Tipps für das Fischen am Inn

    Tipps für das Fischen am Inn

    Hallo Kollegen,

    ich war gestern mal wieder am Inn ... und komme da mit dem fischen einfach nicht zurecht. Erstens ist wegen dem Schmelzwasser gerade die Strömung recht stark, und zudem ist der Untergrund so grob steinig, dass ich nahezu bei jedem Einholen einen Bleihänger in den Steinen habe. :cursing:


    Meine Montage war: Hauptschnur - eingefädelter Wirbel mit 5cm Seitenschnur als Sollbruchstelle für das Blei (60g) - Stopper als Knotenschoner - Wirbel - Vorfach mit Wurm

    Was mache ich falsch, oder wie fischt ihr bei solchen Voraussetzungen? ?(

    VG
    Carsten
    Wenn die Wurst so dick wie´s Brot ist, ist es Wurst wie dick das Brot ist !! :thumbsup:
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    Hallo Carsten,
    bei Schmelzwasser und einer starken Strömung solltest Du in die Seitenflüsse ausweichen, Hammerbach, Griesbach usw.
    Bist Du beim KVF Rosenheim?
    Der gute Wille ist die Hauptsache ...
    W.Shakespeare


    Herzliche Grüße
    Werni

    http://www.domix-p.de
    Hallo Carsten,



    ich befische den Inn in Deinem Abschnitt nicht sondern etwas weiter flussaufwärts und kenne damit die genauen Verhältnisse vor Ort nicht. Trotzdem ein paar Anmerkungen:



    Ich finde die Montage prinzipiell in Ordnung.



    Zum Blei: Achte darauf, dass es nach Bodenkontakt sofort liegen bleibt und nicht da schon in die Uferverbauung (Steinwurf) verdriftet wird. Wähle deshalb keine Bleikugeln sondern flaches Blei. Beim Einholen hebe die Grundmontage zügig an und kurble genau so zügig weiter ein. Das flache Blei wird mehr Auftrieb haben als eine Bleikugel. Auch das hilft Dir. Während des gesamten Einholens sollte es keinen Bodenkontakt geben.

    Die Ufer des Inns sind über weite Strecken mit massiven Steinwürfen gesichert. Du musst unbedingt darauf achten, dass sich die Montage nicht in diesen Steinwürfen verfängt. Neben den bereits erwähnten flachen Bleiern hilft hier auch eine entsprechend lange Rute, um halbwegs sicher über die Steinwürfe zu kommen.

    Und am allerwichtigsten ist die Erfahrung. Du musst die Stellen kennenlernen, die einerseits nicht hängerträchtig, andererseits aber für die Fische attraktiv (Nahrung) sind. Ideal wäre ein Angelspezi, der Dich vor Ort einweist. Den gibt´s aber meistens nicht. Und darum musst Du diese Erfahrungen selbst machen, was gelegentlich deprimierend und demotivierend wirkt. Aber das ist normal. Da musst Du durch. Das wird schon.



    Servus

    Fischer am Inn
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    Hallo Kollegen,

    @ Werni: merci für deine Antwort, ich fische im Landkreis Mühldorf.

    @ Fischer am Inn: Danke, das hilft zumindest ein wenig. Aber keine Angst, ich bin hartnäckig ... und werde noch viel Blei gießen müssen :hust:


    VG
    Carsten
    Wenn die Wurst so dick wie´s Brot ist, ist es Wurst wie dick das Brot ist !! :thumbsup:
    Oweih, ich geh seit drei Jahren an den Inn und zwar zeitweise richtig hartnäckig, auf 20 Schneidertage kommt ein Fangtag, zur Zeit denke ich wieder, es ist überhaupt nix drin. Ein sehr anspruchsvolles Gewässer...
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    Ich hab 20 Jahre am Inn gefischt und hab mindestens 10 Jahre gebraucht, den Fluss richtig zu "lesen"!
    Anfangs gabs nur hin und wieder Zufallsfänge.
    Nachdem ich das Gewässer richtig erkundet hatte, bin ich immer seltener Schneider gewesen.
    Ich kann dem Max nur beipflichten. Der Inn ist ein extrem schwieriges Gewässer - vor allem aufgrund der häufig wechselnden Bedingungen wie Wasserstand, Sichtigkeit, Strömungsgeschwindigkeit usw..

    Gruß
    Walter