Zupfruten Längen, Aktion, usw.

    Zupfruten Längen, Aktion, usw.

    Da immer wieder in verschiedenen Threads Diskussionen wegen der Ruten aufkommen, können wir ja mal einen eigenen Thread dazu aufmachen ;)
    Mal meine Meinung/Erfahrung mit den Ruten:
    Ich war früher auch immer ein 240er Länge Befürworter, mittlerweile bin ich davon abgekommen, weil die Länge im Endeffekt keine Vorteile gegenüber kürzeren Ruten bis zu 210er hat. Im Gegenteil bei Seitenwind machen da 20cm sehr viel aus um vernünftig konzentriert fischen zu können.
    Ruten mit Wechselspitzen behindern eigentlich nur die Aktion, wenn man die auch schon genannte Leitner Coregone nimmt (die hab ich zum überbleiten Fischen genommen) , spielt sich die Aktion größtenteils nur die ersten 30 cm der Rute ab, so ähnlich ist es auch bei anderen Ruten mit Wechselspitzen.
    Wenn man den Vergleich mal selbst sieht wenn man eine Rute ohne Wechselspitze fischt weiß man was ich meine.
    Weiche oder harte Rute ist Geschmackssache, aber wie schon im anderen Thread geschrieben hat die weiche teilweise kleine Nachteile gegenüber einer strafferen.
    Meine Erfahrungen ergeben sich aus folgenden Ruten: Stucki Spexial, Shimano Beastmaster, Leitner Corgone Zoom Soft und normal, Websta Untersee, Swiss Master und Revolver.
    Wenn einer mal die den Unterschied zwischen einer sehr weichen und einer strafferen Rute testen will, bin ich bereit leihweisebei einem gemeinsamen Fischen zur Verfügung zu stellen ;)
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    Die Diskussionen werden auch nicht aufhören. Vor einigen Jahren gab es am Markt nur wenige Renkenrutten.
    Heutzutage bietet jeder Hersteller mehrere Ausführungen an. Und es werden mehr... Als Neueinsteiger hat mann hier keine Chance.
    Nur die blicken einiger massen durch die in den letzten Jahren einige der vielen Rutten aktiv am Wasser ausprobieren konnten. Da ist man schnell einige hundert EURO los.

    Deshalb ist es eine SUPER Sache, dass einige der erfahrenen Renkenfischer hier Ihre Hilfe anbieten.
    Ich selber habe vor vielen Jahren diese Erfahrung gemacht wie der Helmut es hier beschreibt...
    Nur gut, dass ich die alle Beastmaster - Speedmaster - Vibro´s - M-12... usw. gut weiterbringen konnte... sonnst wäre der Keller halb voll... :wacko:

    LG
    Der gute Wille ist die Hauptsache ...
    W.Shakespeare


    Herzliche Grüße
    Werni

    http://www.domix-p.de

    Werni schrieb:

    Die Diskussionen werden auch nicht aufhören. Vor einigen Jahren gab es am Markt nur wenige Renkenrutten.
    Heutzutage bietet jeder Hersteller mehrere Ausführungen an. Und es werden mehr... Als Neueinsteiger hat mann hier keine Chance.

    Nicht nur als Neueinsteiger. Der Markt ist im allgemeinen riesig. So richtig überblicken kann den kaum mehr einer. Sicherlich gibt es Spezialisten, die immer wieder an neuem Gerät Gefallen finden und dann die Ausrüstung wechseln. Aber ob es das immer braucht, ist eine ganz andere Frage. Für mich ist für den Fang wesentlich entscheidender, wann ich wo fische und mit was, also Köder und Schnur. Auf die Rute und die Rolle kommt es meiner Meinung nach weniger an. Das liegt viel am persönlichen Geschmack.
    Letztes Jahr hab ich mir auch eine Renkenzupfrute gekauft und hab mich nach einiger Überlegung für die Shimano Beastmaster AX 2,40 entschieden. Eine tolle Rute, ich würde sie mir immer wieder kaufen. Sie ist sehr leicht und sehr sensibel. Mehr brauche ich nicht, sie erfüllt alle meine Wünsche.
    paarscout
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    paarscout schrieb:

    Auf die Rute und die Rolle kommt es meiner Meinung nach weniger an. Das liegt viel am persönlichen Geschmack.
    Letztes Jahr hab ich mir auch eine Renkenzupfrute gekauft und hab mich nach einiger Überlegung für die Shimano Beastmaster AX 2,40 entschieden. Eine tolle Rute, ich würde sie mir immer wieder kaufen. Sie ist sehr leicht und sehr sensibel. Mehr brauche ich nicht, sie erfüllt alle meine Wünsche.

