Schnurstärke für die erste Combo

    Schnurstärke für die erste Combo

    Hi,

    so nachdem ich nun den Schein habe und für den Anfang eine Rarenium 3000 zusammen mit einer Berkley Pulse 15-50gr, 240 cm Länge habe stellt sich mir die Frage welche Schnurstärke ich da am besten draufspule. Zuerst werd ich wohl eher Richtung Barsch gehen und das wohl in erster Linie in Seen. Als Köder würd ich so ziemlich alles mal dranhängen was vorhanden ist. Also vom Gummi übern Spinner bis hin zum Wobbler. Denke das ich die Ersatzspule dann auch mit ner entsprechenden Mono bestücken werde.

    Ach ja, für den Anfang würd ich wohl ne rote Power pro nehmen sowie eine gute Mono (hierzu wären Empfehlungen super).

    Petri

    Jürgen
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
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    Servus Jürgen,

    Richtig gute Mono die auch am Knoten hält, ist die Stroft GTM.
    Ich würde die in 0,20 bis 0,22 nehmen, dann kannst auch Forellen etc.
    entspannt angehen und hast bischen Abriebreserven sowie reisst nicht gleich bei jedem Hänger ab.
    PowerPro ist doch super.Die in 0,13, aber ich wurde eher in gelb nehmen.Färbt zwar auch bald ab, aber vielleicht nicht so schnell wie rot...

    LG
    Andre
    Benutze ebenfalls die stroft gtm in 0,20 und 0,15..damit machst du nix falsch.
    Super schnur
    Als geflecht benutze ich eine quattron pti braid 0,12 in gelb
    Gruß
    Sebastian
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    Post was edited 1 time, last by “Sebl” ().

    Ich nehme zum leichten Spinnfischen seit einem Jahr als Geflochtene die Daiwa Tournament 8braid in 0,10 und 0,12. Bin damit sehr zufrieden und werde dieses Jahr nach andere Rollen damit bespulen.

    MfG

    Benjamin
    Servus Jürgen,

    falls es eine dünne Geflochtene werden soll, füttere auf jeden Fall mit einer günstige Mono unter. (bzw. eine andere Methode)
    Ansonsten zahlst du dich bei einer 3000er Rolle mit 0,13er Geflecht arm ^^

    Grüße,
    Moritz
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    Morgen,

    Erstmal Danke für die Tipps. Soll die Schnur zum unterfüttern stärker sein wie die geflochtene oder ist das so ziemlich egal? Hatte ja extra die 3000er genommen, da das Fassungsvermögen niedriger ist wie bei der 2500er.
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
    Hallo,
    ich selbst würde eine günstige 0,25 er nehmen.
    Eben nicht zu dünn, damit sie nicht durch die geflochtene selbst durchgeschnitten wird.
    Zuerst z.B 120 m der geflochtenen auf die Ersatzspule und dann mit Mono auffüllen. Dann das ganze zurück auf die Hauptspule und du hast die Mono unten und Geflochtene oben.

    Oder lass es dir gleich beim Händler maschinell dementsprechend unterfüttern...

    LG
    Andre
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    Hi,

    Danke, ich werd mir dann wohl direkt ne 0,25er Großspule bestellen, werden ja sicherlich im Lauf der Zeit noch ein paar Combo´s mehr werden und da kann ich sicherlich noch einiges an Schnur brauchen...:-)
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
    Hallo Jürgen,

    die bisherigen Empfehlungen, vor allem hinsichtlich der monofilen Schnur, treffen zum Barschfischen schon zu. Deine Rute und Rolle ist allerdings zum Barschfischen eher eine Nummer zu groß ausgelegt, das ist imho eine Zanderausrüstung. Ich würde mir da eine realtiv dünne Geflochtene draufmachen, etwa eine 12er bis 17er bei den 'normalen' Angaben bzw. mein Favorit wäre die Stroft GTP R4 oder R3 für deine Kombination. Als Untefütterung würde ich für diese Spule mindestens eine 25er Mono nehmen, eher eine 30er.

