Rund um Fischerei-Pachtverträge

  • Rund um Fischerei-Pachtverträge

    Durch den Fischereipachtvertrag wird das Recht
    zur Ausübung der Fischerei verpachtet. Oftmals bewirtschaftet der
    Fischereiberechtigte das Fischwasser nicht selbst, zum Beispiel, weil er
    gar keinen Fischereischein hat. In der Regel ist der Eigentümer des
    Gewässers auch der Fischereiberechtigte. Es gibt aber auch
    selbstständige Fischereirechte, die dann oftmals auch im Grundbuch
    eingetragen sind. Gerade Gemeinden verpachten in der Regel ihre Gewässer
    immer.

    Nähere Informationen über Fischereipachtverträge finden Sie hier.

    Fragen und Antworten

    Was muss man beim Abschluss von Fischerei-Pachtverträgen beachten?

    Fischereipachtverträge müssen für mindestens zehn
    Jahre abgeschlossen werden. Es dürfen höchstens drei Personen als
    Pächter benannt werden. Wird das Fischwasser an eine juristische
    Person verpachtet, dann muss festgehalten werden, dass die Fischerei
    ohne Fischerei-Erlaubnisschein von höchstens drei Personen ausgeübt werden darf.

    Damit der Pachtvertrag gültig ist, muss er
    schriftlich abgefasst werden. Eine Ausfertigung, die von Pächter und
    Verpächter unterzeichnet werden muss, muss innerhalb von acht Tagen nach
    Abschluss des Vertrags beim Landratsamt hinterlegt werden. Zuständig
    ist das Landratsamt, in dessen Bereich das Fischwasser liegt.

    Dies gilt auch für jede Änderung oder Verlängerung
    eines Fischerei-Pachtvertrags. Auch die Verlängerung muss auf zehn Jahre
    abgeschlossen werden.

    Gibt es Vordrucke für Fischerei-Pachtverträge?


    Vordrucke für Fischereipachtverträge sind zum Beispiel im Schreibwarenhandel erhältlich.

    Darüber hinaus stellt der Fischereiverband Schwaben Vordrucke für Pachtverträge zur Verfügung.
    Der Fischereiverband Bayern stellt Vordrucke für Pachtverträge zur Verfügung.



    Welche Voraussetzungen muss ein Pächter erfüllen?

    Pächter darf nur sein, wer einen gültigen
    Fischereischein besitzt. Pachtet eine juristische Person ein
    Fischwasser, so muss mindestens ein verfassungsmäßig berufener Vertreter
    Inhaber eines gültigen Fischereischeins sein.
    Gr Wolfgang :verrueckt: Entweder,Du weißt etwas, dann teile es mit, oder Du vertritts nur eine Meinung, dann halte den Mund. (Sokrates, griechischer Philosoph, 469 v. Chr http://hsv-vilsbiburg.info

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Kommentare 1

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    Unterer Regen -

    unter welchen Voraussetzungen können nichtselbständige Fischereirechte, also Fischereirechte unter 2 Kilometer Länge, angepachet werden ?