    Bei der Rute widerspreche ich dir jetzt mal, die spielt bei gewissem Beißverhalten eine große Rolle :!:
    Bei der Shimano Rute gebe ich dir Recht, Preis-Leistung ist sehr gut, aber in meinen Augen ist sie auch eine Kompromissrute.
    Aber für den Preis wirklich gut, besonders für Einsteiger.

    Helmut schrieb:

    Bei der Rute widerspreche ich dir jetzt mal, die spielt bei gewissem Beißverhalten eine große Rolle :!:

    Servus Helmut, ich gebe zu dass ich beim Thema Renkenfischen noch ein ziemlicher Anfänger bin. Ich war jetzt ein paar mal aufm See und hab auch die ersten Renken gefangen. Und ich war nie alleine unterwegs und hab natürlich auch den anderen ein wenig auf die Finger geschaut, was die da so machen, wie die ihre Fische so fangen usw...
    Du kannst mich jetzt dann gerne belehren, wenn ich jetzt was falsches behaupte. :D Ich behaupte jetzt mal, dass sich die Renken mehr oder weniger alleine fangen. Die beißen in die Nymphe hinein und hängen mehr oder weniger selber. Ich habe an der Zupfe nie anschlagen müssen. Irgendwann zieht die Spitze nach unten und der Fisch hängt. Ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass andere Fischer (die beiden wissen jetzt schon, wer gemeint ist 8) ) mehr gefangen haben als ich. Die beiden haben mit Schwimmer bzw. Unterwasserpose gefischt, und deren Fische haben sich bei dieser Methode auch selber gefangen. Die beiden waren meiner Meinung nach gar nicht so scharf aufs Zupfen...es geht anders auch, und das nicht schlecht. Und ich sag jetzt auchmal, dass es an meinen Nymphen nicht gelegen hat.
    Die Zupfrute macht wirklich sehr viel Spaß, ich möchte sie nicht missen. Aber dass ich jetzt mit der Shimano die Bisse nicht so mitbekomme oder dass ich deswegen die Fische nicht fange, das wage ich ein wenig zu bezweifeln. Bei aller Ehre und Respekt dir gegenüber bin ich der Meinung, dass in manchen Dingen doch ein kleinwenig übertrieben wird. ;) Aber wie gesagt, ich lass mich gerne eines besseren belehren.
    Grüße, Paarscout
    paarscout
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    @ Heiner
    Das ganze soll keine Belehrung oder sonst was sein, sondern einfach meine Meinung ;)
    Solltest du anderer Meinung sein steht die dir selbstverständlich zu !!!
    Aber es gibt Zeiten, oft im Sommer, wo Renken so vorsichtig beißen, so das du das bei einer Kombi mono Schnur + weiche Rute nicht mitbekommst :!:
    Auch hakt sich ein Großteil der Renken beim Zupfen nicht selbst, im Gegensatz zum Schwimmer/Überbleiten fischen, was aber auch logisch ist weil du hier im Gegensatz zum Zupfen mit 30 Gramm Blei fischt.
    Es gibt auch eine Zeit (bei mir im Frühjahr) wo die Renken auf Schwimmer besser beißen als beim Zupfen. Im Sommer dagegen ist es genau umgekehrt.

    paarscout schrieb:

    Du kannst mich jetzt dann gerne belehren, wenn ich jetzt was falsches behaupte. :D Ich behaupte jetzt mal, dass sich die Renken mehr oder weniger alleine fangen. Die beißen in die Nymphe hinein und hängen mehr oder weniger selber. Ich habe an der Zupfe nie anschlagen müssen. Irgendwann zieht die Spitze nach unten und der Fisch hängt.