    Die zweite Spule würde ich mit einer 25er Monofilen wie der Stroft GTM befüllen. Eine 20er wäre zwar zum Barschfischen o.k., ist aber imho für deine Rute und die Rolle nicht passend.
    Coregonenfischen * * Bootsfischen
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    Hi Hubert,

    das die ne Nummer zu groß ist hab ich mir schon gedacht, aber nachdem ich ja erst beginne mir meine Ausrüstung zusammen zu suchen, und das nicht unbedingt günstig ist, war mir bei der ersten Rute halt einfach wichtig das die eher etwas Allround tauglich ist. Die nächsten Combo´s werden dann schon wesentlich zielgerichteter. War mir nur lieber direkt was vernünftiges zu holen wie 5 sehr billige Combo´s rumstehen zu haben mit denen man net wirklich was anfangen kann. Denke dass das gerade beim Spinnfischen langfristig der günstigere Weg ist.

    @all. Danke nochmal für die Tipps, als Mono wirds definitiv die Stroft Gtm in 0,25, geflochtene wirds die 0,13er Power pro in rot, bleicht zwar schneller aus aber ist von der Optik her passender zur Rute, und damit dürfte den ersten Angelausflügen nicht mehr all zu viel im Wege stehen....:-)

    Denke ich werd den Thread wohl besser in Jürgen´s Ausrüstungsfragen umbenennen lassen da mir sicher noch einiges einfällt und ich nicht unbedingt jedesmal nen neuen Thread eröffnen mag...^^
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
    Also, fürs Barschfischen sind die vorgeschlagenden Schnurstärken für Geflochtene viel zu viel - v.a. da bei Geflochtenen i.d.R. die Durchmesserangabe nicht stimmt, eher mit 30-40% Aufschlag. Orientiere dich bitte nur und ausschließlich an Tragkraftangaben. Fürs reine Barschfischen reicht 4 kg locker (häng mal 4kg an die Rute... ;) ) ! Selbst wenn ein dicker Hecht einsteigen sollte reicht das bei entsprechendem Vorfach locker!
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    Ja, allerdings ne Combi fürs reine Barschfischen werd ich mir wohl noch zulegen, hatte den Barsch oben als ersten Zielfisch genannt da ich denke das der für nen Anfänger super geeignet ist. Allerdings hab ich auch das Gefühl das ich mit nem reinen Barschgerät bei nem etwas größeren Hechteinsteiger am Anfang ziemlich überfordert wäre...kann mich da auch täuschen aber da fehlt halt einfach die Erfahrung. Deswegen lieber paar Fische weniger wegen zu dicker Schnur oder so, dafür aber für mich ein sicheres Gefühl...zumal ich ja auch keine Gewässerkenntnisse habe und somit auch nicht vorraussagen kann was mir da alles einsteigen kann. Feiner wirds mit der Erfahrung bestimmt noch werden.
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
    Ok - häng mal 4kg an deine Pulse ;)

    Was ich damit sagen will: Der einzige Vorteil, den stärkere Schnüre haben: sie sind abriebfester. Kommt halt drauf an, was es für Unterwasserhindernisse gibt.
    Ich z.B. habe am Po beim Vertikalen nen ca. 190cm Waller mit einer 5.5 kg Stroft hoch ans Boot gebracht (bevor er dort ausgeschlitzt oder sonstwas ist - Material war aber i.O.).
    Mach dir um die Schnurstärken also keinen Kopf, eher bricht die Rute.

    Abriebfestigkeit ist ein anderes Thema.

    VG
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    Danke Andal, das wollt ich auch grad schreiben.
    Die einzige Gefahr bei dünnen geflochtenen ist, dassd die Schnur evtl. Beim Anhieb abhaust. Bei ner 0,15er oder 0,18er passiert dir das (normal) nicht mehr.
    Aber bevor die im Drill reißt, bricht deine Rute.
    Fishing is Life - The Rest just Details

