Unterscheidung männliche und weibliche Hechte

    Unterscheidung männliche und weibliche Hechte

    Servus,

    weiß jemand wie man zuverlässig zwei gleich große Hechte mit z. B. 60cm äußerlich nach dem Geschlecht unterscheiden kann? Evtl. an den Flossenformen?

    Gruß

    Holger
    Werbung
    Na ja, kann ich jetzt schlecht beschreiben ohne Foto. Rogner haben vor dem After (Kloake) einen ziemlich großen, dreieckigen "Klumpen" sitzen, also diese fleischfarbene Ausstülpung. Bei Milchnern fällt das deutlich kleiner aus und auch die Form ist anders. Muss man ein paar mal gesehen haben... Und das ganze ist NICHT nur in der Laichzeit so!
    Die Flossenform hilft dir da nicht weiter - nur die Kloake. Korrigiert mich bitte, wenn ich dabei falsch liege.....
    Sei nicht fieß, filetier und genieß!!!
    Werbung
    Ich besorge Dir ein Bild.
    Die kann man schon unterscheiden, in der Laichzeit auf jeden Fall.
    Mache ich ja jedes Jahr beim Netzten wenn ich Laichhechte raus fange.
    Auch wenn ein Mensch zwanzig Sprachen beherrscht, benutzt er doch seine Muttersprache, wenn er sich in den Finger schneidet.
    Werbung
    hab jetzt gerade mal in den Brohmer geschut (Bestimmungsbuch) und in den anderen Kram hier - find aber nix. Ich kann dir nur diesen Link schicken
    google.de/imgres?biw=1280&bih=…1&ved=1t:429,r:3,s:0,i:90

    das Bild ist mir noch vom Studium bekannt - ist bestimmt uralt, aber so sieht die sache eben aus. Musst a bissal runterscrollen...
    Sei nicht fieß, filetier und genieß!!!
    Die Öffnung verjüngt sie sich in Richtung des Kopfes und erweitert sich in Richtung Schwanzflosse handelt es sich um einen Rogner.
    Ist die Öffnung in Richtung des Hechtkopfes größer und verjüngt sich in Richtung Schwanzflosse (Schlüssellochform) handelt es sich um einen Milchner.
    Funktioniert immer bei ein bischen Übung!
    Dateien
    • Hechtlöcher.gif

      (19,29 kB, 41 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Auch wenn ein Mensch zwanzig Sprachen beherrscht, benutzt er doch seine Muttersprache, wenn er sich in den Finger schneidet.
    Werbung

    Holgi schrieb:

    weiß jemand wie man zuverlässig zwei gleich große Hechte mit z. B. 60cm äußerlich nach dem Geschlecht unterscheiden kann? Evtl. an den Flossenformen?

    Jetzt muss ich nur noch fragen warum willst Du das so genau wissen.
    Auch wenn ein Mensch zwanzig Sprachen beherrscht, benutzt er doch seine Muttersprache, wenn er sich in den Finger schneidet.
    ok die Beschreibung vom Bressen zeigt es gut.
    Warum ich das wissen will? Wenn an einem Gewässer die Durchschnittsgröße der gefangenen Hechte deutlich nach unten tendiert, stellt sich die Frage sind das nur Männchen bzw. wurden scheinbar die großen Weibchen entnommen? Wenn ich jetzt 10 Hechte in der Größe fange und stelle fest, dass es alles Männchen sind, dann herrscht scheinbar "Weibermangel".
    Werbung
    servus holger,
    ich nehm an dass es um dasselbe gewässer geht,
    der dir bekannte hecht vom sonntag war ein weibchen, unwiderlegbar weil er am selben
    tag auf´m tisch landete... was mir auffiel war der eher kurze "schnabel" bei jedoch feistem körper.
    für die länge sehr stattlich dem gewicht nach...

    sepp
    "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
    - Albert Einstein -



    dann wär ja bei uns alles beim alten :D
    aber meine annahme ist ja irgendwie berechtigt,
    die letzten großen hechte die ich sah waren die als wir vor zwei (??) jahren
    die künstlichen laichplätze begutachteten...
    "Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein."
    - Albert Einstein -



    Holgi schrieb:

    Wenn an einem Gewässer die Durchschnittsgröße der gefangenen Hechte deutlich nach unten tendiert

    ...kann es auch sein, dass die noch vorhandenen "Großen" schon ihre Erfahrungen mit Kunstködern und sonstigen Angelmethoden gesammelt haben. Meine Erfahrung von einem Vereinsbaggersee: Viele Hechte bis knapp 65, gut genährt, und von den Großen hat man nur die Bissspuren auf den Regenbogenforellen gesehen. Milchner war mein größter knappe 90, kurz nach der Schonzeit, mit Bisswunde von der Liebhaberin, aus einem ca 1ha kleinen Weiher, allerdings mit Satzforellenmast (für die Hechte ;) )

    Gruß
    Werner

    Werbung