    Und ich behaupte mal, dass da sehr viel Übung dazu gehört, um die ganz feinen Bisse überhaupt mit zu bekommen. Ich hatte vorletztes Jahr sehr viel Zeit und war entsprechend oft auf dem Wasser. Inzwischen schlage ich eben bei Bissen an, die manch anderer weder sieht, noch spürt - das ist z.T. schon mehr intuitiv, so fein sind da die Bisse. Es gibt natürlich Renken und Zeiten, wo die Fische sich die Nymphe so reinziehen, dass sie selber hängen - die sogenannten Selbstmörder ;)

    Es gibt aber auch Renken und Zeiten, wo man den ultrafeinen Biss bemerken muss und dann noch blitzschnell anschlagen muss, denn Renken können die Nymphe auch wieder ausspucken. Dies merkt der eine oder andere dann nicht mal.
    Gerade bei solchen Bissen spielt aber auch die Ausrüstung eine Rolle, um eben diese feinen Bisse zu bemerken und verwerten zu können.

    An der Schwimmerrute müssen sich die Renken systembedingt selber haken. Meiner Meinung nach ist genau aus diesem Grund die Schwimmerfischerei meist nicht so erfolgreich wie das Zupfen, weil die Renken dies nicht immer befolgen und auch da z.T. die Nymphe ausspucken können. Ich habe letzte Saison im zeitigen Frühjahr einige Bisse bei mir und Kollegen beobachtet, wo die Fische eben nicht hängen blieben. Eine wesentliche Rolle hierbei spielt meiner Meinung nach auch der Haken. Manche haben eben bessere Selbsthak-Eigenschaften als andere Modelle.
    Coregonenfischen * * Bootsfischen
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    kann den Vorrednern Helmut und Herbert nur zustimmen.
    Es liegen Welten zwischen den "guten" und den weniger "guten"... Rutten
    Die Renke ist ein recht launisches und verspieltes Individuum und wenn sich einer dem launischen Wesen verschrieben hat- der gibt sich nicht mit den Rutten von der Stange zufrieden...

    Wie Hubert schrieb: "denn Renken können die Nymphe auch wieder ausspucken"
    einige haben halt Pech und schaffen es nicht so richtig mit dem ausspucken... und dann hängen sie...
    Der gute Wille ist die Hauptsache ...
    W.Shakespeare


    Herzliche Grüße
    Werni

    http://www.domix-p.de
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    ... Schicksalhafte Begegnungen...
    wenn eine 50-er nach einem langen Drill... kurz vom Keschern ausschlitzt... oder sich durch ein gekonntes Salto vom Haken befreit...
    eine kleine Ehrenrunde um das Boot dreht... und langsam in der Tiefe verschwindet ... :wacko: ?( :miffy:
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    Herzliche Grüße
    Werni

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Werni“ ()

    Hi,

    ich merke das mit der Bisserkennung am besten an folgender Tatsache: Zu Beginn der Saison verpenne ich viele Bisse, weil ich nach der Ruhepause erst wieder reinkommen muss. Nach 2 oder 3 mal Renkenfischen erkenne ich meine Bisse dann auch wieder perfekt...
    „Denn wenn ich so alleine im Zwielicht des Canyons stehe, scheint alle
    Existenz in ein Wesen mit meiner Seele in meinen Erinnerungen zu
    verschmelzen, mit den Klängen des Blackfoot-Flusses und einem
    Viertakt-Rhythmus und ich hoffe, dass die Forelle steigt. [...] Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen“

    -Zitat aus "Aus der Mitte entspringt ein Fluss"-
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    Helmut schrieb:

    @ Heiner
    Das ganze soll keine Belehrung oder sonst was sein, sondern einfach meine Meinung ;)
    Solltest du anderer Meinung sein steht die dir selbstverständlich zu !!!
    Aber es gibt Zeiten, oft im Sommer, wo Renken so vorsichtig beißen, so das du das bei einer Kombi mono Schnur + weiche Rute nicht mitbekommst :!:
    Auch hakt sich ein Großteil der Renken beim Zupfen nicht selbst, im Gegensatz zum Schwimmer/Überbleiten fischen, was aber auch logisch ist weil du hier im Gegensatz zum Zupfen mit 30 Gramm Blei fischt.
    Es gibt auch eine Zeit (bei mir im Frühjahr) wo die Renken auf Schwimmer besser beißen als beim Zupfen. Im Sommer dagegen ist es genau umgekehrt.
    @Helmut: Ich geb dir schon Recht. Mit einer Monoschnur bekommst sicherlich viele feine Bisse nicht mit. Und die Geschichte mit dem Blei stimmt schon soweit auch. Der Selbshakeffekt ist bei dieser Methode sicherlich größer als bei einer abgelegten Zupfrute.

    katjonok61 schrieb:

    Es gibt natürlich Renken und Zeiten, wo die Fische sich die Nymphe so reinziehen, dass sie selber hängen - die sogenannten Selbstmörder ;)
    davon gibt es anscheinend doch sehr viele. Ohne diese würde sicherlich mancher Fischer Schneider nach Hause gehen.

    katjonok61 schrieb:

    Es gibt aber auch Renken und Zeiten, wo man den ultrafeinen Biss bemerken muss und dann noch blitzschnell anschlagen muss, denn Renken können die Nymphe auch wieder ausspucken. Dies merkt der eine oder andere dann nicht mal.
    Gerade bei solchen Bissen spielt aber auch die Ausrüstung eine Rolle, um eben diese feinen Bisse zu bemerken und verwerten zu können.
    Hubert, da geb ich dir Recht. Das trifft meiner Meinung aber auch bei vielen anderen Fischarten auch zu. Möchte nicht wissen, wieviele Fische meinen Köder schon wieder ausgespuckt haben. Schwierig wirds halt, den Anhieb noch zu setzen. Bis der Biss bemerkt ist hat der Fisch den Köder meißt wieder ausgespuckt. In einem Renkenschwarm kann es u.U. anders aussehen. Ich kann mir vorstellen, dass dort die Nymphen öfters hintereinander attakiert werden. Die Chance dann eine Renke zu haken ist dann natürlich wieder größer.

    Sei es wie es ist...die Renkenfischerei macht jedenfalls Spaß.

    Grüße, Paarscout
    paarscout
    Mitglieder eines anderen Forums haben im Vorjahr darüber diskutiert, dass ein Versuch eine Hegene mit der damals "neuen" Nanofil zu binden sicher lohnenswert wäre...
    Naja- wenn sich Großteil der Renken je auf alles was denen da unten Vorgehalten wird, stürzen und sich selbst hacken ... ist es je wurscht...

    oder könnte das einen neuen Diskussionsanstoß geben... :whistling:
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    W.Shakespeare


    Herzliche Grüße
    Werni

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    Es überrascht mich schon, dass ihr den Ruten größere Fangerfolge zuschreibt.
    Für mich war das Hauptargument für Materialfetischisten bisher eher der Spaßfaktor beim Drill.
    Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Gewässerkenntnis, die richtige Tiefe und die richtige Hegene, 99 Prozent des Fangerfolges ausmachen.
    An Tagen, oder in den Stunden, mit vielen Aussteigern ist es auch völlig egal,. ob mit Schwimmer oder mit der Zupfe(auch mit Anschlag) gefischt wird.
    Für das sichere Hängen ist nach meiner Meinung viel wichtiger, ob die Renke mit Dampf die Nymphe angreift und dann auf Widerstand stösst.
    Die besten und meisten Bisse der Renken sind doch Hebebisse, wo von unten angegriffen wird und der Haken im festeren Untermaul sitzt, da kann doch anschlagen keine positive Wirkung erzielen.
    Wie auch immer, jeder Angler wird mit der Methode und dem Material an das er glaubt, die größten Erfolge erziehlen, schon allein deshalb weil er das am häufigsten anwendet :) .
    Hi Jürgen,

    ist es bei dir echt so, dass Hebebisse den Großteil ausmachen? Bei mir sind die meisten Bisse nur ein ganz leichtes "Festhalten". Beim anheben bleibt die Spitze ganz kurz stehen. Wenn in dem Moment kein Anhieb kommt, ist die Renke weg. Deswegen mag ich meine weiche Untersee Spezial so gern. Da krieg ich diese Mikrobisse am besten mit.