    SD#10 wrote:

    dass die Schnur evtl. Beim Anhieb abhaust


    Und beim fehlerhaften Werfen., z.B. Bügel zu.
    Auch Schnur/Köder im nächsten Baum ist ein Klassiker, zu dünn und die rubbelts beim Einholen auf. Hänger lösen ist auch so ein Ding bei ganz dünnem Zeugs...
    Auch habe ich das Gefühl, dass umso dünner umso mehr Perückengefahr. kann aber auch an meiner Tolpatschigkeit liegen ;)

    LG
    Andre
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    Soll im Endeffekt heissen das mir eine geflochtene mit 4-5 Kg erstmal reicht, solang ich jetzt net unbedingt nen Ausflug an die Donau mach...sprich da hier in erster Linie Stillgewässer vor Ort sind dementsprechend dünne Schnur...und das wär dann so unter den Bedingungen fürs barscheln bis hin zum leichten Hechtfischen i.O....und die Mono dann um die 0.20 und eben nur zum barscheln nehmen. Sorry wenn ich grad dauernd blöd nachfrag, bin aber inzwischen etwas verwirrt...und bin grad "nur" bei der Schnurstärke... :golly:
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
    Ich würde mir kein Gerät aus verschiedenen Einsatzbereichen zusammen stellen. Du hast eine Rute und eine Rolle, die in die Kategorie Zanderkombo passen. Diese Kombo wird auch nicht zur (reinen) Barschausrüstung, indem du dünne Schnur drauf machst. Mit einer 25er Monofilschnur und der vorhandenen Kombo kannst du aber sicher auf Barsch damit angeln.

    Deine Rute und Rolle entsprechen zudem auch der meist als erste Ausrüstung empfohlenen 'Universal-Combo'. Dann würde ich da auch eine zum Rest passende Schnur drauf machen. Anfänger haben für die ersten Würfe ohnehin weniger Ärger mit einer monofilen Schnur, denn gerade bei sehr dünnen Geflochtenen kommt es schon mal leicht auch zu einer Perücke, wie Andre geschrieben hat. Mit etwas Pech sind gleich wieder 20 m der teureren geflochtenen weg. Der einzige, der sich dann freut, ist der Händler ;)

    Nebenbei gefragt: warum müssen unbedingt beide Rollen gleich mit Schnur befüllt werden? Würde nicht auch eine einzige Spule mit der 25er Monofilschnur für den Anfang reichen?
    Coregonenfischen * * Bootsfischen
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    Da ich vorhabe auch relativ viel mit Gummis zu fischen dachte ich das eine geflochtene besser wäre...zumindest rein von dem her was ich so gelesen habe. Ist der einzige Grund. Beide Spulen wollt ich befüllen da mir als nächste Rute etwas in Richtung 5-15 g Wurfgewicht vorschwebt und ich übergangsweise eben die Rolle immer umschrauben würde. War dann so gedacht die kleine Rute mit ner Mono zum Barsch und Forellenfischen mit Wobbler oder Blech, die größere dann eben zum etwas schwereren fischen. Allerdings ist das eben erstmal noch die Planung.
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
    Für monofile Hauptschnur kann ich die Palladin Pantherline empfehlen. Eine günstige Schnur mit hoher linearer-, und Knotenfestigkeit. Bei der Stroft GTM mag ich dieses Blau/Grau nicht und die hat auch sehr viel Dehnung nach meinem Empfinden. Ich fisch die 22er Pantherline als Hauptschnur zum Seeforellenfischen an einer 3m 20-40g Meerforellenrute und konnte so schon ein paar schöne Seefos und auch 90er Hechte landen. Dabei hat das Setup noch mächtig Luft nach oben.

    Bei geflochtener hab ich zu wenig Erfahrung, ich hab bis jetzt meistens die 10kg super strong von WFT benutzt und auch eine Multicolor von WFT. Im neuesten Stroft Katalog kosten 250m Geflecht in dünnen Durchmessern mehr als meine beiden Schleppruten zusammen :pillepalle:

    Zusammenfassend für deine Frage: eine Spule mit 22er Pantherline und eine Spule mit 150m 6kg tragender Geflechtschnur beliebigen Fabrikats/frei nach Geldbeutel..

    Datt passt!

