch bei dieser Führung noch gut laufen. Welche das sind muss jeder selbst ausprobieren, das dies bei jeder Strömungsgeschwindigkeit anders ist.

    Warum das so gut funktioniert ist eigentlich ganz logisch.

    Fische ich quer oder stromab, stehe ich mindestens auf gleicher Höhe oder aber deutlich über dem Fisch und daher in seiner Blickrichtung, da er ja meist mit Kopf stromauf steht. Die Wahrscheinlichkeit, das der Fisch mich also bemerkt ist sehr hoch und er ist meist schon weg, bevor ich ihn sehe oder mein Köder in seiner Nähe ist.
    Wenn ich stromauf werfe, stehe ich unterhalb des Fisches und daher nicht in seinem Blickfeld. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, das er mich vor meinem Köder bemerkt sehr gering.
    Durch diese Änderungen habe ich in den letzten Jahren in meinem augenscheinlich leeren Flüßchen jedes Jahr meine Fische gefangen. :D

    Keine Ahnung, ob meine Erfahrung auch an der Amper funktioniert, aber vielleicht ist es ja mal einen Versuch wert.

    MfG

    Benjamin
    als alter Amper-Spinnfischer kann ich dir um diese Jahreszeit auf Bachforellen nur raten, kein Radau machen, Spinner, Wobbler, Wurm oder kleine Köfi mittig Richtung anderes Ufer schmeissen, abtreiben lassen und am Ufer entlang zu dir her einholen, die stehen versteckt direkt am Ufer unten drin.
    Tight Lines wünscht Buchi
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    Hallo Cicinho 21.
    Solche Bäche oder Flüsse kenn ich auch. Eigentlich wurde das Hauptproblem an diesen schon genau beschrieben.
    Aber einen Tipp hätte ich noch, es gibt nicht nur Fliege, Spinner, Wobbler im Kunstköderbereich.
    Und hier noch ein link für Dich.
    Mfg Bressen
    link:anglerforum-bayern.de/index.ph…tellung-neuer-Mitglieder/
    Auch wenn ein Mensch zwanzig Sprachen beherrscht, benutzt er doch seine Muttersprache, wenn er sich in den Finger schneidet.
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    Tageskarten gibt es auch beim Besitzer der Strecke.Er verkauft auch Jahreskarten, für ca. 300 Euro glaube ich.Nach einer Begehung sieht die Strecke sehr mager aus. Du hast viele Idioten die wirklich alles mitnehmen müssen, von Barben bis Aitel wird alles weggeklatscht, viele Ostler und Proleten sind dort. Die meinen ein modriger Aitel und Barbe muss man unbedingt entnehmen für die 11 Euro, damit man auf seine Kosten kommt, peinlich sage ich nur.
    Besitzer:
    Rita Hörhammer Freisingerstr. 20a
    85406 Zolling