    An zweiter Rangstelle kommen meiner Erfahrung nach die Bisse, bei denen nur irgendwas ganz leicht zittert. Die Spitze zuckelt minimal und wie oben auch: Ohne Anhieb keine Renke.

    Ganz eindeutig sind Hebebisse allerdings die schönsten Bisse. Da haste voll und ganz recht! :D

    Zum Thema Aussteiger: Meine Aussteigerquote hat sich durch die weichere Rute stark reduziert. Klar, die eine oder andere (insbesondere an seltsamen Tagen) kommt immer aus, aber mit einer härteren Rute fiel es mir nie so leicht, eine Renke auch ins Boot zu bekommen.
    „Denn wenn ich so alleine im Zwielicht des Canyons stehe, scheint alle
    Existenz in ein Wesen mit meiner Seele in meinen Erinnerungen zu
    verschmelzen, mit den Klängen des Blackfoot-Flusses und einem
    Viertakt-Rhythmus und ich hoffe, dass die Forelle steigt. [...] Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen“

    -Zitat aus "Aus der Mitte entspringt ein Fluss"-
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    Kneuer schrieb:

    Hi Jürgen,

    ist es bei dir echt so, dass Hebebisse den Großteil ausmachen?

    Klares Ja, ich würde fast 90 % schätzen.
    Sowohl am Sta-See, als auch bei meinen seltenen Besuchen am Tegernsee.
    Deshalb verwende ich auch ein relativ schweres Blei. Mit einem normalen Schwimmer sieht man das deutlich klarer als beim Renkenfinder und wenn man aktiv fischt, fängt man auch die Renken, die nur nuckeln wollen :) .
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    Jürgen du hast sicherlich recht das die Nymphen, Angelplatz, usw. den Großteil ausmachen, nur was hilft es wenn das alles stimmt und du erkennst die Bisse nicht .....
    Sicherlich gibt es auch Tage da spielt das Gerät fast keine Rolle, aber es gibt halt auch Zeiten wo sie extrem vorsichtig sind und da spielt in meinen Augen die richtige Rute eine große Rolle.
    Hallo Zusammen, ich hole den thread mal wieder aus der Tiefe, aus gg. Anlass. Könnt ihr mir eine gute Zupfrute empfehlen? Hatte eine von Hero Fishing (2,40, vollparabolisch), die sich gestern leider auf den Boden des Tegernsees (Ringsee) verabschiedet hat ... 8o

    PS: Wer Sie findet, darf sie behalten!
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    Hallo,

    bei deiner Frage kommts halt immer drauf an, was man ausgeben möchte und welche Vorlieben man hat. Soll die Rute butterweich sein und fast nur eine optische Bisserkennung ermöglichen oder soll die Rute ein wenig härter sein, damit man den Zupfer der Renke auch schön im Handgelenk spürt... Und bei der Preisfrage isses klar: Da kannst von Noname-Produkten bis hin zu Stucki und/oder Websta alles kaufen...

    Mein Favorit bisher ist allerdings die Websta Untersee Spezial. Ich mag diese ultra-weiche Rute.
    „Denn wenn ich so alleine im Zwielicht des Canyons stehe, scheint alle
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    verschmelzen, mit den Klängen des Blackfoot-Flusses und einem
    Viertakt-Rhythmus und ich hoffe, dass die Forelle steigt. [...] Ich kann mich dem Wasser nicht entziehen“

    -Zitat aus "Aus der Mitte entspringt ein Fluss"-
    ich muss Kneuer Recht geben... Hab auch die weiche Untersee Spezial von Websta. Die Rute ist einfach der Hammer! Super geile Aktion im Drill, ultraleicht und außerdem spürt man trotzdem noch die Bisse ein wenig im Handgelenk wenn man sich einigermaßen konzentriert.
    Als Ersatzrute habe ich die billigste von Websta, nämlich die AF 240. Ist auch ganz ok, allerdings länger, schwerer und härter... Jedoch kein Vergleich zur Untersee spezial.
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