    Gruß,

    Stefan
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    Mach' Dir mal keinen Gedanken, wegen der Fragerei! Ich fische jetzt inzwischen seit 24 Jahren und lerne ständig noch was Neues dazu. Habe z.B. erst letztes Jahr mit der Schleppfischerei auf Seeforelle und der Renkenfischerei angefangen und bind da noch sehr unerfahren.

    Was die Schnurstärke angeht, kannn ich mich nur den anderen anschließen. Die modernen Schnüre, vorallem die Geflochtenen, sind inzwischen so gut, dass sie unter normaler Zugbelastung fast nicht zu zerreissen sind. Probleme sind nur die Knoten und wie oben schon geschrieben der Abrieb an diversen Hindernissen. Was die Knoten angeht gibt es ein kleines Hilfsmittel namens "NoKnote". Damit kannst Du die Geflochtene ohne großen Tragkraftverlust mit einem Vorfach verbinden. Ansonsten helfen da auch der Albrigth- oder der doppelte Grinner-Knoten.

    Den Abrieb kann man nicht verhinden. Je nach Gewässer weiß man aber mit der Zeit, wie stark die verwendete Schur belastet wird und kann sich dann danach richten.
    Ein Beispiel dafür ist, dass ich in Spanien oder Frankreich zum Wallerfischen vom Ufer aus geflochtene Schnüre mit einer Tragkraft von 60-80kg verwende. Beim Fischen vom Ufer kann man im Drill nicht verhindern, dass die Schur auch mal mit dem Grund in Berührung kommt und je höher sie Tragkraft ist, umso dicker ist in der Regel die Schnur. Ein dickere Schur verkraft diesen Abrieb dann einfach besser.
    Vom Boot sin diese dicken Schüre dabei nicht notwendigund es reichen schon 30 kg. Da man gerade beim Vertikalfischen auf Waller ja direkt über dem Fisch steht und damit der Zug nach oben erfolgt. Dadurch kommte im Regelfall höchstens das eh abriebfestere Vorfach mit dem Grund in Berührung.

    Also, frag ruhig weiter, den schon in der Sesamstraße hieß es ja schon immer "Wer nicht fragt bleibt dumm!"

    MfG

    Benjamin

    Benwob wrote:

    Was die Knoten angeht gibt es ein kleines Hilfsmittel namens "NoKnote". Damit kannst Du die Geflochtene ohne großen Tragkraftverlust mit einem Vorfach verbinden.


    Hab ich früher auch benutzt, bin aber wieder abgekommen davon, denn ich rechne den Knoten als Sollbruchstelle um nicht x-Meter irgendwo im Wasser angebau zu lassen (fragt mal Jens der weiß wovon ich spreche).

    MFG
    uwe123
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    Morgen,

    so um das ganze hier abzuschließen sag ich Euch noch was ich jetzt bestellt habe. 0.10er Power pro, 0,22 Stroft Gtm und noch ein 0,20er Fc fürs Vorfach. Nochmal Danke für die ganzen Tipps und Anregungen.
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^
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    Hallo,

    wollte jetzt net extra nen neuen Thread aufmachen und bin mal wieder auf der Suche nach nem Stecken. Diesmal zum Dropshotten vom Ufer aus. Gewässer werden in erster Linie Baggerseen sein und Zielfisch wäre Barsch. Ideal wärs wenn ich auch T-Rigs etc. sowie kleine Wobbler (bis max 5g) mit führen könnte. Budget wäre max 100.- € und das Wg spllte so ab 2g anfangen. Als Rolle kommt eine 3000er Rarenium drunter, die entweder mit ner 0,22er Mono von Stroft oder ner 0,10er Power Pro gefischt werden kann.

    Bin bei der Auswahl als Anfänger mal wieder überfordert, hab aber schon mal die shadland.de/.cms/Fox_Rage...en/1228-1-4205 in die nähere Auswahl genommen.

    vG

    Jürgen
    Petri

    Jürgen

    und erstens kommt es anders und zweitens als man will...^^

    Post was edited 1 time, last by “Skipa” ().

    was empfiehlt dein Händler des Vertrauens?
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